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Durstexpress

Das Wochenende, 19./20. Juni 2021: Reger Demo-Samstag und SPD Leipzig hat nun Doppelspitze + Videos

Das Wochenende in Leipzig war nicht nur heiß, sondern auch Schauplatz zahlreicher Demonstrationen, unter anderem gegen arbeitsrechtliche Missstände beim Pizzalieferanten Domino’s und gegen das Sterben von Clubs und Kultureinrichtungen während der Coronakrise. Letztere Demo endete an der Galopprennbahn, wo die Leipziger SPD am Samstag eine Doppelspitze Mann und Rudolph-Kokot wählte. Außerdem wurde im Landkreis Leipzig die Delta-Variante des Coronavirus' nachgewiesen und die Linke hat nun ein Programm für die Bundestagswahl. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende des 19. und 20. Juni in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Morgen KünDingDong bei Durstexpress Leipzig

Holger Mann, Landtagsabgeordneter im Leipziger Norden und SPD-Stadtvorsitzender: Am morgigen 20. März ist für fast 450 Mitarbeiter/-innen bei Durstexpress Leipzig der letzte Arbeitstag. Das bedauere ich sehr.

Arbeitsgericht: Keine gütliche Einigung bei „Durstexpress“

Bis zum 22. März 2021 läuft sie noch, die Entlassungssperre bei „Durstexpress“ Leipzig. Über das, was danach kommt, konnte man sich heute am 2. März 2021 schon mal einen ersten Eindruck am Arbeitsgericht Leipzig verschaffen. Quasi am Fließband sprechen da jetzt jene „Durstexpress“-Mitarbeiter als Kläger vor, welche zwar noch für die Firma arbeiten, doch ihre Entlassung bereits in der Tasche haben.

Samstag, der 27. Februar 2021: Durstexpress setzt Kündigungen aus, polizeiliche Datenpanne und PARTEI wählt Bundestagskandidaten

Dem Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt sind 42.000 Datensätze zu Straftätern abhanden gekommen, während der Getränkelieferdienst „Durstexpress“ bei seinen Kündigungen zurückrudert. RB Leipzig hat noch immer Chancen auf die Meisterschaft. Außerdem: Die PARTEI hat ihre Bundestagskandidaten nominiert. Die LZ fasst zusammen, was am Samstag, den 27. Februar 2021, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Schluss mit dem Zeitspiel von Flaschenpost bei Durstexpress!

Am Freitag fand eine Betriebsversammlung der Mitarbeiter/-innen des Lieferdienstes Durstexpress in Leipzig statt. Thema war die Fusion der beiden Dr.-Oetker-Töchter Durstexpress und Flaschenpost, die dadurch drohenden Massenentlassungen von 450 Mitarbeiter/-innen und die Bedingungen für Weiterbeschäftigungen. An dieser haben Henning Homann und Holger Mann teilgenommen und mit den Beschäftigten gesprochen und erneut die Unterstützung der SPD-Fraktion zugesichert.

Für Durstexpress-Mitarbeiter braucht es jetzt verbindliche Gespräche zum Übergang

Nach den ausgesprochenen Kündigungen der 450 Durstexpress-Mitarbeiter/-innen in Leipzig und wachsender öffentlicher Debatte, formuliert die SPD Leipzig Forderungen (Beschluss vom 1.2. s.u.) und reagiert damit auf die Antwort des Dr. Oetker-Konzerns auf unseren offenen Brief vom 21. Januar.

Donnerstag, der 28. Januar 2021: Demo am Zentrallager von „Flaschenpost“gegen Kündigungen + Video

Am Vormittag trafen sich „Durstexpress“-Mitarbeiter/-innen sowie Unterstützer/-innen vor dem „Flaschenpost“-Zentrallager Leipzig, um gegen die Kündigungen im Rahmen der Fusion beider Unternehmen zu demonstrieren. Des Weiteren trat heute die neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 28. Januar 2021, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.

2.300 mal Danke: Kündigungswelle bei Oetkers „Durstexpress“ + Update

Gestern, am 26. Januar 2021 klang man aufseiten der „Dr. August Oetker KG“ gegenüber dem Stadtverband der Leipziger SPD in einem Schreiben vom gleichen Tag noch so, als wolle man um Verständnis werben, gab sich vermittelnd. Man stimme mit der SPD bei der „Würdigung der Leistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Durstexpress vollständig überein“. Heute wurde bekannt, dass es laut der Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) bereits 2.300 Kündigungen jener Gewürdigten gab, allein in Leipzig stehen nun akut 450 Jobs auf der Kippe.

