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Kundgebung anlässlich der längst überfälligen Schließung des Chemnitzer Thor Steinar-Ladens

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    Hanka Kliese, Chemnitzer Abgeordnete der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Donnerstag zur Schließung des Chemnitzer Thor Steinar-Ladens: „Was lange währt, wird endlich gut. Mit der Schließung des rechtsextremen Szeneladens Tønsberg am Brühl geht ein unrühmliches Kapitel – hoffentlich für immer – zu Ende.“

    „Was hinter dem Laden stand, ist spätestens durch den NSU-Prozess deutlich geworden. Es ging um erheblich mehr als um Bekleidung – es ging um rechtsextreme Netzwerke. Rechtsextreme Netzwerke können wir nicht tolerieren!“

    Am 21. März um 16.30 Uhr lädt Hanka Kliese alle Mitstreiter/-innen und Unterstützer/-innen zu einer Abschlusskundgebung vor dem ehemaligen Thor Steinar-Laden (Mühlenstraße Ecke Elisenstraße in 09111 Chemnitz) ein. Unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen soll an den erfolgreichen Protest der vergangenen Jahre erinnert und auf neue Herausforderungen aufmerksam gemacht werden – ganz im Sinne des Mottos „Schöner Leben ohne Naziläden“.

    „Wir verbinden mit dem Auszug des Ladens die vorsichtige Hoffnung, dass weniger Menschen in Chemnitz solche Kleidung tragen wollen und dass vor allem weniger Menschen mit rechtsextremem Gedankengut sympathisieren. Wie unlängst ein neuer verbaler Angriff auf das ‚Schalom‘ zeigt, sind rechtsextreme Strukturen in unserem Alltag auch auf dem Brühl noch lange nicht Geschichte – leider. So soll unsere Demonstration auch dazu dienen, unsere Kräfte zu bündeln und für das Thema zu sensibilisieren“, so Hanka Kliese.

    Vor neun Jahren hatte sich der Laden an der Ecke Elisenstraße/Mühlenstraße angesiedelt und gleich mehrfach für Provokationen gesorgt. Bereits die ursprüngliche Namenswahl des Ladens „Brevik“ erregte großes Entsetzen, erinnerte er nicht zufällig an den norwegischen Massenmörder, der im Sommer 2011 über 70 Menschen kaltblütig ermordet hatte.

    Auch die Eröffnung am 1. März 2012 – wenige Tage vor dem Chemnitzer Friedenstag am 5. März – musste als Provokation gewertet werden; ebenso wie die unmittelbare Nähe zum Brühl, einem Viertel, das als familiäres und studentisches Wohnviertel belebt werden sollte.

    Gemeinsam mit weiteren Brühlaktiven gründete Hanka Kliese im Jahr 2012 das Bündnis Bunter Brühl (BBB). Das vielfältige Engagement des Bündnisses wurde mehrfach prämiert unter anderem beim Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ (2013) und im Rahmen des „Sächsischen Förderpreises für Demokratie“ (2013).

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