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Thema

Rassismus

Jetzt arbeitet auch das Leipziger Missionswerk seine Verwicklungen in den Kolonialismus auf

Die Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus und seinen Auswirkungen wird als Thema auch für die Kirchen immer wichtiger. Das Leipziger Missionswerk will sich unter der Überschrift „glaubwürdig? Mission postkolonial“ der eigenen historischen Rolle und den Verwicklungen stellen. Denn die Missionsarbeit lief seinerzeit parallel zur kolonialen Expansion der europäischen Mächte.

Digital gegen Alltagsrassismus im ländlichen Raum

Der in Leipzig-Plagwitz ansässige Erich-Zeigner-Haus e.V. erhält im Jahr 2021 erstmals eine Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Mit seinem Projekt „Digital präventiv gegen Alltagsrassismus im ländlichen Raum“ will der Verein Jugendliche für Alltagsrassismus sensibilisieren und ihm so präventiv begegnen.

Über Rassismus fundiert debattieren – Bundesstudie hilft gegen ungerechtfertigte Pauschalisierung

Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Mittwoch im Landtag zum Thema Rassismus-Studie für die Sächsische Polizei: „Der weit überwiegende Teil der Kolleginnen und Kollegen in der Polizei steht fest auf dem Boden des Grundgesetzes und bekennt sich zu den freiheitlichen, demokratischen und rechtsstaatlichen Werten unserer Verfassung“.

SPD Sachsen begrüßt umfangreiches Maßnahmenpaket gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Henning Homann, Generalsekretär der SPD Sachsen, und Susann Rüthrich, sächsische SPD-Bundestagsabgeordnete für Meißen und Sprecherin der Arbeitsgruppe Strategien gegen Rechtsextremismus der SPD-Bundestagsfraktion, zu dem am 25. November im Kabinettausschuss der Bundesregierung zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus beschlossenen Maßnahmenpaket: „Die Beschlüsse der Bundesregierung in Form eines umfangreichen Maßnahmenpakets gegen Rassismus und alle Formen der Menschenfeindlichkeit sowie eines Wehrhafte-Demokratie-Fördergesetzes sind Meilensteine zur Stärkung unserer Demokratie in Deutschland.“

Rund 1.000 Menschen erinnern in Leipzig an Todesopfer rechter Gewalt + Video

Vor zehn Jahren erstachen Neonazis den Iraker Kamal Kilade in der Nähe des Leipziger Hauptbahnhofs. Seit seinem Tod – Kamal K. ist das bisher letzte bekannte Todesopfer rechter Gewalt in Leipzig – rufen zivilgesellschaftliche Bündnisse jährlich zu Gedenkdemonstrationen Ende Oktober auf.

Verbot der Führung der Dienstgeschäfte nach rassistischen Äußerungen eines Leipziger Polizisten

Nachdem der Polizeidirektion Leipzig bekannt wurde, dass ein Polizeihauptmeister öffentlich Vorurteile gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund geäußert haben soll, wurde gegenüber diesem heute mit sofortiger Wirkung das Verbot des Führens der Dienstgeschäfte angeordnet.

Attentat vor einer Synagoge in Hamburg: Schluss mit den verharmlosenden Reflexen!

Am Sonntagnachmittag wurde vor einer Synagoge in Hamburg ein jüdischer Student von einem Mann mit einem Klappspaten angegriffen. Der Angreifer schlug dem jungen Mann mit dem Spaten gezielt auf den Kopf und verletzte ihn dabei. Polizei und Staatsschutz ermitteln. DaMigra, Dachverband der Migrantinnen*organisationen, verurteilt diese Tat auf das Schärfste und kritisiert den Umgang von Medien und Polizei.

