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Wald als Natur- und Wirtschaftsraum erhalten: Staatsregierung legt die „Waldstrategie 2050“ vor

Das Kabinett hat heute (5. März 2013) den Entwurf der "Waldstrategie 2050" zur Anhörung freigegeben. Auf 31 Seiten hat die Staatsregierung die Grundsätze zusammengefasst, die bis ins Jahr 2050 eine erfolgreiche Entwicklung des Waldes als Natur- und Wirtschaftsraum gewährleisten sollen. "Auf unsere Wälder kommen in den nächsten Jahrzehnten große Herausforderungen zu", sagte Forstminister Frank Kupfer.

„Der Klimawandel wird im Vergleich zu heute in einigen Regionen noch mehr Trockenheit und gehäufte Extremwetterereignisse wie Starkniederschläge, verbunden mit Hochwassergefahren, bringen. Gleichzeitig werden die Ansprüche der Gesellschaft an den Wald steigen. Er wird in Zukunft verstärkt als Erholungsraum, Holzlieferant und Lebensraum für zum Teil bedrohte Tier- und Pflanzenarten gefragt sein.

Mit unserer Waldstrategie wollen wir aufzeigen, wie Wald und Forstwirtschaft im Freistaat Sachsen zur Mitte des 21. Jahrhunderts beschaffen sein müssen, um die Herausforderungen meistern und den teils konkurrierenden Ansprüchen gerecht werden zu können.“

Die Waldstrategie 2050 ist unterteilt in elf Handlungsfelder: Waldfläche, Waldeigentum, Waldaufbau, Stetigkeit der Waldfunktionen, Nutzungspotenzial Waldholz, Wald und Naturschutz, Wald und Erholung, Wald und Arbeit, Wald und Einkommen, Wald und Innovation sowie Wald und Umweltbildung. Für jedes Handlungsfeld analysiert die Strategie die zu erwartenden Entwicklungen, formuliert angestrebte Ziele bis 2050 sowie die dafür notwendigen Entwicklungsschritte.

„Eine wichtige Aufgabe für die kommenden Jahrzehnte ist die Waldmehrung“, so Kupfer. „Wald ist ein wichtiger CO2-Speicher und deshalb unerlässlich für den Klimaschutz.“

Große Bedeutung hat der Wald aber auch für den Hochwasser- und Trinkwasserschutz. Und außerdem gibt es dort wo er wächst, so gut wie keine Bodenerosion. Das zeigt, dass jeder zusätzliche Hektar Wald wichtig ist. Die Waldfläche in Sachsen betrug im Jahr 2012 523 782 Hektar, das sind 28,4 Prozent der Landesfläche. „Bis 2050 wollen wir 30 Prozent Waldanteil an der Landesfläche erreichen“, sagte der Minister. „Wir werden dazu unter anderem geeignete landeseigene Flächen aufforsten, und erstmals regionale Zielvorgaben für die Waldmehrung in den Landesentwicklungsplan verankern.“

Täglich erreichen uns unzählige Meldungen aus Leipzig, Sachsen und darüber hinaus, die nicht immer gleich oder nie Eingang in den redaktionellen Alltag finden. Dennoch sind es oft genug Hinweise, welche wir den Lesern der „Leipziger Internet Zeitung“ in Form eines „Informationsmelders“ nicht vorenthalten möchten …

„Die Anpassung der sächsischen Wälder an den Klimawandel ist schon heute ein Schwerpunkt unserer Politik“, so der Minister. „In den vergangenen Jahren haben wir bereits 22 000 Hektar Landeswald umgebaut und auf über 6 000 Hektar private und körperschaftliche Waldbesitzer dabei finanziell unterstützt. Wir brauchen Mischwälder, die den Auswirkungen des Klimawandels besser trotzen können als die noch vorherrschenden reinen Fichten- und Kieferwälder.“

Bis 2050 will der Freistaat im Landeswald insgesamt ca. 80 000 Hektar und im Nichtstaatswald ca. 30 000 Hektar umgebaut haben. „Um das zu erreichen, werden wir insbesondere den Waldumbau im Staatswald kontinuierlich fortführen und den Umbau im nichtstaatlichen Waldbesitz weiter fördern.“ Gelingen könne der Waldumbau aber nur mit waldverträglichen Schalenwildbeständen. Deshalb sind regionale Jagdkonzepte an waldbaulichen Erfordernissen auszurichten.

„Die sächsischen Wälder werden nachhaltig nach forstlichen Grundsätzen bewirtschaftet – heute und auch in Zukunft“, sagte Kupfer. „Das ist die beste Gewähr dafür, den Wald als Lebensraum für teils bedrohte Tiere und Pflanzen dauerhaft zu erhalten.“ Der Holzeinschlag im Staatswald soll trotz steigender Risiken für das Wachstum der Waldbestände im Jahr 2050 weiter auf dem heutigen Niveau liegen – bei ca. einer Million Kubikmeter im Jahr. In der Zwischenzeit wird der jährliche Holzeinschlag jedoch zeitweise deutlich ansteigen, weil ältere Waldbestände mit höheren Flächenanteilen genutzt werden können und die im Rahmen des Waldumbaus gepflanzten Bäume mehr Licht benötigen.

Außerdem gilt es, die bestehenden Nutzungsreserven im Nichtstaatswald, vor allem im Kleinprivatwald, zu erschließen. Dazu sollen unter anderem forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse weiter gestärkt und kleinparzellierte Wälder in größerem Umfang in Flurbereinigungsverfahren einbezogen werden.

Nach der Verabschiedung der Waldstrategie haben nun Verbände und Kommunen Gelegenheit zur Stellungnahme. „Die breite Beteiligung der Öffentlichkeit ist mir wichtig, weil wir die Ziele der Waldstrategie nur gemeinsam erreichen können“, sagte Minister Kupfer abschließend.


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