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Tag: 2. Februar 2021

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„Coronatime“ - Die Zeit spiegelt sich längst auch in den Graffitis in Leipzig. Foto: LZ

Dienstag, der 2. Februar 2021: Sinkende COVID-19-Inzidenz, Hoffnung auf Lockerungen und ein rechtsextremer Verdachtsfall

„Corona, Corona, Corona – warum bist du nur so gemein?“, fragte der Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel vor gut einem Jahr mit bitterer Ironie in einem Musikvideo. Die Frage aus dem an einen alten Schlager angelehnten Song ist auch im Februar 2021 noch mehr als aktuell – auch wenn die Infektionszahlen langsam sinken und Lockerungen in vager Aussicht stehen. Außerdem: In Leipzig wird über die Zukunft des Leuschner-Platzes diskutiert und die AfD ist nun ein offizieller Verdachtsfall für Sachsens Verfassungsschutz. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, 2. Februar 2021 in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Staatsministerin Petra Köpping. Foto: Kerstin Pötzsch

Maßnahmen gegen das Coronavirus: Sachsen arbeitet an einer „Perspektivplanung“

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hat auf einer Kabinetts-Pressekonferenz am Dienstag, den 2. Februar, erklärt, dass der Freistaat an einer „Perspektivplanung“ für die kommenden Wochen und Monate arbeite. Dabei soll es vor allem um die Frage gehen, in welchen Bereichen es unter welchen Bedingungen und auf welche Weise zu Lockerungen der Corona-Maßnahmen kommen könne.

Sachsens Ministerpräsident in Spe a.D. Tom Rodig reflektiert. Foto: Privat

Rodig reflektiert: Die 6.000-jährige Geschichte Deutschlands

Die Aufmerksamen unter Ihnen haben es mitbekommen: Das Deutsche Reich feierte dieser Tage seinen 150. Geburtstag. Denn am 18. Januar 1871 standen der Herr Bismarck und Preußenkönig Wilhelm Eins in Versailles und gaben im Beisein vieler anderer wichtiger und reichlich mit Edelmetallen behängter Männer das Ja-Wort. Das „Ja“ zu Deutschland nämlich und zack, war das Deutsche Reich gegründet. Sie denken jetzt sicher, stimmt, genau so war es! Ich aber weiß aus gesicherten Quellen: Die Geschichte Deutschlands lief eigentlich ganz anders.

Meyersche Häuser in Kleinzschocher. Archivfoto: Ralf Julke

Antwort auf CDU-Antrag: Schaffung einer gemeinwohlorientierten Stiftung im Wohnungsbau wäre eine gute Idee

Die CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat hatte im November vergangenen Jahres eine gute Idee: Sie beantragte die Auslobung eines „Herrmann-Julius-Meyer-Preises für kostengünstigen und qualitätsvollen Wohnungsbau“ und die Gründung einer Stiftung, die sich die „Schaffung preisgünstigen Wohnraums für breite Bevölkerungsschichten durch kostengünstigen und gleichzeitig qualitätsvollen Wohnungsbau“ auf die Fahnen schreiben sollte.

Prof. Dr. Hannes Zacher. Foto: Swen Reichhold / Universität Leipzig

Leipziger Forschungsergebnis: Introvertierte Menschen erleben die Corona-Pandemie als weniger stressig

Vielleicht ist das sogar eine gute Erklärung dafür, warum die einen immer unruhiger und lauter werden, weil sie den Lockdown nicht mehr aushalten. Und die anderen kochen sich ein Süppchen, machen sich ein Weinchen auf und lesen die ganzen dicken Bücher, die sie sonst nie geschafft haben zu lesen. Bestimmte Persönlichkeitsmerkmale beeinflussen, wie stressig Menschen die Corona-Pandemie erleben, stellt nun der Leipziger Arbeitspsychologe Prof. Dr. Hannes Zacher fest.

Ein inzwischen typisches Bild. Foto: MEINFAIRMIETER

Neues Siegel MEINFAIRMIETER: Gerade Geringverdiener leiden unter dem Mietpreisanstieg in Leipzig

Im Bericht zur „Bürgerumfrage 2019“ findet man auch ein ganzes Kapitel zum Wohnen und zur Mietbelastung. Ein Kapitel, das im Grunde davon erzählt, wie die letztlich überschaubaren Einkommenszuwächse der letzten Jahre in vielen Haushalten gleich wieder von Mieterhöhungen aufgefressen wurden. Ein deutschlandweit brisantes Thema, das jetzt auch das Pestel-Institut aufgegriffen hat.

Ralph Grüneberger: Enthält Kunstplatzierung! Foto: Ralf Julke

Enthält Kunstplatzierung! Ralph Grüneberger schenkt sich ein ganz besonderes Geburtstagsbuch

Wie feiert man als Dichter seinen 70. Geburtstag? Schreibt man seine Memoiren? Oder bekommt man eine Würdigung im Kulturkanal des Regionalfernsehens? Orden gibt es ja sowieso keine. Und eine große Lesung mit poesiebegeistertem Publikum ist derzeit nicht drin. Aber man kann ja eine Geburtstagspublikation veröffentlichen, in der versammelt ist, was einen Weltbetrachter wie Ralph Grüneberger besonders berührt hat.

Insel Fehmarn. Foto: Ralph Klein / pixabay

Ein irdisches Paradies im Norden Deutschlands

Im Norden Schleswig-Holsteins liegt die mit ihren 185 Quadratkilometern drittgrößte Insel Deutschlands. Sie ist bekannt für ihre kilometerlangen, feinsandigen Dünenstrände und die wundervolle, unberührte Natur, welche zur Erholung und zum Relaxen einlädt. "Ein irdisches Paradies" – so nannte der bekannte deutsche Maler Ernst-Ludwig Kirchner die Insel vor hundert Jahren, und bis heute hat sich an ihrem Charme nichts geändert.

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