23.6 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Thema

Rassismus

Brockhaus-Gymnasium wird „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Ab 20. Juli gehört das Leipziger Brockhaus-Gymnasium zum ältesten Schulnetzwerk Deutschlands. „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein Projekt für mehr Diversität an den Schulen, das sich gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wendet.

Juliane Nagel (Linke): antimuslimischen Rassismus bekämpfen – jetzt erst recht

Heute vor zwölf Jahren wurde Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden ermordet. Die schwangere 32-jährige Pharmazeutin aus Ägypten hatte sich juristisch gegen antimuslimischen Rassismus gewehrt. Rassismus, der ihr und ihrem Sohn durch den Angeklagten widerfahren war. Im Gerichtssaal wurde sie aus rassistischen Motiven durch eben jenen Täter ermordet - der Rechtsstaat konnte sie nicht schützen.

Erster Lagebericht der Koordinierungsstelle für Extremismusprävention und -bekämpfung: Wachsende Fallzahlen oder geschärfter Fokus?

Am Dienstag, 4. Mai, hat Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller den ersten Lagebericht der Koordinierungsstelle für Extremismusprävention und -bekämpfung (KostEx) vorgestellt. Die Stelle wurde zum 1. September des vergangenen Jahres unter anderem mit dem Ziel eingerichtet, einen halbjährlichen Lagebericht zum Ist-Stand sowie zu Entwicklungen und Tendenzen in Bezug auf Extremismus im öffentlichen Dienst zu erstellen.

Der Zoo Leipzig und der unreflektierte Blick auf „die Exoten“: Ein Offener Brief des Migrantenbeirats

Es war das Leipziger Jugendparlament, das zum Anfang des Jahres einen Antrag stellte, die koloniale Vergangenheit des Zoos Leipzigs aufzuarbeiten. Das Leipziger Kulturdezernat befürwortete den Antrag zwar, meinte aber auch, dass sich der Zoo Leipzig schon genug mit dem Thema beschäftige. Die Beschlussfassung im Stadtrat steht noch aus. Die Diskussion wurde skurril. Und der Migrantenbeirat schreibt jetzt einen Offenen Brief.

Auf dem rechten Weg? Aiko Kempen untersucht den reformbedürftigen Zustand unserer Polizei

Nicht nur der Freistaat Sachsen wird seit geraumer Zeit von immer neuen Polizeiskandalen erschüttert. Mal ist es das Fahrradgate, das für Schlagzeilen sorgt, dann wieder seltsame Vorgehensweisen gegen Reporterteams, freundliche Grüße für Pegida oder 7.000 Schuss Munition, die einfach mal so beim Sondereinsatzkommando MEK verschwinden. Kaum einer hat sich in den letzten Jahren so intensiv mit der Polizei und ihren Selbstwahrnehmungsproblemen beschäftigt wie der Leipziger Journalist Aiko Kempen.

Nachtrag zum Spielbericht HC Leipzig vs. HSG Freiburg 29:23: NO RACISM !!!

Da unser Bundestrainer Alfred Gislason vor wenigen Tagen fremdenfeindlich in den sozialen Medien angegriffen wurde, haben sich der HC Leipzig und die HSG Freiburg dazu verständigt ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Digitaler Vortrag aus Leipzig: „Islam gegen Rassismus“

Weltweit erstarken sowohl rechtspopulistische als auch extremistische Gedanken. Sowohl im Westen als auch im Osten herrscht ein gegenseitiger Hass auf die andere Seite. Viele Menschen fühlen sich dadurch verunsichert und bedroht in ihrer eigenen Freiheit. Statt Dialoge und Kommunikation, gibt es Ausgrenzungen, Hass und leider auch Gewalt. Es wirkt wie eine neue Ära des Rassismus.

Kein Platz für Rassismus – Beschäftigte der Jobcenter wehren sich gegen Vorwürfe

„Für Rassismus gibt es keinen Platz. Nicht in unserer Gesellschaft und auch sonst nirgendwo. Dafür stehen wir als ver.di und dafür stehen auch unsere Kolleginnen und Kollegen in den Jobcentern“, betont die stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft, Christine Behle. „Wir finden es befremdlich, dass der Paritätische Wohlfahrtsverband pauschale Vorwürfe gegen Beschäftigte erhebt und damit alle in ein falsches Licht gestellt werden. Dieses Verhalten ist empörend.“

Kundgebung anlässlich der längst überfälligen Schließung des Chemnitzer Thor Steinar-Ladens

Hanka Kliese, Chemnitzer Abgeordnete der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Donnerstag zur Schließung des Chemnitzer Thor Steinar-Ladens: „Was lange währt, wird endlich gut. Mit der Schließung des rechtsextremen Szeneladens Tønsberg am Brühl geht ein unrühmliches Kapitel – hoffentlich für immer – zu Ende.“

Caritas in Sachsen ruft zu gesellschaftlichen Engagement gegen Rassismus auf

Die Caritas im Bistum Dresden-Meißen ruft zu einem breiten gesellschaftlichen Engagement gegen jede Form von Rassismus auf. „Rassistische Gewalt ist in unserer Gesellschaft wieder stark verbreitet“, sagt Caritasdirektor Matthias Mitzscherlich anlässlich des am 21. März stattfindenden Welttages gegen den Rassismus.

