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Grüne Jugend Sachsen zeigt sich erschüttert über die Vorfälle von #c2911

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    Charlotte Henke, Landessprecherin der Grünen Jugend Sachsen äußert sich dazu: „Wir sind fassungslos über die wiederholte polizeiliche Gewalt gegen linke Gegendemonstrant/-innen beim sogenannten Spaziergang in Chemnitz. Menschen, die für Demokratie einstehen und sich den Coronaleugner/-innen entgegenstellen verdienen Schutz!“

    „Das Verhalten der Polizist/-innen vor Ort war komplett unverhältnismäßig: anstatt den Spaziergang aufzulösen, weil die Corona-Schutzmaßnahmen nicht eingehalten wurden, entschloss sich die Polizei lieber die friedlichen Gegendemonstrant/-innen einzukesseln und auf dem Boden zu fesseln. Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen und danken ihnen führ ihren antifaschistischen Einsatz.“

    Erik Neubert, Politischer Geschäftsführer der Grünen Jugend Sachsen und Aktivist aus Chemnitz, stellt außerdem klar: „Die Polizei hat ein massives Problem mit Rechten in den eigenen Reihen. Man hätte den sogenannten Bürgerspaziergang auflösen können – aber entschied sich, vermutlich aus Sympathie mit den Coronaleugner/-innen, aktiv dagegen. Es ist eine große Gefahr für unsere Demokratie, wenn sich Gegendemonstrant/-innen in Zukunft nicht mehr auf die Straße trauen, weil sie die Einsatzkräfte zu oft nicht auf ihrer Seite wussten.

    Wir fordern eine öffentliche Entschuldigung der Polizei bei den Betroffenen sowie eine für die Öffentlichkeit transparente Aufarbeitung des polizeilichen Einsatzes von #c2911. Wer war vor Ort, wer hat die linken Gegendemonstrant/-innen eingekesselt, wer hat entschieden, dass der Spaziergang nicht aufgelöst wird?

    Des Weiteren reagierte das Chemnitzer Ordnungsamtes an dem Abend sehr fragwürdig. Die Entscheidung, angemeldeten Protest zu verschieben, um eine nicht angemeldete Demonstration zuzulassen, ist für uns nicht nachvollziehbar. Hier muss es eine konsequente Aufarbeitung von Miko Runkel, Chemnitzer Ordnungsbürgermeister, geben.“

    Charlotte Henke weiter: „Wir erwarten außerdem, dass der sogenannte Innenminister Roland Wöller Konsequenzen zieht und sich mal Gedanken macht über demokratiefeindliche Bestrebungen innerhalb der Polizei Sachsen. Falls er es vergessen hat: für deren Einsätze ist er als Innenminister am Ende immer mitverantwortlich.“

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