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VOS: Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal muss kommen – Erinnerung braucht Orte

Die VOS - Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. Gemeinschaft von Verfolgten und Gegnern des Kommunismus der Bezirksgruppe Leipzig - nehmen zum Denkmal wie folgt Stellung: "Das Denkmal muss kommen - Erinnerung braucht Orte" Kein anderes Land mit einer kommunistischen Vergangenheit kann auf eine so vielfältige Erinnerungslandschaft verweisen.

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Das Einheitsdenkmal soll an die erinnern, die sich mit Mut und Zivilcourage gegen die Diktatur in der DDR gestellt haben. Das Einheitsdenkmal soll als Mahnmal gegen die Diktatur des DDR-Regimes alle nachfolgenden Generationen zum Gedenken aufrufen.



Die friedliche Entwicklung im Jahr 1989 auf den Straßen von Leipzig ist eine historische Botschaft für jeden Deutschen und besonders für die ehemals politisch Verfolgten des SED-Regimes. Die 70.000 Demonstranten, unter ihnen auch viele ehemalige politisch Verfolgte, gaben das Startsignal für ein neues einheitliches Deutschland und das endgültige Aus der zweiten Diktatur des Jahrhunderts der Stasi und SED-Machthaber. Diese Tage gingen in die Geschichte ein und müssen uns immer wieder vor Augen geführt werden und am 9. Oktober eines jeden Jahres gedacht werden.



Täglich erreichen uns unzählige Meldungen aus Leipzig, Sachsen und darüber hinaus, die nicht immer gleich oder nie Eingang in den redaktionellen Alltag finden. Dennoch sind es oft genug Hinweise, welche wir den Lesern der „Leipziger Internet Zeitung“ in Form eines „Informationsmelders“ nicht vorenthalten möchten …

Damit die Würde des Menschen gewahrt wird. Wir die hundertausend politisch Verfolgten und Inhaftierten wünschen uns, das alle nachfolgenden Generationen immer an dieses einmalige Ereignis in der Deutschen Geschichte erinnert werden. Für uns ist es, mit der Schaffung des Freiheits- und Einheitsdenkmals in Leipzig – neben Berlin – gewürdigt. Diese Chance sollten wir uns nicht verbauen und den Gegnern des Denkmals nicht den Vortritt lassen. Unter ihnen sind Gruppen und Parteien, die Unglück über uns gebracht haben und die Demokratie angreifen möchten. Wir wollen den ehemaligen „Alten Machthabern“ in Leipzig keinen Nährboden geben. Sie haben kein Recht über das Freiheits-und Einheitsdenkmal mit zu entscheiden.



Wir wollen auf diesem Platz an die Freiheit und Demokratie denken, der Platz gehört zum Ring der 70 000, der mit der Nikolaikirche und der Runden Ecke eine Einheit im Rahmen des Europäischen Kulturerbe-Siegels bilden. Wir möchten, dass dieser Platz ein Erinnerungsort wird, wo Menschen immer an die Friedliche Revolution denken können und was uns Leipzig am 9. Oktober gegeben hat. Die Sprüche der Demonstranten unter anderem „WIR SIND DAS VOLK“ waren für den Weg zur Demokratie wichtig und diesen Weg wollen wir weitergehen. Wir wollen das „Alte System“ verbannen und nicht wieder haben. Schon 1953 zum Volksaufstand waren die Leipziger Bürger, obwohl er blutig niedergeschlagen wurde, mit dabei. Das war der Anfang vom Ende der Machthaber. Die 40 Jahre SED- und Stasi-Diktatur waren 40 Jahre zu viel Leid, Gewalt und Schrecken für viele unschuldige Menschen. An diese wollen wir gedenken. Wir Leipziger möchten, dass mit dem neuen Gedenkort immer an das Wunder von Leipzig erinnnert wird.


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