Aktionstag: „Vorsicht, Vorurteile! Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus“

Landkreis Leipzig beteiligt sich mit den Städten Grimma, Wurzen und Borna am bundesweiten Aktionstag: „Vorsicht, Vorurteile! Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus“ am 18.03.2021. Die Lokale Partnerschaft für Demokratie Landkreis Leipzig macht gemeinsam mit anderen Programmpartnerinnen und -partnern im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ auf ein Thema aufmerksam, das unterschätzt wird: Vorurteile und ihre negativen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.

Jahresbericht 2020 zu rassistischer Gewalt veröffentlicht: Weniger Angriffe, aber mehr Betroffene

Das Projekt „Opferberatung Support“ des Vereins RAA Sachsen e.V. hat heute seinen Jahresbericht für 2020 veröffentlicht. Im vergangenen Jahr wurden 208 rechtsmotivierte, rassistische und antisemitische Angriffe in Sachsen mit mindestens 304 Betroffenen erfasst.

Antrag des Jugendparlaments: Der Leipziger Zoo und der Kolonialismus

In den vergangenen beiden Jahren bekam auch Leipzig eine Debatte über den Kolonialismus in der Geschichte der Stadt. Und dabei geriet dann auch Ernst Pinkert, der Gründer des Zoos Leipzig, ins Visier, der eben nicht nur mit Tierschauen das Publikum in seinen Garten lockte, sondern auch mit sogenannten Völkerschauen.

Freitag, der 19. Februar 2021: Gedenkveranstaltungen für den rassistischen Anschlag in Hanau +Video & Audio

Heute fanden in Leipzig gleich drei verschiedene Gedenkveranstaltungen für die rassistischen Morde von Hanau statt. LZ besuchte die, welche am Rabet im Leipziger Osten stattfand und von emotionalen Redebeiträgen Betroffener von Rassismus und Menschenfeindlichkeit geprägt war (Video). Sachsen bereitet sich derweil auf den Einsatz von Impfbussen und Impfungen bei Hausärzten vor und die DEHOGA kämpft um Gastronomie-Öffnungen ab Ostern. Die LZ fasst zusammen, was am Freitag, dem 19. Februar 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Donnerstag, der 18. Februar 2021: Sachsens Inzidenz stagniert und Seehofer besucht deutsch-tschechische Grenze

Parallel zum bundesweiten Wert stagniert auch die 7-Tages-Inzidenz in Sachsen, was Virolog/-innen auf die verstärkt auftretenden Mutationen zurückführen. Aufgrund dieser stuft die Bundesregierung Tschechien seit Tagen als Mutationsgebiet ein und führt seit Sonntag Grenzkontrollen durch, die jetzt wohl verlängert werden sollen. Außerdem: Das morgige Gedenken an die rassistischen Morde von Hanau findet an drei Orten Leipzigs statt. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 18. Februar 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Jetzt arbeitet auch das Leipziger Missionswerk seine Verwicklungen in den Kolonialismus auf

Die Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus und seinen Auswirkungen wird als Thema auch für die Kirchen immer wichtiger. Das Leipziger Missionswerk will sich unter der Überschrift „glaubwürdig? Mission postkolonial“ der eigenen historischen Rolle und den Verwicklungen stellen. Denn die Missionsarbeit lief seinerzeit parallel zur kolonialen Expansion der europäischen Mächte.

Digital gegen Alltagsrassismus im ländlichen Raum

Der in Leipzig-Plagwitz ansässige Erich-Zeigner-Haus e.V. erhält im Jahr 2021 erstmals eine Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Mit seinem Projekt „Digital präventiv gegen Alltagsrassismus im ländlichen Raum“ will der Verein Jugendliche für Alltagsrassismus sensibilisieren und ihm so präventiv begegnen.

Über Rassismus fundiert debattieren – Bundesstudie hilft gegen ungerechtfertigte Pauschalisierung

Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Mittwoch im Landtag zum Thema Rassismus-Studie für die Sächsische Polizei: „Der weit überwiegende Teil der Kolleginnen und Kollegen in der Polizei steht fest auf dem Boden des Grundgesetzes und bekennt sich zu den freiheitlichen, demokratischen und rechtsstaatlichen Werten unserer Verfassung“.

SPD Sachsen begrüßt umfangreiches Maßnahmenpaket gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Henning Homann, Generalsekretär der SPD Sachsen, und Susann Rüthrich, sächsische SPD-Bundestagsabgeordnete für Meißen und Sprecherin der Arbeitsgruppe Strategien gegen Rechtsextremismus der SPD-Bundestagsfraktion, zu dem am 25. November im Kabinettausschuss der Bundesregierung zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus beschlossenen Maßnahmenpaket: „Die Beschlüsse der Bundesregierung in Form eines umfangreichen Maßnahmenpakets gegen Rassismus und alle Formen der Menschenfeindlichkeit sowie eines Wehrhafte-Demokratie-Fördergesetzes sind Meilensteine zur Stärkung unserer Demokratie in Deutschland.“

Rund 1.000 Menschen erinnern in Leipzig an Todesopfer rechter Gewalt + Video

Vor zehn Jahren erstachen Neonazis den Iraker Kamal Kilade in der Nähe des Leipziger Hauptbahnhofs. Seit seinem Tod – Kamal K. ist das bisher letzte bekannte Todesopfer rechter Gewalt in Leipzig – rufen zivilgesellschaftliche Bündnisse jährlich zu Gedenkdemonstrationen Ende Oktober auf.

Aktuell auf LZ

- Advertisement -