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Sukzessivadoption: „Unbelehrbarkeit, Engstirnigkeit und bewusste Diskriminierung von Minderheiten!“

Anlässlich der gestrigen Äußerungen der Leipziger Bundestagsabgeordneten Bettina Kudla zur Diskussion im Nachgang des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes zur Sukzessivadoption erklären die Vorsitzende der Sächsischen SPD- Frauen Eva Brackelmann sowie der Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD Sachsen (Schwusos) Georg Teichert: Einmal mehr macht Bettina Kudla deutlich wofür Sie als Abgeordnete steht: Unbelehrbarkeit, Engstirnigkeit und bewusste Diskriminierung!

Bereits in der Vergangenheit fiel Kudla durch ihre homophoben Positionen auf, wenn Sie Regenbogenfamilien als „unnatürliche Form“ des Zusammenlebens darstellte. Anerkennung von Realitäten und Lebenswirklichkeiten der Menschen scheint nicht gerade zu den Stärken von Bettina Kudla zu gehören. Das mehr als 60 Prozent der Deutschen Bevölkerung für eine rechtliche Gleichstellung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften und Ehe sind, interessiert sie genauso wenig wie die Ergebnisse der jüngsten repräsentativen Studie „Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften“ (2009). Dort wurde klar nachgewiesen dass, „…dort, wo Kinder geliebt werden, wachsen sie auch gut auf. Entscheidend ist eine gute Beziehung zwischen Kind und Eltern und nicht deren sexuelle Orientierung.“

Täglich erreichen uns unzählige Meldungen aus Leipzig, Sachsen und darüber hinaus, die nicht immer gleich oder nie Eingang in den redaktionellen Alltag finden. Dennoch sind es oft genug Hinweise, welche wir den Lesern der „Leipziger Internet Zeitung“ in Form eines „Informationsmelders“ nicht vorenthalten möchten …

„Für mich als Frauen- und Familienpolitikerin sind die Äußerungen von Bettina Kudla unverständlich und inakzeptabel! Regenbogenfamilien gehören längst zu unserem Alltag und spiegeln die Vielfalt der Lebensentwürfe wieder“, so die Leipzigerin Eva Brackelmann.

Teichert ergänzt: „Wenn für Kudla wirklich das Kindeswohl im Vordergrund steht und nicht nur das „Unbehagen vieler Menschen, wenn sie homosexuelle Paare mit Kindern sehen“, dann sollte Sie endlich anfangen die die vielfältigen Familienformen zu akzeptieren und für ein Ende der Diskriminierung von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen eintreten!“


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