Artikel zum Schlagwort Chemnitz

Utopien machen in Chemnitz Station

Initiative für eine offene Gesellschaft lädt direkt unterm Nischel zur Diskussion über die Zukunft ein

Foto: Initiative Offene Gesellschaft

Für alle LeserNun hat es gleich bei drei Landtagswahlen hintereinander im Osten Ergebnisse über 20 Prozent für eine rechtslastige Partei wie die AfD gegeben. Eine Partei, die ihre Rechtsradikalisierung als „Wende 2.0“ verkaufte und den Wählern einredete, da sei 1989 irgendetwas unvollendet geblieben. Lassen sich die Ostdeutschen tatsächlich so für dumm verkaufen? Oder ist ihnen die Mühe einer Demokratie tatsächlich zu viel? Fragen, denen jetzt in Chemnitz das Forum „Die offene Gesellschaft“ nachgeht. Pünktlich zum 30. Jahrestag der Maueröffnung. Weiterlesen

Zeugenaufruf

Soko Rex des Landeskriminalamtes Sachsen ermittelt wegen Hitlergruß vor Chemnitzer Synagoge

Foto: L-IZ

Am 11.Oktober 2019 kurz vor 18 Uhr hatten sich ca. 45 Personen vor der Synagoge in Chemnitz zu einer Mahnwache versammelt. Thema der Versammlung war »Aufstehen gegen Rassismus". Aus einer vorbeifahrenden Straßenbahn der Linie 4 heraus (in Richtung Hauptbahnhof) zeigte eine unbekannte männliche Person den Hitlergruß. (Siehe auch Medieninformation Nr. 501/2019 der Polizeidirektion Chemnitz vom 12.10.2019) Weiterlesen

Durchsuchung bei einem weiteren Tatverdächtigen

Straftaten während des Demonstrationsgeschehens Ende August 2018 in Chemnitz

Foto: L-IZ.de

Einsatzkräfte der Soko Rex des Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum durchsuchten am 9. September 2019 die Wohnräume eines Beschuldigten in der Gemeinde Lichtenau bei Chemnitz. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden/Zentralstelle Extremismus Sachsen führt gegen den 47-jähren Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und der gefährlichen Körperverletzung. Weiterlesen

Organisierte Rechte und kopfschüttelnde Politiker

Hat Sachsens Innenminister die Verabredung zur Hetzjagd in Chemnitz dem Innenausschuss verschwiegen?

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEs war dasselbe Schema wie bei dem verabredeten Überfall auf Connewitz 2016. Sachsens Rechtsextreme sind bestens vernetzt. Sie wissen, wie Smartphones funktionieren und wie man die gewaltbereite Szene in kürzester Zeit auf die Beine bringt. Nicht nur zu einer offiziell angemeldeten „Trauermarsch“-Demo, sondern auch zu gemeinsamen Angriffen auf andere Menschen. Ein Bericht des LKA legt nahe, dass genau das auch im August 2018 in Chemnitz passiert ist. Weiterlesen

Gebhardt: Kretschmer hat Sachsen mehr geschadet als Maaßen

Foto: DiG/trialon

Zu den Rechercheergebnissen, die sich auf einen vertraulichen Bericht des Landeskriminalamtes Sachsen berufen, erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: "Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer distanziert sich von Herrn Maaßen, weil dieser die Debatte über die rechten Ausschreitungen in Chemnitz nach der tödlichen Messerattacke verlängert habe, dies habe Sachsen Schaden zugefügt, sagte Kretschmer dem „Spiegel".Weiterlesen

Hetzjagd in Chemnitz – Grüne: LKA muss wesentlichen Inhalt seines Berichts umgehend veröffentlichen

Foto: L-IZ.de

Zu den gemeinsamen Recherchen von Süddeutscher Zeitung, WDR und NDR, wonach sich aus Berichten des Landeskriminalamtes (LKA) ergibt, dass sich bereits am 26. August 2018 Rechtsextreme zu gezielten Gewalttaten gegen Migranten verabredet oder sogar mit verübten Taten geprahlt hätten erklärt Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: "Ich fordere den Innenminister auf, diesen LKA-Bericht bzw. seinen wesentlichen Inhalt umgehend zu veröffentlichen und klarzustellen, seit wann der Polizei bekannt war, dass es in Chemnitz gezielt vorbereitete und durchgeführte Gewalttaten gegen Migranten gab.“ Weiterlesen

