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Mob-Organisation und Polizei-Fehlverhalten aufklären

Rico Gebhardt (Linke) zu Clausnitz: Rassistischer Mob ist zum Schämen

Zu neuen Erkenntnissen zu den rassistischen Vorfällen in Clausnitz erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Wieder ist die lange Liste von Orten, die weltweit für das Aufbrechen rassistischer Stimmungen in Sachsen stehen, länger geworden. Menschen, die Busse blockieren, die hilflose Kinder, Frauen und Männer zusammenschreien, kann ich nur als Rassisten bezeichnen. Für solches Verhalten gibt es keine Entschuldigung, es kann auch nicht als „Meinungsäußerung“ verharmlost werden.

Menschen, die so etwas tun, sind nicht „das Volk“, sondern eine radikalisierte, von Vernunft und Anstand befreite Minderheit, für die Sachsen sich schämen muss. Ihr spreche ich auch ab, an einer Lösung der Probleme interessiert zu sein.

Ich bin betroffen, dass es im Freistaat Sachsen möglich ist, dass ein AfD-Mitglied eine Geflüchtetenunterkunft leitet. Das legt den Schluss nahe, dass der Bus keineswegs zufällig vom Mob in Empfang genommen worden ist – das muss aufgeklärt werden. Es muss bei allen Schwierigkeiten sorgfältiger geprüft werden, mit wem die staatliche Verwaltung bei der Unterbringung geflüchteter Menschen zusammenarbeitet.

Als wäre das alles nicht schon genug, sorgt auch noch das Verhalten einzelner Polizeibeamter für Empörung. Mir ist bewusst, dass aufgeheizte Situationen wie die in Clausnitz zu den schlimmsten und schwierigsten Einsatzlagen zählen, die den Beteiligten alles abverlangen. Hinzu kommt die in Sachsen allgegenwärtige Überlastung der chronisch unterbesetzten Polizei. Das alles entschuldigt aber nicht einen derart rabiaten Umgang mit Kindern. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die vom Innenminister angekündigte Aufarbeitung des Einsatzes stattfindet und daraus die entsprechenden Konsequenzen gezogen werden.

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Kriminalkommissar Butz ermittelt
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Ich verstehe diese überraschte Empörung nicht. Wirklich nicht. Jetzt wurde nun so lange vor Bombenanschlägen in Deutschland gewarnt, da musste doch irgendwann auch mal jemand aktiv werden. Und da gilt immer noch das Motto: Besser selbst machen, dann weiß man auch, dass es ordentlich getan ist. Nun ist selbstverständlich für den eingefleischten Biodeutschen sonnenklar, wer da gebombt hat. Ein echter germanischer Patriot kann so etwas ja gar nicht, da waren finstere Mächte am Werk. Karl O. hat da bereits auf Facebook eine ausrecherchierte Erklärung parat: „Ich tippe mehr auf Verfassungsschutz oder SAntifa!“. Recht hat der Mann! Wo kämen wir denn da hin, wenn es so etwas wie rechten Terror in Sachsen gäbe?
Auch in Dresden war wohl wieder eine rechtsterroristische Organisation am Werk
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Herbstferien mit der Oper Leipzig
Auch in den Herbstferien 2016 öffnet die Oper Leipzig ihre Türen mit vielfältigen Angeboten für Ferienkinder. Für Hortgruppen gibt es vormittags Workshop-Angebote auf der Probebühne und die Reiseoper „Hänsel und Gretel mobil“ wird am 9., 11., 12. und 14. Oktober jeweils 11 Uhr im Konzertfoyer gespielt. Eine Stückeinführung gibt es jeweils 10 Uhr im Wagnerfoyer und eine Autogrammstunde nach jeder Vorstellung.