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Arbeitsplätze

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Birgit Dietze, IG Metall Bezirksleiterin Berlin-Brandenburg-Sachsen. Foto: Christian von Polentz/transitfoto.de

IG Metall: Gewerkschaft solidarisiert sich mit Alstom-Beschäftigten

Die IG Metall hat den Alstom-Beschäftigten die volle Solidarität und Unterstützung im Kampf um sichere Arbeitsplätze zugesagt. Birgit Dietze, IG Metall Bezirksleiterin Berlin-Brandenburg-Sachsen und Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, forderten angesichts der aktuellen Nachrichten zum Standort Salzgitter eine klare Perspektive für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretender Ministerpräsident. Foto: Götz Schleser

Wirtschaftsminister Martin Dulig zu den Abbauplänen von Alstom in Bautzen und Görlitz

Mit absolutem Unverständnis hat Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig auf die Abbaupläne von Alstom für das Werk an den beiden Standorten Bautzen und Görlitz in der Lausitz reagiert. In Görlitz sollen bis zu 400 Arbeitsplätze, in Bautzen bis zu 150 Arbeitsplätze gestrichen werden – über alle Standorte in Deutschland hinweg plant der Konzern, laut Betriebsrat, den Abbau von 1.200 gutbezahlten Industrie-Arbeitsplätzen.

Mirko Schultze (Linke): aktive Standortpolitik für Görlitz und Bautzen betreiben – Alstom muss Pläne überdenken

Zu den heute bekannt gewordenen Plänen des Alstom-Konzerns, 400 Arbeitsplätze in Görlitz und 150 Arbeitsplätze in Bautzen abzubauen, erklärt der Görlitzer Landtagsabgeordnete der Linksfraktion Mirko Schultze: „Ministerpräsident Kretschmer und Wirtschaftsminister Dulig haben gegenüber der Belegschaft in den vergangenen Jahren immer wieder die Hoffnung vermittelt, dass ihre Arbeitsplätze sicher seien.“

Oberbürgermeister Burkhard Jung. Foto: LZ

„TANDEMplus“: Stadt Leipzig schafft in der Verwaltung Arbeitsplätze für arbeitslose Eltern

Rund 70 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze vorwiegend in Ämtern der Stadtverwaltung sollen durch das neue Beschäftigungsprogramm TANDEMplus entstehen. Es bietet arbeitslosen Eltern eine auf mindestens zwei Jahre befristete Beschäftigung von bis zu 35 Wochenstunden und setzt zugleich auf optimale Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Angeboten werden Tätigkeiten beispielsweise in den Bürgerämtern, den Schulbibliotheken oder auch in der Grünflächenpflege.

Rico Gebhardt, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Landtag Sachsen. Foto: DiG/Trialon

Rico Gebhardt: Haribo zeigt, was Kapitalismus ist

Haribo hat die Verhandlungen über einen Verkauf seines früheren Werks in Wilkau-Haßlau abgebrochen. Dazu erklärt der Vorsitzende der Linksfraktion, Rico Gebhardt: „Nun steht das Werk in Wilkau-Haßlau endgültig vor dem Aus und die Beschäftigten stehen auf der Straße. Es ist eine Schande, wie auch dieses Unternehmen mit seinen ostdeutschen Beschäftigten umgeht, die jahrzehntelang verlässlich in westdeutsche Taschen gewirtschaftet haben.“

Henning Homann, SPD Sachsen. Foto: Götz Schleser

Homann: Haribo muss Weg für Verkauf des Werkes in Wilkau-Haßlau frei machen

SPD-PolitikerInnen fordern in einem offenen Brief die Haribo-Unternehmensleitung zu schneller Entscheidung auf. „Haribo hat den Abbau der Maschinen im Werk in Wilkau-Haßlau gestoppt. Das ist ein positives Signal. Jetzt muss Haribo den Weg für den Verkauf des Werkes frei machen“, fordert Henning Homann, Generalsekretär der SPD Sachsen und Arbeitsmarktexperte der SPD-Landtagsfraktion.

Hanka Kliese, SPD Sachsen. Foto: Götz Schleser

SPD-Abgeordnete solidarisch mit Majorel-Beschäftigten

Hanka Kliese, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag und Chemnitzer Abgeordnete und Detlef Müller, Mitglied des Deutschen Bundestages und Chemnitzer Abgeordneter, zur geplanten Schließung des Chemnitzer Call-Center-Standortes von Majorel: Anlässlich der Protestaktion der Chemnitzer-Majorel-Beschäftigten gegen die geplante Schließung zeigen sich SPD-Abgeordnete solidarisch und sichern erneut zu, sich in ihrem Sinne einzusetzen.

Henning Homann, SPD Sachsen. Foto: Götz Schleser

Siemens darf Vereinbarungen nicht konterkarieren – Standort Görlitz braucht Sicherheit

Henning Homann, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Freitag zum Erhalt des Siemens-Standortes Görlitz: „Die Belegschaft von Siemens in Görlitz, die IG Metall und die Staatsregierung haben vor zwei Jahren im harten Ringen den Turbinenstandort Görlitz vor der Schließung gerettet. Unterdessen sind große und vor allem erfolgreiche Anstrengungen zur Entwicklung des Standortes unternommen worden.“

Andere Firmen übernehmen und Angestellte kündigen. Der „Durstexpress“ in Leipzig an der Zschortauer Str. 105. Foto: LZ

Durstexpress: Gewerkschaft NGG fordert Erhalt aller Arbeitsplätze in Leipzig

Streit um Durstexpress spitzt sich zu: Nachdem bekannt wurde, dass Hunderte Stellen beim Getränkelieferdienst in Leipzig auf dem Spiel stehen, wächst die Kritik am Unternehmen. Vertreter aus der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik von Linkspartei bis CDU erklärten ihre Solidarität mit den Betroffenen. Dennoch ist es bereits zu ersten Kündigungen gekommen, teilt die Gewerkschaft NGG mit.

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