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Keine Fusion auf Kosten der Beschäftigten – für ein solidarisches Wirtschaftssystem

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    Der Bielefelder Oetker-Konzern fusioniert den Online-Getränkelieferdienst „Flaschenpost“ mit dem „Durstexpress“. Während die Flaschenpost-Beschäftigten offenbar übernommen werden, sollen im Zuge der Fusion über 500 bisher Beschäftigte von Durstexpress Leipzig entlassen werden.

    Dazu erklärt der Leipziger Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Leipziger Stadtrat, Sören Pellmann: „Während in der Zentrale des Dr. Oetker-Konzerns die Sektkorken knallen und sich die Konzernführung auf eine weiter wachsende Rendite freut, rechnen die Beschäftigten damit, gekündigt zu werden und sich in Corona-Zeiten auf der Straße wieder zu finden.

    Einmal mehr steht die Gewinnmaximierung vor dem Wohl der Menschen, welche auf ihre Jobs angewiesen sind. Anstatt endlich die Gründung von Betriebsräten zu begrüßen, befristete
    Arbeitsverträge in ordentliche Stellen umzuwandeln oder Urlaubs- und Weihnachtsgeld zu zahlen, werden die, die den Erfolg erwirtschaften, bestraft.

    Aufgrund des Lockdowns erleben die Lieferdienste einen Nachfrage- und damit Gewinnanstieg. Davon kommt bei den Beschäftigten – außer einem krummen Rücken – nichts an. Dies muss sich ändern. Wir brauchen ein solidarisches Wirtschaftssystem, welches den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

    Die Linke und ich haben diese Unternehmen schon länger auf dem Schirm. Insbesondere kritisieren wir, dass es weder einen Betriebsrat noch gewerkschaftliche Zugänge gab. Immerhin wollten die Beschäftigten sich jetzt entsprechend formieren. Ob die Betriebsverschmelzung damit zu tun hat, kann nur vermutet werden.

    Wir, als Linke, sind solidarisch mit den Beschäftigten und werden uns in den kommenden Wochen entsprechend einbringen. Ihr Einsatz für den Erhalt und die Verbesserung ihrer
    Stellen werden wir unterstützen, wo es uns möglich ist.“

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