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Areal „Am Alten Zoll“: Neues Stadtquartier soll Kriterien einer nachhaltigen Entwicklung folgen

Das Areal "Am Alten Zoll" an der Westseite des Leipziger Hauptbahnhofs soll zu einem citynahen grünen Stadtquartier werden. Die Grundstückseigentümerin aurelis Real Estate GmbH & Co. KG plant hier die Umnutzung und Umstrukturierung des ehemaligen Bahngeländes. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Planverfahren fand dazu am Mittwoch, 9. Januar, im Leipziger Neuen Rathaus ein Bürgerforum statt.

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Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

RB Leipzig: Erneut kein Heimsieg – 1:1 gegen Bielefeld
Marcel Sabitzer traf zum 1:0. Foto: GEPA-Pictures

Foto: GEPA-Pictures

Erneut konnte RB Leipzig nicht gewinnen. Nach dem 0:1 gegen Sandhausen und dem 1:1 in Düsseldorf folgte nun ein 1:1 gegen Arminia Bielefeld. Im Aufstiegsendspurt könnte es nun richtig eng werden.
Entmietungsstreit in der Jahnallee 14: Einigung vor Gericht
Protest gegen Entmietung in der Jahnallee. Foto: René Loch

Protest gegen Entmietung in der Jahnallee. Foto: René Loch

Der monatelange Streit zwischen den Eigentümern des Hauses in der Jahnallee 14 und den beiden Mieterinnen einer Wohnung ist beigelegt. Am Amtsgericht Leipzig einigten sich die Parteien auf einen Auszug der Mieterinnen bis spätestens zum 31. Juli. Im Gegenzug erhalten die Frauen jeweils eine Abfindung in Höhe von mindestens 8.000 Euro. Eigentümer oder Dritte sollen die Wohnung nicht mehr ohne Vorankündigung betreten dürfen.
Es sind die Metropolen, die die Produktivität auch im Osten vorantreiben
Entwicklung der Produktivität nach Bundesländern. Grafik: IWH