Freitag, der 25. September 2020: Leipziger Polizei suspendiert Beamten nach Rassismusverdacht

So schlimm wie in Nordrhein-Westfalen ist es nicht, aber es ist mindestens ein Fall zu viel: Die Polizeidirektion Leipzig hat einen Beamten suspendiert, der in Chatgruppen rassistische Nachrichten verbreitet haben soll. In Dresden ermittelt unterdessen die Staatsanwaltschaft doch gegen einen Einsatzleiter. Außerdem: Ein Wahlerfolg der AfD sorgt für Empörung. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 25. September 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.

Verbot des Führens von Dienstgeschäften für Leipziger Polizist

Gegenüber einem Polizeivollzugsbeamten eines Polizeireviers der Polizeidirektion Leipzig ist heute mit sofortiger Wirkung das Verbot des Führens der Dienstgeschäfte angeordnet worden. Der Beamte steht im dringenden Verdacht, als Teilnehmer in einer Chatkorrespondenz rechtsextremistische und rassistische Äußerungen vorgenommen zu haben.

Fünf Jahre Heidenau, zwei Jahre Chemnitz – rechte Täterinnen und Täter erfahren in Sachsen kaum Konsequenzen

Vom 21. August bis zum 23. August 2015 und mithin vor fünf Jahren kam es im sächsischen Heidenau zu progromartigen Ausschreitungen gegen Geflüchtete, die dort in einem ehemaligen Praktiker-Markt untergebracht waren. Die Szenen erinnerten an die Geschehnisse in Rostock-Lichtenhagen Anfang der 1990er Jahre. Die Ereignisse in Heidenau betteten sich ein in eine Reihe weiterer rassistischer Angriffe und Zusammenrottungen etwa Freital, Dresden oder Clausnitz.

Auftakt zur digitalen Veranstaltungsreihe: Ein Wir für Alle. Rassismus sichtbar machen

Rassismus zu erkennen, zu benennen und zu bekämpfen ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Die wirksamste Prävention von Rassismus ist die Gestaltung einer rassismuskritischen und chancengerechten Einwanderungsgesellschaft. Für diesen gesamtgesellschaftlichen Prozess braucht es aber nicht nur einen langen Atem, sondern auch einen lebendigen Dialog.

Statement des Aktionsnetzwerks „Leipzig nimmt Platz“: Auch Leipzig hat ein Rassismus-Problem

Groß und laut war die Aufregung über den Vorfall, als ein LVB-Kontrolleur einen Fahrgast würgte. Es wurde gefragt, ob die LVB ein Rassismus-Problem hat. Und ja, zu Recht wird von dem städtischen Beteiligungsunternehmen nun verlangt, endlich ein funktionierendes Beschwerdemanagement zu etablieren, Schulungen in interkultureller Kompetenz durchzuführen und dafür zu sorgen, dass in den eingesetzten Teams Fremdsprachenkenntnisse vorhanden sind.

Eröffnung des Racist Parks

Während andere Vertreter der Kommunalpolitik noch überlegen, wie mit den sogenannten Stillen Protesten umgegangen werden soll, handeln wir als Die PARTEI und ziehen daraus einen Nutzen für die Region.

LVB-Kontrolleur nach Würgegriff vom Dienst freigestellt

Für alle Leser/-innenDas Video erinnert an den Tod des US-Amerikaners George Floyd: Ein LVB-Kontrolleur liegt auf einer Person und hält diese minutenlang im Würgegriff. Umstehende weisen ihn darauf hin, dass die Person keine Luft mehr bekomme. Am Ende geht die Situation glimpflich aus. Die Staatsanwaltschaft sieht den Verdacht einer schweren Körperverletzung und die LVB stellen ihren Mitarbeiter und dessen Team vom Dienst frei.

