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Kurzarbeit

Erstes Leipziger Faltblatt: Zahlen und Grafiken zur Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie beschäftigt auch Leipzigs Statistiker/-innen. Am Dienstag, 23. Februar, haben sie erstmals ein eigenes Faltblatt zu ausgewählten Corona-Zahlen vorgelegt. Selbst die 13 Monate seit Januar 2020 bieten schon genug Stoff, um erhellende Grafiken zu zeichnen.

Dramatische Lage im Leipziger Gastgewerbe: Großteil der Beschäftigten in Kurzarbeit

Angesichts weiterhin geschlossener Restaurants, Cafés und Hotels in Leipzig macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf die wachsende Notlage der Beschäftigten aufmerksam – und fordert die Einführung eines Mindest-Kurzarbeitergeldes von 1.200 Euro im Monat.

Hobusch: Kurzarbeit darf auch in öffentlicher Verwaltung kein Tabu sein

Der Leipziger FDP-Kandidat zur Bundestagswahl, René Hobusch, hat den Leipziger Oberbürgermeister aufgefordert, Mitarbeiter, bei denen kein Homeoffice möglich ist, notfalls auch in Kurzarbeit zu schicken. „Es kann doch nicht angehen, dass zum Beispiel fast 400 Mitarbeiter aus dem Kita-Bereich bei voller Bezahlung freigestellt sind, während Eltern wegen geschlossener Einrichtungen zu Hause ihre Kinder betreuen und Lohneinbußen hinnehmen müssen.“

Unternehmen müssen Kurzarbeit bei längeren Unterbrechungen erneut anzeigen

Durch den erneuten Lockdown im Dezember nutzen wieder viele Unternehmen Kurzarbeitergeld, um ihre Beschäftigten im Betrieb zu halten. Einige von ihnen waren seit Sommer nicht mehr von Kurzarbeit betroffen und müssen Kurzarbeit deshalb neu anzeigen. Das gilt immer, wenn seit dem letzten Kurzarbeitergeldbezug eine Unterbrechung von drei Monaten entstand oder die ursprüngliche Anzeigedauer auf Kurzarbeit in Kürze abläuft oder bereits abgelaufen ist.

Kurzarbeit dämpft auch zum Jahreswechsel die Leipziger Arbeitslosenzahlen

Zum Jahreswechsel hat die Arbeitsagentur Leipzig jetzt Bilanz gezogen, wie sich die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen auf den Leipziger Arbeitsmarkt ausgewirkt hat. Mit Einschränkung formuliert, denn ein wirklich modernes Werkzeug zur Steuerung des Arbeitsmarktes ist die Arbeitsagentur ja wirklich nicht. Das wäre sie erst an dem Tag, an dem man hinkommt, nach einem Job fragt und sofort vermittelt wird. Und zwar nicht in einen schlecht bezahlten Aushilfsjob.

Arbeitslosigkeit sinkt leicht, Leiharbeit wird zur neuen Arbeitsvermittlung

Es wird nicht lange dauern, da werden es auch die ersten Manager und Wirtschaftsinstitute begreifen, dass das Jahr 2020 ein Jahr der Chancen war und die Corona-Pandemie geradezu eine Steilvorlage, endlich die Weichen zu stellen zu einer nachhaltigen, klimaverträglichen und robusten Zukunftswirtschaft. Denn dass Wirtschaft künftig anders funktionieren muss, war auch vor Corona schon klar. Selbst die Arbeitsmarktzahlen erzählen davon.

Appell an Leipziger Betriebe: Kurzarbeit zur Weiterbildung nutzen

Damit Kurzarbeit keine verlorene Zeit ist: Betriebe in Leipzig sollen sich stärker als bislang um die berufliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiter kümmern. Dazu ruft die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf. „Während der Corona-Pandemie können viele Beschäftigte gar nicht oder nur sehr eingeschränkt arbeiten. Die Firmen sind gut beraten, jetzt die hohen staatlichen Zuschüsse für die Qualifizierung abzurufen“, so NGG-Geschäftsführer Jörg Most.

Die Corona-Krise trifft auch in Leipzig vor allem die jüngeren Arbeitnehmer/-innen

Ein bisschen haben die Regierungen der Welt doch gelernt aus der Weltwirtschaftskrise von 1929: Man darf den Hahn nicht zudrehen und eine Krise damit bekämpfen, dass man die Ausgaben auch noch zusammenstreicht. Die „Schwarze Null“ ist das übelste Instrument zur Bewältigung einer Krise. Und die großen Extra-Pakete, die die Bundesregierung zur Bewältigung der Coronakrise beschlossen hat, zeigen durchaus Wirkung. Sie dämpfen auch massiv den Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Rund 576.000 Beschäftigte in Sachsen für Kurzarbeit angemeldet, höchste Betroffenheit im Gastgewerbe

Eine aktuelle Meldung der Arbeitsagentur Sachsen bestätigt jetzt, dass Sachsens Wirtschaft so langsam aus dem Corona-Shutdown herauskommt und seit Mai begonnen hat, wieder in einen Normalzustand zurückzukehren. Das kann man nämlich an den Anträgen auf Kurzarbeitergeld ablesen. Die hatten im April einen Höchststand erreicht. Die Neuanmeldungen im Mai waren schon deutlich geringer, was auch der Landesarbeitsagentur Hoffnung macht, dass sich die Wirtschaft langsam wieder erholt.

Arbeitsmarktzahlen in Sachsen: Kurzarbeit wirkt – Beschäftigung weiter sichern!

