25.3°СLeipzig

Tag: 11. Januar 2021

- Anzeige -
© Tatiana Smolkina, UMRISS (2019)

Online-Programm der Cinémathèque Leipzig wirft ein Schlaglicht auf das städtische Filmschaffen

Während die Leipziger Kinoleinwände weiterhin dunkel bleiben, rückt die Cinémathèque Leipzig das vielfältige Filmschaffen aus unserer Stadt ins Licht. Das Video-on-Demand-Angebot HOTSPOT LEIPZIG zeigt Filme, die in Leipzig und/oder durch/mit Menschen aus Leipzig entstanden sind. Es kommen alle Genres – Spielfilme, Dokumentarfilme, Animationen und Kurzfilme sowie filmische Experimente – zu Bild und Wort.

Theater der Jungen Welt. Foto L-IZ.de

Digitale Premiere und neue Formate – das TDJW startet ins Jahr 2021

Das Theater der Jungen Welt wünscht ein schönes und gesundes Jahr 2021! 2020 hat uns allen neue Blickwinkel und Prioritäten aufgezeigt, war mit viel Kraft und Anstrengungen verbunden, aber auch mit neuen Erfahrungen, zum Beispiel im Bereich digitales Theater. Dass die Türen zum Theater vorerst geschlossen bleiben und Proben am TDJW bis zum 14. Februar nur sehr eingeschränkt und nicht in Präsenz möglich sind, bedeutet nicht, dass es kein Programm gibt.

So wird rangeklotzt - hier auf einem Beispielbild von einer Baustelle der LVB. Foto: Ralf Julke

Die L-IZ.de macht mal Sendepause und im Maschinenraum gibts eine Doppelschicht

Ab Dienstagmorgen, dem 12. Januar 2021, wird es einmal ganz still werden auf unserer Website: keine Nachrichten, keine Aufreger, keine Kommentare, kein Archiv - nichts. Und das erfreut uns sogar, denn darauf haben wir lange hingearbeitet. Nicht auf den „freien Tag“, denn es wird keiner. Das wäre ja mal etwas: Einfach mal einen Tag lang gar nichts passieren lassen und am nächsten Tag nur lauter schöne Fotos vom Ausflug ins Riesengebirge zeigen oder so. Aber nein: Wir bauen unsere L-IZ.de neu.

In Sachsen öffneten heute die insgesamt 13 Impfzentren ihre Pforten. Foto: pixabay

Montag, der 11. Januar 2021: Die Impfzentren in Sachsen öffnen und in Thüringen geht eine Kneipe in die Luft

In ganz Sachsen startete am heutigen Montag unter dem Motto „Ärmel hoch!“ die Impfkampagne gegen das Coronavirus. Auf dem Messegelände öffnete Leipzigs Impfzentrum seine Pforten - vorerst unter Ausschluss von Zuschauern beziehungsweise Pressevertreter/-innen. Auch trat mit dem heutigen Tage die neue sächsische Corona-Schutzverordnung in Kraft. Außerdem: Im thüringischen Eisenach haben unbekannte Täter/-innen einen Sprengstoff-Anschlag auf eine rechte Szenekneipe verübt. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 11. Januar 2021, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

In Sachsen startete heute die Impfkampagne. Bereits vor Online-Start war der Server zur Terminvergabe überlastet. Foto: Screenshot sachsen.impfterminvergabe.de/

Corona-Impfkampagne startet sachsenweit

Am heutigen Montag, den 11. Januar, wurden unter dem Motto „Ärmel hoch“ überall im Freistaat Sachsen die Corona-Impfzentren eröffnet – ein Moment, den viele sehnsüchtig erwartet haben. Bereits seit Ende Dezember impfen die Kliniken ihr Personal, nun ist die Impfung auch für weitere Teile der Bevölkerung verfügbar. Auf dem Leipziger Messegelände können sich als erstes Zugehörige der Priorisierungsgruppe 1, also mobile Personen über 80 Jahre sowie Beschäftigte ambulanter Pflegedienste und besonders betroffene Risikobereiche der ambulanten Versorgung, impfen lassen.

