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Modellprojekt beendet: Erfolgreicher „InnoStartBonus“ wird fortgeführt

Von Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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    In der heutigen Kabinettssitzung hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) den positiven Abschlussbericht über den Verlauf des „Modellprojekts Gründerförderung InnoStartBonus“ vorgelegt. Der InnoStartBonus ist zu einem zentralen Baustein der sächsischen Gründerförderung geworden und hat die Wahrscheinlichkeit für die erfolgreiche Umsetzung einer innovativen Geschäftsidee in der Vor- und Gründungsphase signifikant erhöht.

    Deshalb wurde das SMWA heute durch das Kabinett beauftragt, die Fortführung dieses Projektes zu konzipieren. Im Übergangszeitraum bis zur Verstetigung wird ein weiterer Förderaufruf umgesetzt, der am 11. März 2021 startet. Bis zum 9. Mai 2021 können neue Gründungsvorhaben eingereicht werden.

    „Der InnoStartBonus hat unsere Erwartungen übertroffen“, resümiert Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig. „Die große Resonanz beweist: Der Optimismus ist in Sachsen trotz des Lockdowns ungebrochen. Menschen mit dem Mut zum Gründen brauchen wir in dieser schwierigen Zeit. Sie stärken die Innovationskraft der sächsischen Wirtschaft und schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze.

    Die Bandbreite und Branchenvielfalt zeigt, dass wir mit dem InnoStartBonus dern richtigen Weg einer Vorgründungsförderung eingeschlagen haben. Mich freut, dass auch die Ober- und Mittelzentren sowie der ländliche Raum von unserer Förderung profitieren. Ich wünsche den Gründerinnen und Gründern viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg.“

    Die zweijährige Modellphase für die Gründungsförderung InnoStartBonus ist abgeschlossen. In den insgesamt vier Förderaufrufen wurden von 377 Interessenten 173 Konzepte aus zwölf verschiedenen Branchen eingereicht. Das vom SMWA geleitete Expertengremium hat insgesamt 78 Gründungsinteressierte – davon sind knapp 35 Prozent Gründerinnen – mit ihren innovativen Geschäftsideen für förderwürdig befunden.

    Bereits 35 Vorhaben sind sowohl in Form von Team- als auch Einzelgründungen vollzogen worden. Gut die Hälfte der Projekte wird in den Großstädten Leipzig, Dresden und Chemnitz umgesetzt. Insgesamt 40 Kinder von Geförderten profitieren vom Kinderbonus. Die Fortführung des InnoStartBonus ist im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel im Doppelhaushalt 2021/22 vorgesehen.

    Marina Heimann, Geschäftsführerin der futureSAX GmbH: „Der Erfolg gibt den Gründerinnen und Gründern mit ihren Ideen recht und spricht gleichzeitig für die branchenübergreifende Bedeutung der Gründungsförderung InnoStartBonus als Kombination aus finanzieller Unterstützung und individueller Begleitphase vor sowie nach der Gründung.

    Der InnoStartBonus zeigt einmal mehr, dass der Freistaat Sachsen den richtigen Weg eingeschlagen hat, Gründungsförderung zeitgemäß, agil und unbürokratisch zu denken – ganz auf Augenhöhe mit den innovativen Geschäftsmodellen der jungen Start-ups, die unserer Wirtschaft neue Impulse geben.“

    Die Bandbreite der Geschäftsideen reicht von gemeinnützigen Reisen über mobile Kleinsthäuser bis zu selbstwachsenden Holzmöbeln und einem Rock für das Fahrradfahren. Nach einem Jahr der Förderung erzielen die aus dem ersten Aufruf hervorgegangen Unternehmen bereits Umsätze in Höhe von 5.000 Euro bis über zwei Millionen Euro.

    Hintergrund: InnoStartBonus

    Idee ist es, ausgewählte potenzielle sächsische Gründerinnen und Gründer mit innovativen Geschäftsideen im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens mit einem Gründungsbonus von monatlich 1.000 Euro für zwölf Monate zu fördern, diese professionell zu betreuen und zu vernetzen.

    Innovative Neugründungen sollen in die sächsische Gründerszene eingeführt und beim Start finanziell unterstützt werden. Die neue Gründerförderung ist familienfreundlich, denn pro unterhaltspflichtigem Kind wird für die Dauer der Förderung ein monatlicher Kinderbonus von 100 Euro gewährt.

    Die futureSAX GmbH, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, begleitet die Gründungsinteressierten im Bewerbungs- und Förderzeitraum individuell.

    Q&A-Sessions im Frühjahr 2021

    Im Bewerbungszeitraum vom 11. März bis 9. Mai 2021 tourt futureSAX mit der „GründenRoadshow – InnoStartBonus“ durch Sachsen, um in allen Regionen des Freistaates die Gründungsförderung InnoStartBonus vorzustellen und die Fragen der Gründungsinteressierten direkt zu beantworten.

    Neben gemeinsamen Events mit Partnern aus dem Start-up-Partner-Netzwerk vor Ort finden drei aufeinander aufbauende Frage-Antwort-Sessions („Q&A“) online statt:

    * 17.03.2021, 17:30 Uhr: Q&A-Session 1/3 – Bewerbungsvoraussetzungen
    * 15.04.2021, 17:30 Uhr: Q&A-Session 1/3 – Bewerbungsvoraussetzungen (Terminwiederholung)
    * 22.04.2021, 17:30 Uhr: Q&A-Session 2/3 – Bewerbungsablauf & Bewertung durch das Expertengremium
    * 29.04.2021, 17:30 Uhr: Q&A-Session 3/3 – Begleitung durch futureSAX im Förderzeitraum

    Sächsischer Gründerpreis 2021

    Die futureSAX GmbH lobt im Auftrag des SMWA drei Staatspreise für 2021 aus: den Sächsischen Gründerpreis, den Sächsischen Transferpreis und den Sächsischen Innovationspreis. Diese Preise sind mit insgesamt 110.000 Euro dotiert. Mit ihrer Teilnahme erhalten die Unternehmen, Gründenden und Wissenschaftler/-innen nicht nur Sichtbarkeit für ihre innovativen Ideen, sondern auch Zugang zum futureSAX-Netzwerk mit über 8.500 Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft.

    Der Gründerpreis wird zum 21. Mal ausgeschrieben und ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Außerdem wird ein Publikumspreis verliehen. Gesucht werden innovative Geschäftsideen und Gründungskonzepte. Der Preis richtet sich an Einzelpersonen, Gründerteams und junge Unternehmen mit (geplantem) Sitz in Sachsen. Die Gründung darf maximal drei Jahre zurückliegen oder muss in den kommenden zwei Jahren erfolgen.

    In den bisherigen 20 Wettbewerben hat der Freistaat Sachsen über 1.000 Einreichungen für seinen Gründerpreis verzeichnet. Wirtschaftsminister Dulig: „Egal ob High-Tech oder Kreativwirtschaft, ob Aus- oder Neugründungen, ob Stadt oder Land – man spürt das enorme Potenzial, das in unseren sächsischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Menschen steckt. Dass wir 2020 trotz Pandemie mit über 120 Einsendungen sogar einen neuen Teilnahmerekord aufgestellt haben, ist ein Zeichen, das Mut macht und Zuversicht ausstrahlt. So kann es 2021 weitergehen!“

    Bewerbungsschluss für jeden der drei Staatspreise ist der 7. März 2021.

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