Dessau ist nicht nur Bauhaus-Stadt: Vor 20 Jahren ermordeten Neonazis den Mosambikaner Alberto Adriano

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit Freitag, 26. Juni im HandelZwischen zwei Bäumen im Dessauer Stadtpark flattert ein Plakat mit 182 Namen. Einer von ihnen ist Alberto Adriano, elfte Zeile, vierter von links. Das Plakat trägt die Überschrift „Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt, 1990–2011“. Alberto Adriano wurde vor 20 Jahren, in der Nacht auf den 11. Juni 2000, von drei Neonazis brutal zusammengeschlagen. Drei Tage später verstarb er im Krankenhaus. Der aus Mosambik stammende Fleischermeister war als Vertragsarbeiter in die DDR gekommen, hinterließ eine Ehefrau und drei Kinder.

Interview mit Luke Francis (Series Be:): Lieber sterben, als nichts zu tun

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit 26. Juni im HandelDie Black-Lives-Matter-Bewegung gewinnt an Stärke; auch nach Wochen der Proteste gehen Menschen überall auf der Welt für die Rechte nicht-weißer Menschen auf die Straße. „Schwarzes Leben zählt“ – diese Losung sollte jede Art von Leben einschließen. Dafür kämpft auch Luke Francis (25). Der Balletttänzer ist Gründer von Series Be:, einer Vereinigung, die sich in Leipzig für die Rechte von queer/trans/nicht-binärer und nicht-weißer Menschen einsetzt.

„Manchmal wurde ich bis nach Hause verfolgt und beleidigt“: Welche Erfahrungen die Leichtathletin Mariam Soumah mit Rassismus macht(e)

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit Freitag, 26. Juni im HandelMariam Soumah ist 16 Jahre jung. Sie ist in Leipzig geboren und besucht die hiesige Sportoberschule. Ihre Leidenschaft ist die Leichtathletik. Sie ist Sprinterin beim SC DHfK und so schnell, dass sie dem Landeskader angehört. Ihr Vater stammt aus Guinea in Westafrika. Mariam Soumah hat keine weiße Haut – und muss(te) nur deshalb immer wieder Rassismus erfahren.

Interview: „Der Kolonialismus in Leipzig ist kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte“

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit Freitag, 26. Juni im HandelClaudia Rauhut ist nur ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Leipzig postkolonial, deshalb will die Ethnologin und Politikwissenschaftlerin gar nicht im Vordergrund stehen. Sie vertritt die Meinung der Gruppe, wenn sie mit der Leipziger Zeitung spricht. Die Meinung zum Umgang mit den kolonialen Spuren in Leipzig ist unbequem. Das Thema steht nicht auf der Agenda der Stadtpolitik und der Akteure.

Machtgefälle im Kopf. Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 80 ist da: Was zählt …

Darauf einen schönen schwarzen Kaffee. Zum Munterwerden. Und als Anstoß. Quasi der Kaffee des Anstoßes. Nicht ohne Grund thematisiert die neue Ausgabe der Leipziger Zeitung nach den großen „Black Lives Matter“-Demonstrationen die alten, fast „vergessenen“ Themen Kolonialismus und Rassismus auch für Leipzig. Die ach so weltoffene Stadt, in der Menschen, wenn sie nur fremd genug aussehen, trotzdem immer wieder Stalking, Mobbing und direkte Angriffe erleben. Man sieht es nicht – so aus weißhäutiger Perspektive.

Auch die Benennungen von Straße und Schule nach Ernst Pinkert stehen zur Disposition

Über die Umbenennung der Arndtstraße in der Leipziger Südvorstadt wird noch diskutiert, der Antrag zur Umbenennung der Jahnallee ist noch im Verfahren. Aber seit vergangener Woche steht auch ein Mann im Fokus der Diskussion, der erst 2010 mit einem Straßennamen geehrt wurde: Ernst Pinkert, der Gründer des Leipziger Zoos. „Ernst Pinkert wird in Leipzig vor allem als der Gründer des Leipziger Zoos rezipiert, einer der großen touristischen Attraktionen Leipzigs. Verschwiegen bleibt dabei: Ernst Pinkert hat in seinem Zoo aber auch sogenannte Völkerschauen veranstaltet“, heißt es in einer entsprechenden Einwohneranfrage.

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