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen in Sachsen sagt der Vorsitzende des DGB Bezirk Sachsen Markus Schlimbach: „Die Corona-Pandemie erzeugt einen massiven Druck auf den Arbeitsmarkt. Binnen zwei Monaten sind die Kurzarbeitsanzeigen in Sachsen auf einen Rekordstand gestiegen. Gleichzeitig steigt die Arbeitslosigkeit, auch weil praktisch keine Vermittlung und keine Maßnahmen mehr stattfinden Es gibt kaum noch Abgänge aus der Arbeitslosigkeit.“

IG Metall-Befragung: Kurzarbeit für 109.970 Beschäftigte in 255 Betrieben

Die Kurzarbeit nimmt in der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen weiter zu. Bis zum 23. April sind in Berlin, Brandenburg und Sachsen 109.970 Beschäftigte (Berlin: 23.162; Brandenburg: 15.996, Sachsen: 70.812) in 255 Betrieben (Berlin: 48; Brandenburg: 40; Sachsen: 167) in Kurzarbeit oder von Kurzarbeit bedroht. Das hat eine Umfrage der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen in 394 Betrieben mit 153.162 Beschäftigten in den Branchen Metall- und Elektroindustrie, Stahl, Holz- und Kunststoff, Handwerk und Textilindustrie und Textile Dienste ergeben.

Coronahilfe für von Kurzarbeit betroffene Ausbildungsbetriebe startet

Die von der Corona-Krise betroffenen Ausbildungsbetriebe in Sachsen werden mit einem Zuschuss zur Ausbildungsvergütung unterstützt. Eine entsprechende Förderrichtlinie des Arbeits- und Wirtschaftsministeriums hat das sächsische Kabinett am 21. April 2020 verabschiedet. Es werden Ausbildungsbetriebe unterstützt, die von Kurzarbeit während der Corona-Krise betroffen sind und nicht mehr als 250 Mitarbeiter haben.

DGB Sachsen begrüßt höheres Kurzarbeitergeld

Sachsens DGB-Vorsitzender Markus Schlimbach hat die Ergebnisse des Berliner Koalitionsgipfels zur Anhebung des Kurzarbeitergeldes und zur verlängerten Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I grundsätzlich begrüßt. „Das ist ein wichtiger Schritt, um auch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Sicherheit in der Krise zu geben. Bedauerlich ist aber, dass sich Union und Arbeitgeber durchgesetzt haben, dass das Kurzarbeitergeld erst nach drei bzw. sieben Monaten angehoben wird“, kritisierte der Gewerkschafter am Donnerstag in Dresden.

Verkehrsbetriebe führen Kurzarbeit ein

Die Leipziger Verkehrsbetriebe haben mit ihrem Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung zum Thema Kurzarbeitergeld getroffen. Demnach gehen die Beschäftigten im Fahrdienst ab 14. April in Kurzarbeit. Zum Kurzarbeiterentgelt der Bundesagentur für Arbeit von bis zu 67 Prozent des Gehaltes erhalten die Beschäftigten eine Aufstockung auf 100 Prozent in der Leipziger Gruppe.

IG Metall-Befragung: Kurzarbeit für 71.500 Beschäftigte in 147 Betrieben

Die Kurzarbeit nimmt in der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen zu. Derzeit sind in Berlin, Brandenburg und Sachsen 71.500 Beschäftigte in 147 Betrieben in Kurzarbeit oder von Kurzarbeit bedroht. Das hat eine Umfrage der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen in 273 Betrieben ergeben. Insgesamt arbeiten in Berlin, Brandenburg und Sachsen rund 300.000 Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie.

Kurzarbeitergeld reicht für viele nicht – Jetzt auf 80% erhöhen!

Kurzarbeit ist ein wichtiges Instrument, um die gegenwärtige Krise zu bewältigen. Die bisherigen Zahlen zur Anzeige von Kurzarbeit durch die Unternehmen zeigen, dass das Instrument Kurzarbeit gut angenommen wird. Damit wird Beschäftigung gesichert und Entlassungen verhindert. Das Motto muss lauten: Fachkräfte halten, Beschäftigte absichern.

Kurzarbeiterregelung baut Brücke in der Corona-Krise

Heute haben Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Detlef Scheele, Vorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, neue Kurzarbeiter-Zahlen vorgestellt. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik wurden so viele Anträge auf Kurzarbeit gestellt wie derzeit. Dies zeigt die Dimension, mit der die Corona-Pandemie Wirtschaft und Arbeitsmarkt – auch im Freistaat Sachsen - erfasst hat.

Kfz-Handwerk: Ordentliche Zuzahlungen bei Kurzarbeit im Kfz-Handwerk vereinbart

Am 20. März haben sich IG Metall und die Tarifgemeinschaft Mitteldeutsches Kraftfahrzeuggewerbe auf Ergänzungen zur Einführung von Kurzarbeit in der Zeit der Corona-Pandemie geeinigt. Dadurch gibt es im Kfz-Handwerk ab sofort eine bessere tarifliche Bezahlung bei Kurzarbeit als im Gesetz derzeit vorgesehen. Zugleich wurde die Einführungsfrist auf drei Tage verkürzt.

Martin Dulig: „Kurzarbeiterregelung hilft sächsischer Wirtschaft“

Auch wenn bislang nur wenige Firmen direkt von den Auswirkungen der Corona-Infektionswelle betroffen sind, sind die Verantwortlichen und Betroffenen in der sächsischen Wirtschaft zunehmend besorgt – meist haben sie Probleme mit Zulieferern und Partnern im Ausland.

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