Umstrittenes Urteil

Ein Jahr nach dem Mob: Landgericht Chemnitz verurteilt Syrer zu neuneinhalb Jahren Gefängnis

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVor fast genau einem Jahr ist Daniel H. in Chemnitz gestorben. Nachdem bekannt wurde, dass es sich bei den Tatverdächtigen um Ausländer handelt, gingen tausende Rechtsradikale auf die Straße, um zu demonstrieren und zu randalieren. Das Landgericht Chemnitz hat nun einen Syrer zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die Entscheidung basierte auf einer einzigen Zeugenaussage. Weiterlesen

Chemnitz-Reportage

MDR reagiert auf Absagen: Keine Podiumsdiskussion mit Arthur Oesterle

Kommt Arthur Oesterle als Ordner von „Pro Chemnitz“ hinzu ... Foto: L-IZ.de

Für alle LeserNach den rassistischen Ausschreitungen und Demonstrationen in Chemnitz im vergangenen Sommer hat der MDR eine 45-minütige Reportage über das Thema gedreht. Im Anschluss an eine Vorführung in Chemnitz sollte es eigentlich eine Podiumsdiskussion mit den Protagonisten des Films geben. Doch weil dazu auch Arthur Oesterle, der „Chefordner“ von „Pro Chemnitz“, zählte, zogen mehrere Teilnehmerinnen ihre Zusagen zurück. Der MDR sagte die Diskussion nun ab. Weiterlesen

Ein Jahr nach den Ausschreitungen

Mit Rechten reden: MDR lädt „Chefordner“ von „Pro Chemnitz“ zu Podiumsdiskussion ein + Updates

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer MDR sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt, weil er einen rechtsradikalen Protagonisten einer Reportage über die Ausschreitungen in Chemnitz zu einer Podiumsdiskussion eingeladen hat. Es handelt sich dabei um Arthur Oesterle, einen Ordner von „Pro Chemnitz“. Die Grüne Jugend Sachsen, die ebenfalls an der Diskussion teilnehmen möchte, deutete bereits eine Absage an. Weiterlesen

Fußball ist politisch

Angebliche Sympathie mit Rechtsradikalen: Chemnitzer FC trennt sich von Daniel Frahn

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserDer Chemnitzer FC hat sich am Montag, den 5. August, von seinem Spieler Daniel Frahn getrennt. Während der Auswärtspartie in Halle am vergangenen Samstag soll der 32-Jährige seine Sympathie zu Mitgliedern rechtsradikaler Fangruppen „offenkundig zur Schau“ gestellt haben. Frahn war bereits im März mit einem bei Neonazis beliebten T-Shirt negativ aufgefallen. Von 2010 bis 2015 stand der Stürmer bei RB Leipzig unter Vertrag. Weiterlesen

Straftaten während des Demonstrationsgeschehens Ende August 2018 in Chemnitz aufgeklärt

Foto: L-IZ

Einsatzkräfte des PTAZ[1] durchsuchten am 28. Mai 2019 in Chemnitz und Meerane die Wohnräume von zwei Beschuldigten. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden / ZESA führt gegen zwei Männer (39 und 43 Jahre alt) ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und der gefährlichen Körperverletzung. Weiterlesen

Bericht für 2018

Verfassungsschutz stuft „Wir sind mehr“-Konzert in Chemnitz nicht als „linksextremistisch“ ein

Foto: Pawel Sosnowski

Für alle LeserDer sächsische Verfassungsschutz steht aktuell in der Kritik, weil er nach Darstellung einiger Medien und Politiker das „Wir sind mehr“-Konzert im vergangenen September in Chemnitz als „linksextremistisch“ bezeichnet haben soll. Die Behörde bekräftigt nun, was eigentlich schon im Bericht für 2018 zu lesen war: Lediglich einige Besucher seien „linksextremistisch“ gewesen. Mitglieder der Landesregierung lobten das Konzert. Weiterlesen