Durstexpress: Gewerkschaft NGG fordert Erhalt aller Arbeitsplätze in Leipzig

Streit um Durstexpress spitzt sich zu: Nachdem bekannt wurde, dass Hunderte Stellen beim Getränkelieferdienst in Leipzig auf dem Spiel stehen, wächst die Kritik am Unternehmen. Vertreter aus der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik von Linkspartei bis CDU erklärten ihre Solidarität mit den Betroffenen. Dennoch ist es bereits zu ersten Kündigungen gekommen, teilt die Gewerkschaft NGG mit.

Übernahme von „Flaschenpost“: „Durstexpress“ Leipzig bekommt einen Betriebsrat + Video

Es könnte, so der Wunsch von NGG-Gewerkschafter Jörg Most (Leipzig, Halle, Dessau) in Erfüllung geht, ein Flächenbrand für die Oetker-Gruppe (u.a. Radeberger) in ihrem neuen Logistikbereich werden. Seit bekannt wurde, dass sich durch die Übernahme des deutschlandweiten Liefer-Konkurrenten „Flaschenpost“ alle eigenen Mitarbeiter erneut und offenbar zu schlechteren Konditionen auf ihre alten Jobs bewerben sollen, rumort es mächtig bei der Oetker-Marke „Durstexpress“. Die erste Reaktion in Leipzig darauf ist die heute eingeleitete Gründung eines Betriebsrates. Und der Aufruf, dies auch an anderen Standorten von „Durstexpress“ zu tun.

Einer zahlt immer: Der Durstexpress wird zur Flaschenpost + Video

Im November 2020 ploppte das Thema erstmals in den Medien auf. Am neuen persönlichen Getränkeliefermarkt tat sich Großes, das Kartellamt musste befinden, ob sich die Berliner Liefermarke „Durstexpress“ und die „Flaschenpost“ aus Münster zusammenschließen dürfen. Klang logisch, dass der hinter „Durstexpress“ stehende Player „Oetker Nahrungsmittel und Getränke Holding KG“ nach einer „schneller Roland“-Gründung von „Durstexpress“ den 2016 gestarteten Konkurrenten „Flaschenpost“ aus Münster kauft. Und aus zwei Marken eine wird, welche Flaschen per Transporter nach Hause bringt. Wenn da nicht die Methoden von „Durstexpress“ wären.

Dr. Oetker muss für einen fairen Betriebsübergang von Durstexpress zu Flaschenpost sorgen

Der sächsische DGB-Vorsitzende Markus Schlimbach hat Flaschenpost und den Oetker-Konzern aufgefordert, für einen fairen Betriebsübergang der Beschäftigten von Durstexpress zu Flaschenpost zu sorgen.

Getränkelieferdienste in Leipzig: Arbeitsplätze dürfen nicht gestrichen werden

Im Zuge der Übernahme des Getränke-Lieferdienstes Flaschenpost durch die Oetker-Gruppe soll deren Liefermarke Durstexpress vom Markt verschwinden. Durch die Zusammenlegung der beiden Marken sind nun die Arbeitsplätze am Leipziger Logistikstandort akut gefährdet.

SPD-Politikerinnen und Politiker fordern Erhalt von Arbeitsplätzen bei Durstexpress

Nach der Ankündigung des Oetker-Konzerns den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Durstexpress in Leipzig zu kündigen, wenden sich lokale SPD-Politikerinnen und Politiker in einem offenen Brief an die das Unternehmen leitende Familie Oetker. In Ihrem Schreiben fordern die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, dass ein geregelter Betriebsübergang bei der Fusion von Durstexpress mit Flaschenpost, die mittlerweile beide dem Oetker-Konzern gehören, erfolgen müsse und es keine Kündigungen geben darf.

Keine Fusion auf Kosten der Beschäftigten – für ein solidarisches Wirtschaftssystem

Der Bielefelder Oetker-Konzern fusioniert den Online-Getränkelieferdienst „Flaschenpost“ mit dem „Durstexpress“. Während die Flaschenpost-Beschäftigten offenbar übernommen werden, sollen im Zuge der Fusion über 500 bisher Beschäftigte von Durstexpress Leipzig entlassen werden.

Durstexpress kauft Flaschenpost – haben wieder einmal ostdeutsche Beschäftigte das Nachsehen?

Der Bielefelder Oetker-Konzern hat den Getränkelieferdienst Flaschenpost gekauft und fusioniert ihn mit seinem Online-Getränkelieferdienst „Durstexpress“ zu einer neuen Marke unter dem Namen „Flaschenpost“. Das Unternehmen Flaschenpost beschäftigte zuletzt bundesweit etwa 7.000 Menschen in 23 Städten, Durstexpress war in zehn Städten vertreten.

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