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SPD-Abgeordnete solidarisch mit Majorel-Beschäftigten

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    Hanka Kliese, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag und Chemnitzer Abgeordnete und Detlef Müller, Mitglied des Deutschen Bundestages und Chemnitzer Abgeordneter, zur geplanten Schließung des Chemnitzer Call-Center-Standortes von Majorel: Anlässlich der Protestaktion der Chemnitzer-Majorel-Beschäftigten gegen die geplante Schließung zeigen sich SPD-Abgeordnete solidarisch und sichern erneut zu, sich in ihrem Sinne einzusetzen.

    Bereits Ende Januar hatte sich die Chemnitzer Landtagsabgeordnete Hanka Kliese, gemeinsam mit der SPD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern, mit einem Brief an die Bundeskanzlerin gewandt. (Brief als PDF-Datei)

    Hanka Kliese: „Wir stehen an der Seite der Majorel-Beschäftigten und wir werden die Schließung des Chemnitzer Standortes und die damit verbundenen Massenentlassungen nicht kampflos hinnehmen. Dabei geht es um 400 Menschen und deren Familien, es geht um Arbeitsplätze, deren Wegfall nicht so leicht verkraftet werden kann, und es geht darum, wie mit den Mitarbeiter/-innen umgegangen wird. Ich habe hier besonders die Menschen mit, teils schwerer, Behinderung im Blick, die rund 20 Prozent der Belegschaft ausmachen. Sie trifft die geplante Schließung besonders hart, eine neue Beschäftigung in der Region zu finden ist für sie deutlich schwieriger. Gerade ihnen gegenüber trägt der Bertelsmann-Konzern eine besondere Verantwortung.“

    Detlef Müller: „Die geplante Schließung ist für die Beschäftigten ein schwerer Schlag. Nachdem viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit den 90er Jahren nach verschiedene Übernahmen immer wieder auf Lohnerhöhungen oder Urlaubstage verzichtet haben, um ihre Jobs zu sichern, ist die geplante Schließung des Standortes für die Beschäftigten umso unverständlicher. Insbesondere wenn durch die aktuellen Pläne nur Standorte in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen, also mal wieder im Osten der Republik, betroffen sind. Bei den verbleibenden Standorten werden sogar Mitarbeiter*innen gesucht. Dabei ist es doch gerade bei Call-Centern unerheblich, an welchem Standort die Beschäftigten sitzen.“

    Kliese abschließend: „Wir erwarten von der Geschäftsführung des Call-Center-Anbieters, ernsthaft nach einer Lösung im Sinne der Beschäftigten zu suchen. Die Unterstützung seitens der SPD ist den Beschäftigten sicher. Wir sind Wirtschaftsminister Martin Dulig und dem Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze sehr dankbar, dass sie sich frühzeitig für die Beschäftigten und den Erhalt des Standortes eingesetzt haben.“

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