Beschädigte Scheibe. Symbolfoto: Kira Hoffmann von Pixabay

Anschlag auf rechten Szenetreff in Eisenach

Unbekannte haben in der Nacht auf Montag, den 11. Januar, eine rechte Szenekneipe in Eisenach angegriffen. Dabei wurde ein Fenster beschädigt. Es ist genau jene Kneipe, die bereits im Oktober 2019 angegriffen wurde – laut Bundesanwaltschaft von einer Gruppe aus Leipzig, zu der die im November 2020 festgenommene Lina E. gehören soll. In Leipzig flogen unterdessen Brandsätze auf eine Wohnungstür – laut Polizei aber wohl ohne politisches Motiv.

Das Bündnis Leipzig für's Klima. Foto: Fridays for Future Leipzig

Forderungspapier für OBM Burkhard Jung und Leipziger Ratsfraktionen: „Machen Sie Klimaschutz endlich zur Chefsache!“

Die vergangenen zehn Jahre waren auch in der Leipziger Stadtpolitik Jahre der Enttäuschungen und Frustrationen – jedenfalls für alle, die wissen, wie spät die Welt mit der Klimawende dran ist. Und wie schwer sich Leipzigs Verwaltung tat, auch nur die eigenen Klimaziele ernst zu nehmen. Der Umsetzungsbericht zur Europäischen Klimaschutzkommune war für die Leipziger Klima-Aktivisten der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Sie haben sich zum Bündnis zusammengetan und OBM Burkhard Jung einen Offenen Brief geschrieben.

Radwegparken - hier mal in Connewitz. Foto: Ralf Julke

Stadt hält Gutachten zum Umgang mit Falschparkern in Leipzig noch unter Verschluss

Die Leipziger Stadtverwaltung erlebte ja im Dezember eine regelrechte Kehrtwende, als sie auf Druck des Stadtrates ihre Haltung zum Falschparken in Leipzig revidieren musste und der Beschluss des Stadtrates zum Abschleppen StVO-widrig geparkter Fahrzeuge nicht aufgehoben wurde, sondern der OBM aufgefordert wurde, Widerspruch gegen den Bescheid der Landesdirektion einzulegen. Denn so eindeutig wie vom Ordnungsbürgermeister dargestellt, ist die Sachlage nicht.

Im Frühjahr waren diese Grüße vor den Seniorenheimen zu sehen. Foto: Ralf Julke

Corona-Abschiede … Die Stille hinter den Zahlen aus Sachsen

Es braucht manchmal eine Weile. Und dann staunt man: Na holla, jetzt fangen sogar „Spiegel“ und „Zeit“ an, diese renitenten Sachsen zu verteidigen. Vor Weihnachten sah das alles noch anders aus: Da sprangen die großen Gazetten alle freudig auf die These an, die hohen Corona-Fallzahlen in Sachsen hätten etwas mit der AfD zu tun. Weil: Die sind ja da besonders hoch, wo auch die AfD-Wahlergebnisse hoch waren. Manchmal blenden einen falsche Korrelationen.

Sandra Strauß, Schwarwel (Hrsg.): Nicht gesellschaftsfähig. Foto: Ralf Julke

Nicht gesellschaftsfähig: Sandra Strauß und Schwarwel haben im Corona-Jahr ein Herzensprojekt zum Buch gemacht

Eigentlich sollte es eher ein Buch mit 300 Seiten werden – aber dann war so viel Stoff beisammen, dass ein richtig schweres Buch mit 612 Seiten daraus wurde, das sich mit einem der großen Tabu-Themen unserer Zeit beschäftigt: den seelischen Leiden der Menschen, die in unserer Hochleistungsgesellschaft verdrängt und verachtet werden. Obwohl ziemlich viele Menschen davon betroffen sind. Man sieht sie meist nur nicht.

Clara Schumann, eine geniale Tochter Leipzigs

Als Clara Wieck am 13. September 1819 das Licht der Welt erblickte, war Leipzig eine Stadt, die noch immer von der Völkerschlacht sechs Jahre zuvor gezeichnet war. Nach der Niederlage Napoleons mussten tausende Verwundete versorgt werden und letztlich brach auch noch eine Typhus-Epidemie aus.

- Anzeige -
Scroll Up