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Digitale Premiere und neue Formate – das TDJW startet ins Jahr 2021

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    Das Theater der Jungen Welt wünscht ein schönes und gesundes Jahr 2021! 2020 hat uns allen neue Blickwinkel und Prioritäten aufgezeigt, war mit viel Kraft und Anstrengungen verbunden, aber auch mit neuen Erfahrungen, zum Beispiel im Bereich digitales Theater. Dass die Türen zum Theater vorerst geschlossen bleiben und Proben am TDJW bis zum 14. Februar nur sehr eingeschränkt und nicht in Präsenz möglich sind, bedeutet nicht, dass es kein Programm gibt.

    Das TDJW setzt sein digitales Theaterangebot mit gleich drei neuen Projekten fort. Dabei stellt sich unter anderem die Leipziger Performerin und Inklusionsberaterin Jana Zöll einer besonderen Challenge, es geht mit „Gulliver“ auf animierte und interaktive Reise über die sieben Weltmeere und der Rettung eines Wales hat sich ein digitales Format mit Gaming-Elementen „UND MORGEN STREIKEN DIE WALE“ verschrieben.

    Digitales am TDJW

    Mit einer Webserie beginnt im Februar die digital – analoge Produktion „GULLIVER“ [12 plus], eine Uraufführung der „komplexbrigade“, nach Motiven von Jonathan Swift. Comicwelt meets Theater – erstmals in einer TDJW-Eigenproduktion zu sehen sind digital-animierte Figuren, denen das TDJW-Ensemble ihre Stimmen verleiht!

    Zum Beispiel: Isaac Bickerstaff! Der kauzige Bürgermeister des pazifischen Eilands Gullivien gibt direkte Einblicke in die ersten Abenteuer des legendären Reisenden Gulliver! Der junge Seefahrer Gulliver und seine mutige beste Freundin Levy entdecken bei ihren Reisen zahlreiche Orte, die ihr Verhältnis zur eigenen Identität und zum Fremden gehörig durcheinanderwirbeln. Da kommen den beiden bei ihren Abenteuern Entscheidungshilfe vom Publikum gerade Recht!

    In „GULLIVER“ verweben sich Digitales und Reales, Game und Theater miteinander zu einer interaktiven Webserie die auf YouTube zu erleben ist. Basierend auf der Buchvorlage von Swift entwickelt das Game Theatre Kollektiv „komplexbrigade“ eine animierte Geschichte, in der das Publikum den Handlungsverlauf mitbestimmen kann.

    Im Anschluss an die Webserie (bestehend aus drei Staffeln mit jeweils vier Folgen) entsteht ein multimediales, interaktives Theatererlebnis im Theaterbus. Seit 2016 kreiert das Kollektiv immersive Live-Erlebnisse an der Schnittstelle zwischen Theater, Computerspiel und Installation. Gefördert durch das Programm „dive in“ der Kulturstiftung des Bundes.

    Start der Webserie auf YouTube: 1. Februar 2021, 19 Uhr weitere Folgen im Februar: 8. Februar, 19 Uhr; 15. Februar, 19 Uhr; 22. Februar, 19 Uhr | Premiere im Theaterbus: 8. Mai 2021

    Am 05. Februar startet die neue Artist-in-Residenz-Reihe „CHALLENGE ACCEPTED!“. Es gibt unzählige großartige Kunstschaffende, die erst selten Erfahrung im Kinder- und Jugendtheater gesammelt haben. Das Theater der Jungen Welt will das verändern – fordert heraus und lädt ein: Eine Spielzeit lang wird sich ein etablierter Künstler oder eine etablierte Künstlerin dem begeisterungsfähigen, aber auch gnadenlos ehrlichen Publikum stellen.

    Was in den vier unterschiedlichen Aufführungen zu sehen ist, bestimmt der Gast. Doch ob’s überzeugt, entscheidet natürlich das anspruchsvolle Publikum von Kindern über Teenager bis Erwachsene. Herausforderung angenommen? – Challenge accepted! Die Leipziger Künstlerin Jana Zöll (Performerin, Schauspielerin, Tänzerin, Autorin und Inklusionsberaterin) stellt sich als Erste dem experimentierfreudigen Format „CHALLENGE ACCEPTED“, welches in dieser Spielzeit coronabedingt digital stattfindet.

    Am 05. Februar um 20 Uhr beginnt die Spielzeitreihe mit ihrer ersten Folge. In einer interaktiven Zoom-Aufführung für Jugendliche und Erwachsene beschäftigt sich Jana Zöll mit den Themen Körper und Erwartungshaltungen. Welche Annahmen und Zuschreibungen gibt es?

    Das Klassenzimmerstück „UND MORGEN STREIKEN DIE WALE“ [12 plus] vom zeitgenössischen Dramatiker Thomas Arzt, über Umweltbewusstsein, Mut und die Wichtigkeit persönlichen Engagements, verlegt das Theater der Jungen Welt in den digitalen Raum.

    Aufgrund der aktuellen Lage und der Dringlichkeit der Themenfelder Nachhaltigkeit und Engagement, gerade für ein junges Publikum, wurde im Dezember die Entscheidung getroffen die ursprünglich als Klassenzimmerstück geplante Produktion, digital umzusetzen. Es wird als interaktives Stück mit Gaming-Elementen auf der Plattform Zoom erlebbar sein, die Zuseher/-innen bestimmen über den Handlungsverlauf mit und lösen Herausforderungen.

    Die 16-Jährige Mel hat mit Umweltschutz eigentlich noch nicht so viel am Hut. Klar – Erik, den sie cool findet, ist ein Aktivist, aber sie selbst? Doch eines Tages ändert sich alles: Zehn Wale, heißt es, verirrten sich im seichten Wasser der Bucht. Mel eilt zum Ort des Geschehens und ist sich sicher: Die haben sich verzählt. Da liegen neun Wale. Wo ist der zehnte?!

    Und in dieser Nacht, allein in einem Boot, sieht Mel ihre Möglichkeit, selbst aktiv zu werden – wird sie ihrem Moby Dick helfen können, den Weg ins offene Meer zu finden? Das Publikum begleitet Mel an den Strand der Ereignisse und nimmt direkten Einfluss auf die Handlung. Was würdest du tun? Welche Entscheidungen treffen? Regie führt Johanna Zielinski, Premiere ist für März geplant.

    TDJW per Telefon und interaktive Vorstellungen „FREDERICK“

    Zwei Highlights aus der Vorweihnachtszeit werden ebenfalls im Januar und Februar wieder zu erleben sein: Die digitalen Mäuseabenteuer rund um die verträumte Feldmaus Frederick, nach der Geschichte von Leo Lionni, kommen von 29. bis 31. Januar sowie 26. bis 28. Februar jeweils 17 Uhr direkt ins heimische Wohnzimmer. Und es muss nicht ohne TDJW schlafen gegangen werden – Wintergeschichten von TDJW-Spieler/-innen werden auch im Januar vorgelesen.

    Die ersten Termine sind bereits ausverkauft. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es am 21. und 28. Januar Zusatz-Termine (jeweils 17 und 17.30 Uhr) und die nächste Gelegenheit für diese besonderen Telefonanrufe. Anmelden kann man sich bis 24h vorher über die Website oder das Kartentelefon. Die Termine im Februar sind 03. und 17. Februar, jeweils 18 und 18.30 Uhr.

    Die L-IZ.de macht mal Sendepause und im Maschinenraum gibts eine Doppelschicht

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