Areal “Am Alten Zoll”: Neues Stadtquartier soll Kriterien einer nachhaltigen Entwicklung folgen

Das Areal "Am Alten Zoll" an der Westseite des Leipziger Hauptbahnhofs soll zu einem citynahen grünen Stadtquartier werden. Die Grundstückseigentümerin aurelis Real Estate GmbH & Co. KG plant hier die Umnutzung und Umstrukturierung des ehemaligen Bahngeländes. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Planverfahren fand dazu am Mittwoch, 9. Januar, im Leipziger Neuen Rathaus ein Bürgerforum statt.

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Traumurlaub in Dubai erleben
Traumurlaub in Dubai erleben

Traumurlaub in Dubai erleben

Dubai gehört zu den arabischen Emiraten und beherbergt mittlerweile mehr als 1,5 Millionen Einwohner. Die Stadt am Persischen Golf ist bekannt seine Superlative. Größe und Luxus stehen daher in Dubai an erster Stelle. Das wohl bekannteste Wahrzeichen von Dubai ist Burj al Arab. Es ist das teuerste und luxuriöseste Hotel, das die Welt jemals gesehen hat. Zudem gelten die künstlichen Inseln The Palm I und II sowie The World zu den faszinierenden Neubauten der Stadt.
Franz Hodjaks Schelmengeschichten: “Das Ende wird Nabucco heißen”
Franz Hodjak: Das Ende wird Nabucco heißen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am Ende werden es lauter kleine engagierte Verlage sein, die sich überhaupt noch darum kümmern, dass die Weltliteratur den Weg in den deutschen Sprachraum findet. Die Zeit, dass sich die namhaften großen Verlage diese Mühe machten, ist vorbei. Dort schaut man nur noch auf Verkaufszahlen. In Leipzig beim Leipziger Literaturverlag ist Franz Hodjak schon mit dem Band "Was wäre schon ein Unglück ohne Worte".
Heil Dir im Siegerkranz
Karikatur: Schwarwel

Karikatur: Schwarwel

Da steht sie nun, die Wacht am Rhein und fragt sich, ob die Burka oder der Hitlergruß schlimm sei. Oder Pegida als solches. Das mit dem Vollschleier hat sie schon länger im Programm, halbseidene Führerpersonen ist Neuland. Und da werden gewisse Kontinuitäten wohl nie sterben. Immer wenn der Frack saust, kippt das scheinheilige Deutsche Untertanenvolk nach Rechts weg. Julia nicht, die stand da schon immer und hielt Wache, dass sich niemand an der CDU vorbeidrücken konnte. Und dann dieses fast epische Satzkonstrukt.
Legida und NoLegida am Freitag
Legida-Demo am 21. Januar in Leipzig Foto: Marcus Fischer

Legida-Demo am 21. Januar in Leipzig Foto: Marcus Fischer

Am kommenden Freitag möchte die Legida-Bewegung zum dritten Mal in Leipzig demonstrieren. Die Organisatoren meldeten nach Angaben der Stadtverwaltung sieben Versammlungen an. Legida möchte sich ab 19 Uhr auf dem Markt versammeln. Von dort möchte das in Teilen stark neurechte Bündnis phasenweise auf dem Innenstadtring demonstrieren. Zudem sind neun Gegenkundgebungen geplant.
Künstlerischer Protest gegen Legida
Die HGB Leipzig unterstützt die ursprünglich für Mittwoch, 28. Januar, geplanten Demonstrationen gegen die Kundgebung von Legida und öffnet die Paneldiskussion „facing future #3: etwas ‚anderes’ tun“ auch für hochschulexternes Publikum. Alle sind herzlich eingeladen, vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse, über Tätigkeitsfelder von KünstlerInnen und GestalterInnen heute zu diskutieren.
Quaschner bleibt Salzburger
Testspiele, Transfers, Trainingscamp. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Paukenschlag am Nachmittag: RB-Neuzugang Nils Quaschner muss in Salzburg bleiben. Schuld ist die rigorose Regelauslegung der FIFA. Im Trainingslager in Katar absolvierte RB zwei Testspiele. Von RB Salzburg trennten sich die Leipziger am Dienstag unentschieden.
Anne Lobenstein gewinnt Bronze im Zweierbob
Siegerehrung für die besten deutschen Bob-Juniorinnen: Anne Lobenstein (dunkle Jacke) und Mariama Jamanka (oben rechts) wurden Dritte. Foto: privat

Foto: privat

Die ehemalige MoGoNo-Leichtathletin Anne Lobenstein kommt mit ihrem neuen Arbeitsgerät - dem Zweierbob - immer besser zurecht. Nach einem 6. Platz bei der Deutschen Meisterschaft, die Ende letzten Jahres ausgetragen wurde, raste sie mit ihrer Pilotin Mariama Jamanka am Wochenende bei der Junioren-DM in Altenberg auf den Bronze-Platz. "Wir sind beide überglücklich!", freute sich Anne Lobenstein über den Podestplatz.
Tanners Interview mit Henriette Rutjes (Klanggut-Festival): Uns treibt genau dieses einzigartige Miteinander, welches Musik schaffen kann
Henriette Rutjes „In echt entscheiden wir alles gemeinsam.“ Foto: Volly Tanner