Einschüchterung auf die rechte Art

Chemnitz sorgte 2018 für einen neuen Höchststand bei registrierten Straftaten gegen Journalisten

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser2018 fragte der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Landtag, Enrico Stange, zum ersten Mal gebündelt nach den registrierten Straftaten gegen Journalisten in Sachsen. Das Thema hatte zuvor – nach mehrfachen Übergriffen etwa in Zusammenhang mit Legida- und Pegida-Demonstrationen – zu heftigen Kontroversen geführt. Erst spät bemühte sich die Staatsregierung darum, überhaupt erst einmal die Fälle zu sammeln. Entsprechend karg war die Auskunft von Innenminister Dr. Roland Wöller. Weiterlesen

Dauerärger um die Schrott-Züge zwischen Chemnitz und Leipzig

Die Suche nach neuen Wagen für die Strecke Leipzig-Chemnitz geht von vorn los, das Fördergeld steht bereit

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 27. März schockte die „Freie Presse“ in Chemnitz ihre Leser mit der Meldung: „Bahn nach Leipzig: Die alten Wagen bleiben“. Der Versuch der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB), die alten Wagen, die nun seit Jahren auf der Strecke Leipzig-Chemnitz für Ärger sorgen, gegen modernere Wagen zu tauschen, war gescheitert. Weiterlesen

Großeinsatz der Polizei

Etwa 1.000 Neonazis und Hooligans besuchen Beerdigung von Thomas Haller in Chemnitz

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVor zehn Tagen ist Neonazi, Hooligan und Securityunternehmer Thomas Haller gestorben. Die anschließende Trauerfeier im Stadion des Chemnitzer FC sorgte für Empörung und hatte bereits personelle Konsequenzen. Am Montag, den 18. März, fand in Chemnitz die Beerdigung statt. Im Vorfeld hatten sowohl Beobachter als auch Polizei mehrere tausend Teilnehmer und eine angespannte Sicherheitslage erwartet. Es blieb jedoch weitgehend friedlich. Weiterlesen

Festnahme und Durchsuchung bei Tatverdächtigem

Angriff auf Polizeibeamte während des Demonstrationsgeschehens Ende August 2018 in Chemnitz aufgeklärt

Foto: L-IZ.de

Einsatzkräfte des PTAZ durchsuchten am 11. März 2019 in Chemnitz die Wohnräume einen 37-Jährigen Deutschen. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden führt gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung sowie wegen unerlaubten Führens von Schutzwaffen (Schlagschutzhandschuhe). Weiterlesen

Weitere Konsequenzen

Trauerbekundung für Haller: Chemnitzer FC erstattet Anzeige und entlässt Mitarbeiter

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEine Trauerbekundung für einen Neonazi im Stadion des Chemnitzer FC sorgt bundesweit für Empörung. Nachdem bereits der Vereinsvorstand zurückgetreten war, folgten am Montag, den 11. März, weitere personelle Konsequenzen. In einer Stellungnahme behauptet der CFC zudem, dass Unbekannte mehrere Mitarbeiter im Vorfeld der Aktion bedroht hätten – deshalb habe der Verein Strafanzeige erstattet. Weiterlesen

Gedenken im Stadion

Der Chemnitzer FC trauert um Thomas Haller: Hooligan, Neonazi, Unternehmer

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserBeileidsbekundungen und Schweigeminuten nach Todesfällen gehören in Fußballstadien zur Normalität. Sie gelten vor allem aktiven oder ehemaligen Spielern, gelegentlich auch herausgehobenen Personen aus der Fanszene. Beim Chemnitzer FC gab es am Samstag, den 9. März, eine solche Trauerbekundung inklusive Musik und kurzem Redebeitrag. Das Besondere daran: Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen bekannten Neonazi aus den 90ern, Securityunternehmer und am Ende krebskranken Mann aus der Erzgebirgsstadt. Weiterlesen