3.9 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Unternehmen müssen Kurzarbeit bei längeren Unterbrechungen erneut anzeigen

Mehr zum Thema

Mehr

    Durch den erneuten Lockdown im Dezember nutzen wieder viele Unternehmen Kurzarbeitergeld, um ihre Beschäftigten im Betrieb zu halten. Einige von ihnen waren seit Sommer nicht mehr von Kurzarbeit betroffen und müssen Kurzarbeit deshalb neu anzeigen. Das gilt immer, wenn seit dem letzten Kurzarbeitergeldbezug eine Unterbrechung von drei Monaten entstand oder die ursprüngliche Anzeigedauer auf Kurzarbeit in Kürze abläuft oder bereits abgelaufen ist.

    Damit die betroffenen Unternehmen schnell das Kurzarbeitergeld anzeigen und anschließend beantragen können, empfiehlt die Agentur für Arbeit die Nutzung der Online-Formulare unter www.arbeitsagentur.de/kannsteklicken.

    Die Neuanzeige erfolgt für den Monat, in dem der Arbeitsausfall eingetreten ist. Eine neue Anzeige ist auch nötig, wenn noch ein bewilligter Zeitraum für Kurzarbeit vorliegt. Bei einer Unterbrechungszeit von mindestens drei Monaten beginnt eine neue Bezugsdauer, sofern wieder alle Voraussetzungen erfüllt sind.

    Alle Betriebe, die erstmals von Kurzarbeit betroffen sind, müssen Kurzarbeit Anzeigen. Die Anzeige muss spätestens in dem Monat erfolgen, in dem das Unternehmen von Kurzarbeit betroffen ist.

    Betriebe, deren bewilligter Zeitraum für Kurzarbeit im Dezember endete, müssen im Januar 2021 Kurzarbeitergeld neu anzeigen. Wenn der bisher anerkannte Bewilligungszeitraum den Januar 2021 nicht mehr umfasst, ist die Fortsetzung der Kurzarbeit gegenüber der Agentur für Arbeit anzuzeigen sowie die Dauer und Ausfallgründe darzulegen. Hierbei müssen arbeitsrechtliche Vereinbarungen zur Kurzarbeit (z.B. einzelvertragliche Regelungen, Betriebsvereinbarungen) gegebenenfalls verlängert werden, wenn diese zeitlich befristet waren und den Januar 2021 nicht umfassen.

    Mehr Informationen unter https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/.

    Online-Angebot nutzen

    Kurzarbeitergeld kann das Unternehmen digital unter www.arbeitsagentur.de/kannsteklicken anzeigen und auch beantragen. Die Anzeige über den Arbeitsausfall ist schnell und direkt über das Online-Formular zu stellen: https://www.arbeitsagentur.de/datei/anzeige-kug101_ba013134.pdf.

    Über die Kurzarbeit-App kann das Unternehmen zudem erforderliche Unterlagen gescannt und als PDF oder Bilddatei übertragen.

    Telefonische Erreichbarkeit

    Fünfzig Stunden in der Woche gibt es Hilfe und Unterstützung über die Telefon-Servicehotline für Arbeitgeber 0800 4 5555 20 und die zusätzlichen regionalen Beratungshotlines. Von 8 bis 18 Uhr sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Montag bis Freitag erreichbar und unterstützen mit Rat und Tat.

    www.arbeitsagentur.de

    Sonntag, der 10. Januar 2021: Querdenker statten Kretschmer einen „Hausbesuch“ ab

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