Foto: Volly Tanner

Die mit Herz und an den Mechanismen des Turbokapitalismus vorbei organisierten kleinen aber feinen Festivals bereichern Leipzig wie eben auch ihre Organisatoren. Da kommt nicht der große Player mit seinem Team und stülpt über, nein, da wird an der Kultur gestreichelt und geleistet. Das hiesige Klanggut-Festival im UT Connewitz ist solch ein Seelenschmeichler – und Henriette Rutjes, die Volly Tanner beim Schlendern über den Weg lief, ist eine der Fleißmeisen mit Herz und Liebe. Tanner hakte ein und fragte nach.
Performance-Kollektiv machina eX erklärt Residenz zur Gaming-Area
Wie lautet die Lösung? Die Zuschauer tauchen mit Performer Bernd-Michael Baier in eine surreale Computerspiel-Welt ein. Foto: Rolf Arnold

Foto: Rolf Arnold

Im Theater sitzt das Publikum in der Regel auf gepolsterten Stühlen, während Schauspieler, Sänger, Tänzer oder Performer auf der Bühne ein Stück aufführen. Anders in Inszenierungen des Performance-Kollektivs machina Ex. Die Gruppe kreiert seit 2010 Computerspieltheater. Point 'n' Click Adventures im Real Life. Der Zuschauer wird zum Spieler, die virtuelle Welt Realität. Seit Samstag ist das neueste Spiel der Performer in der Residenz zu erleben.
1.000 Jahre Leipzig: Werner Davids Ausstellung in der Moritzbastei
Werner David: Monopoly. Zeichnung: l.viss

Zeichnung: l.viss

Es gibt viel zu sagen zu diesen 1.000 Jahren Leipzig, die in diesem Jahr gefeiert werden. Ernsthaft tun's die einen, pompös die nächsten. Und dann gibt es noch die richtigen Sachsen. Die tun's mit Humor, wohl wissend, dass 1.000 Jahre manchmal viel kürzer sind, als es sich so Mancher gedacht hatte. Und manchmal viel länger. Wie wäre es mit 25 Jahren? Wer bietet mehr? - Einmal verweilen in der Moritzbastei.
Mehr Planungssicherheit und ein Inflationsausgleich für Leipzigs Vereine
Protest der Kulturszene 2013 im Neuen Rathaus. Foto: Sebastian Beyer

Foto: Sebastian Beyer

Jahrelang hat Leipzig gespart. Auch dadurch, dass viele Budgets einfach nicht erhöht wurden und jahrelang auf dem einmal beschlossenen Niveau blieben. Obwohl natürlich alles Mögliche teurer wurde: Strom, Heizkosten, Büromaterial, auch die Personalkosten. Höchste Zeit, dass Leipzig auch bei der Vereinsfinanzierung endlich wieder die Inflation mitbedenkt, finden die Grünen. Und stellen gleich drei Antrage dazu für den Doppelhaushalt 2015/2016.
Sachsens Grüne fordern von Staatsregierung klare Haltung gegen Rassismus
Legida-Aufzug am 12. Januar im Waldstraßenviertel. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Am Wochenende gab's mal wieder was zu staunen über dieses seltsame kleine Königreich Sachsen. König Stanislaw I. hatte die Welt in Bezug auf die seltsamen Spaziergänger des christlichen Abendlandes, die am Sonntag, 25. Januar, in Dresden unterwegs waren, wissen lassen, der Islam gehöre nicht zu Sachsen. Eine Anbiederung an Pegida? Oder ein alter Kurs mit neuer Floskel?
“Leitkultur” und “christliches Abendland”: Gefährlicher Unsinn
Himmlische Illusion: das christliche Abendland als Leitkultur. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am 13. November, ein Vierteljahr nach den Landtagswahlen, gab Stanislaw Tillich, Sachsens alter und neuer Ministerpräsident, eine Regierungserklärung ab. Kurz zuvor hatten sich CDU und SPD auf eine erneute Regierungsbildung geeinigt. Beide Parteien waren schon in den Jahren 2004 bis 2009 eine Koalition eingegangen. Die Regierungserklärung Tillichs steht unter der Überschrift: „Sachsen ist unser Auftrag: mit Kontinuität und Dynamik im Herzen Europas“. Gleich zu Beginn seiner Rede betont er die Legitimationsbasis seiner Regierungspolitik.
Premiere für die Revue “Sekretärinnen”
Sekretärinnen. Foto: Oper Leipzig / Kirsten Nijhof

Foto: Oper Leipzig / Kirsten Nijhof

Am Samstag, 31. Januar, um 19 Uhr beschließt die Musikalische Komödie den ersten Monat des Jahres mit der Premiere von Franz Wittenbrinks „Sekretärinnen“. Seit den 90er Jahren hat Franz Wittenbrink mit seinen szenischen Liederabenden das Genre Revue neu belebt. Mit Evergreens und Schlagern von Cole Porter bis Eros Ramazotti und Herbert Grönemeyer, von den Andrew Sisters bis hin zu Hildegard Knef und Caterina Valente möbelt die Belegschaft eines Großraumbüros ihren langweiligen Büroalltag auf.
Die Leipziger Fotografin Bertha Wehnert-Beckmann und das posierende Bürgertum der Gründerzeit
Die Fotografin. Bertha Wehnert-Beckmann 1815 - 1901. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Alles weiß man nicht, ganze Berge von Fragen sind offen zum Leben von Bertha Wehnert-Beckmann, die am 25. Januar 1815 geboren wurde und die seit Sonntag auch die ihr gebührende Ausstellung zum 200. Geburtstag im Stadtgeschichtlichen Museum hat. Und den zugehörigen Begleitband, in dem 100 ihrer Fotos ganzseitig zu finden sind. Und sieben Texte, in denen die Autoren verscuhen, sich dem großen Rätsel zu nähern: Wer war, verflixt noch mal, diese Frau?