Artikel vom Sonntag, 10. April 2016

„Das sind Gefühle, wo man schwer beschreiben kann“

Gastmanns Kolumne: Mehr Mut zum Public Viewing

Foto: L-IZ.de

Als schick und tiefgründig gilt heutzutage, wer sagt, dass er quasi nie fernsehe. Stattdessen wird gern mit wichtiger Miene verkündet, man hole sich höchstens und gegebenenfalls in der Mediathek was runter. Die Leute tun so, als sei das bloße Negieren eines (auch noch zu Unrecht) verpönten Mediums schon ein Qualitätskriterium an sich. Dies ist natürlich absurd, denn schließlich kann man ja in der Zeit, in der man NICHT in die Röhre guckt, auch viel Frevelhaftes leisten. Jack the Ripper z. B. hat doch gewiss nicht allzu viel ferngesehen und bekanntlich wenig Löbliches zustande gebracht. Weiterlesen

Bürgerverein Gohlis e.V. begrüßt Konzept für Georg-Schumann-Straße

Der Bürgerverein Gohlis begrüßt die Prüfergebnisse des Verkehrs- und Tiefbauamtes zur Georg-Schumann-Straße. Der stellvertretende Vorsitzende und Sprecher der AG Mobilität und Verkehr sagte: „Mit der Entscheidung für die einstreifige Führung des Kfz-Verkehrs wird im Grunde der seit 2012 bereits erprobte Zustand bestätigt, der in Gohlis von allen Verkehrsteilnehmern gut angenommen wird. Besonders die Verbesserungen für den Fußgänger- und Fahrradverkehr und erste Baumpflanzungen haben die Aufenthaltsqualität an der Magistrale erhöht.“ Weiterlesen

„Mangelnde Ausbildung und rechte Gesinnung“

Ein „kritischer Polizist“ über die Probleme seines Berufsstands

Foto: Martin Bühler

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 29Bürgerrechte, Polizeigewalt und Demokratieverständnis – mit diesen Themen beschäftigt sich seit 1987 die Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizistinnen und Polizisten. Mit ihrem Vorsitzenden Thomas Wüppesahl sprach die LZ über Leipzigs Polizeipräsidenten Bernd Merbitz, den Einsatz in Clausnitz und Ursachen für die Gewalt gegen Beamte. Weiterlesen

Sächsischer Eiertanz in Sachen politisch motivierte Kriminalität

Rechte und Linke sind nicht dasselbe, das ahnt so langsam auch der sächsische Innenminister

Grafik: Freistaat Sachsen, SMI

Am 6. April stellte Innenminister Markus Ulbig wieder irgend so etwas Ähnliches wie einen Jahresbericht zur politisch motivierten Kriminalität in Sachsen vor. Dabei nutzte Ulbig wieder Frames, die alles zukleistern und nichts erklären. Ein Innenminister, der lieber vernebelt als erhellt. „Besorgniserregend ist vor allem die Entwicklung der politisch motivierten Gewaltkriminalität, die im Vergleich zum Vorjahr um über 50 Prozent gestiegen ist“, sagte er zum Beispiel. Weiterlesen

Kämmerer: „Staatsregierung ist gefragt, ihren Worten in Sachen Weltoffenheit endlich Taten folgen zu lassen“

Die Grüne Jugend Sachsen fordert Stanislaw Tillich auf, sich Ramelows Aufnahmeangebot von Geflüchteten aus Idomeni anzuschließen

Die Grüne Jugend Sachsen fordert Stanislaw Tillich auf, sich dem Angebot Bodo Ramelows anzuschließen und die sofortige Aufnahme von Geflüchteten, insbesondere aus dem griechisch-mazedonischen Grenzgebiet anzubieten. Weiterlesen

Sondergruppe Einbruch/Diebstahl zeigt Wirkung, trotzdem macht sich Personalmangel bemerkbar

Weniger Einbrüche und Diebstähle 2015 in Leipzig, dafür sank die Aufklärungsrate weiter

Grafik: Polizeidirektion Leipzig

Da stutzten nicht nur einige politische Akteure, als in Dresden der Innenminister und in Leipzig der Polizeipräsident in dieser Woche die neuen Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung vorstellten. Wurden die Zahlen geschönt, wo doch gleichzeitig die großen Medien der Bundesrepublik über einen rapiden Anstieg der Einbruchszahlen lamentierten? Im Landkreis Nordsachsen stellte die Unabhängige Wählervereinigung gleich eine ganze Latte von Fragen. Weiterlesen

Landtagsanfrage zur Dienstwagenflotte des Freistaats

Sächsisches Kabinett fährt noch immer dicke Schlitten, nur der Verkehrsminister rollt schon hybrid

Archivfoto: Ralf Julke

In einer der jüngsten Landtagsanfragen der verkehrspolitischen Sprecherin der Grünen-Fraktion, Katja Meier, ging es zwar vor allem um Antriebsarten, Spritverbrauch und CO2-Ausstoß der Dienstwagenflotte der sächsischen Regierung. Aber eigentlich geht es um Statussymbole und das Selbstverständnis von Regierenden, was ihre eigene Rolle und Bedeutung betrifft. Denn Prestige bedeutet noch immer: jede Menge PS. Weiterlesen

Mutmaßungen um den Verkauf der Kohlesparte von Vattenfall

Sachsens Regierung hat noch immer kein Konzept zum Strukturwandel in der Lausitz

Foto: Marko Hofmann

Am 8. April waberten ja schon die ersten Gerüchte durch den Medienwald: „Tschechen sichern sich ostdeutsches Braunkohlegeschäft“, meinte etwa das „Handelsblatt“ selbstgewiss. Im Text relativierte man dann: „Das ostdeutsche Braunkohle-Geschäft von Vattenfall geht aller Voraussicht nach an den tschechischen Versorger EPH.“ Eine offizielle Meldung von Vattenfall gibt es noch nicht. Aber jede Menge Ratlosigkeit in Sachsen. Weiterlesen