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Schluss mit dem Zeitspiel von Flaschenpost bei Durstexpress!

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    Am Freitag fand eine Betriebsversammlung der Mitarbeiter/-innen des Lieferdienstes Durstexpress in Leipzig statt. Thema war die Fusion der beiden Dr.-Oetker-Töchter Durstexpress und Flaschenpost, die dadurch drohenden Massenentlassungen von 450 Mitarbeiter/-innen und die Bedingungen für Weiterbeschäftigungen. An dieser haben Henning Homann und Holger Mann teilgenommen und mit den Beschäftigten gesprochen und erneut die Unterstützung der SPD-Fraktion zugesichert.

    Henning Homann: „Die Beschäftigten von Durstexpress kämpfen für einen geordneten Übergang zum örtlichen Flaschenpost-Standort. Bei diesem Kampf steht die SPD-Fraktion ganz klar an der Seite der Arbeitnehmer/-innen. Die Betriebszugehörigkeit der Durstexpress-Mitarbeiter/-innen muss anerkannt werden, damit es nicht zu neuen Probezeiten, Befristungen und anderen Nachteilen kommt.

    Unsere Arbeitswelt hat Regeln, das gilt auch für die digitale Plattform-Ökonomie. Es gilt erst recht, wenn die betroffenen Unternehmen zu einem etablierten Konzern wie Dr. Oetker gehören. Dass erst die Intervention des Ausschusses für Massenentlassungen verhinderte, dass 450 Mitarbeiter/-innen binnen eines Monats zum 28. Februar gekündigt wird, ist ein Armutszeugnis für diesen Konzern. Er und die handelnden Unternehmen setzen dabei nicht nur ihren Ruf als Arbeitgeber, sondern auch ihr Image aufs Spiel.“

    Holger Mann: „Die Dr. Oetker KG hat uns auf den Tag genau vor einem Monat schriftlich zugesichert, dass die Mehrheit der Durstexpress-Mitarbeiter/-innen bei besserem Lohn zu Flaschenpost übernommen wird. Die Realität ist, zwei Tage vor Auslaufen der ursprünglichen Kündigungsfrist, davon leider weit entfernt. Daran wollen wir mit unserem Besuch heute erinnern. Flaschenpost muss aufhören, auf Kosten der Existenz von fast 450 Mitarbeiter/-innen und deren Familien auf Zeit zu spielen!

    Die Sozialpartner müssen sich, auch angesichts guter Auftragslage, nun endlich an einen Tisch setzen, um zu verbindliche Lösungen für diese faktische Fusion der beiden Dr.-Oetker-Töchter zu kommen. Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig (SPD) hat entsprechende Vermittlungsangebote unterbreitet.

    Wer im wachsenden Markt des Getränke- und Lebensmittel-Lieferdienstes auch zukünftig steigende Umsätze erwirtschaften will, sollte an einem fairen Interessenausgleich mitarbeiten.“

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