Grafik: IWH

Diese komische Produktivität. Wenn die nicht wäre, könnte der Osten den Westen einfach einholen, überholen und links liegen lassen. Aber wie schafft man das, wenn die Unternehmen mit den höchsten Produktionskennzahlen fast alle im Süden liegen? Man nähert sich auf leisen Socken und in winzigen Schritten. Zumindest hat das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) das jetzt mal so ausgerechnet.
Immer mehr Menschen in Sachsen und Thüringen rutschen in die Schuldenfalle Krankenversicherung
Von ihren paar Kröten können viele Sachsen die deutschen Beitragssätze gar nicht bezahlen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Wenn ein System für große Teile der Bevölkerung nicht funktioniert, muss man es reparieren. Das gilt auch für das Krankversicherungssystem. Immer mehr Sachsen rutschen in die Falle, zum Beitragsschuldner der Krankenkasse zu werden, weil es für prekäre Zeiten und Ausnahmesituationen keine Übergangsregeln gibt. Eine Pflichtsatzbemessung nach oft utopischen Beitragssätzen macht die Betroffenen zu Schuldnern. Und es werden immer mehr.
Das zerstörte Probstheida, die Schlacht zum Zugucken und alles gut lesbar weiß auf königsblau
Eröffnung der neuen Ausstellung im „Forum 1813“. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es ist der beliebteste Anlaufpunkt im Ensemble des Stadtgeschichtlichen Museums: das Völkerschlachtdenkmal. 300.000 Menschen besuchen es jedes Jahr, viele huschen nach oder vor dem Aufstieg noch in das kleine Museum am Fuß des Denkmals, das „Forum 1813“, wo man nicht nur Exponate zur Völkerschlacht bewundern kann, sondern auch große und kleine Dioramen sieht. Und seit Donnerstag, 28. April, auch die Schlacht.
Gleise zwischen Hauptbahnhof und Mockau werden ICE-tauglich, S-Bahn bekommt neuen Haltepunkt an der Essener Straße
Berliner Brücke mit den Gleisen im Bereich Mockau. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Es ist nicht nur das gigantische Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8 (VDE 8), an dem die Deutsche Bahn jetzt im Leipziger Norden weiterbaut, es ist auch ein weiteres Puzzle-Stück für das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz. Denn noch fehlen ja in diesem Netz einige geplante Haltepunkte. Dazu gehört auch einer an der Essener Straße.
Zahl der älteren Arbeitsuchenden schmilzt deutlich, Ausländer werden zur Vermittlungsaufgabe, Fachkräftelücke sichtbar
Anstieg der Zahl sv-pflichtiger Arbeitsverhältnisse in Leipzig bis September 2015. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Der Leipziger Arbeitsmarkt hat derzeit einen großen Magen: Er nimmt, was er an Arbeitskräften bekommen kann. Auch für April 2015 meldet die Arbeitsagentur Leipzig sinkende Arbeitslosenzahlen. Und das, obwohl natürlich immer mehr Asylbewerber als Arbeitsuchende auf der Matte stehen. Die Zahl der Arbeitslosen sank im April von 27.517 auf 26.837. Damit liegt die Arbeitslosenquote bei 9,3 Prozent.
Die verschwundene Oma Abessinka und die Sache mit der blühenden Phantasie im hohen Lebensalter
Jurij Koch: Abessinka, wo bist du? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es gibt selbst in diesen so langweiligen Zeiten Geschichten zu erzählen, wenn man denn noch Sinn für Geschichten hat in diesem Land, das an seinen Regeln und Vorschriften gerade erstickt. Aber da in der Lausitz sitzt einer, der hat noch die Wolle zum Erzählen. Und dazu gehört natürlich auch die sorbische Freiheit, die Dinge nicht so bürokratisch deutsch zu nehmen, wie sie leider oft schon sind. Seniorenresidenzen zum Beispiel.
Meinungsfreiheit? Bitte keine Inhalte.
Der Mittelpunkt des Abends nach Twittermeldungen und zusätzlichen Gerüchten. Dr. Thomas Rauscher (am Mikrophon), seit 1993 Uniprofessor in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Eigentlich wollte die Universität Leipzig über Meinungsfreiheit und deren Grenzen diskutieren. Neben diversen Experten für dieses Thema hatte sie dazu auch den Jura-Professor Thomas Rauscher aufs Podium gebeten. Doch ausgerechnet über dessen neurechte Twitter-Einträge sollte nicht geredet werden. Am Ende wurde es eine Diskussion mit etwa 800 Besuchern, aber ohne echten Inhalt.
Das Bildungsalphabet – Heute: G wie Gehorsam
Das Bildungsalphabet –G wie Gehorsam. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Gymnasium und Bildung – geht da was zusammen? Provokante Frage. Die Antwort ist so einfach wie kompliziert, so klar und doch so verworren zugleich. Fast alles und fast nichts. Jeder, der sich mit Bildung beschäftigt, weiß es, spürt es – jeden Tag. Bildung zu vermitteln ist Herausforderung und Kunst zugleich. Und was noch viel schlimmer ist: Das Verstehen eines zwar einfach scheinenden, aber kompliziert verlaufenden Prozesses. Denn das Erklären, Begreiflich machen, Emanzipieren – was wir uns alle so sehr wünschen – das sind oftmals auch Teile eines Entmündigungsprozesses.
Rundfunkgebühren, ja, wofür eigentlich? – Teil 3
Blick zum MDR-Hochhaus in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Kann man sich eigentlich daran gewöhnen, dass Zustände eingefahren sind und sich in Diskussionen um „Rundfunkbeitrag rauf oder runter“ erschöpfen, ohne dass über die eigentlichen Möglichkeiten oder Ansprüche an einen öffentlichen Sender überhaupt noch diskutiert wird? Auch Falk Neubert, medienpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, sieht nicht wirklich die Notwendigkeit, beim MDR etwas anders zu machen. Seine Antworten auf unsere Fragen.
Petitionsausschuss will Sanierung des Alten Rathausturms noch 2017 sehen
Altes Rathaus mit blassem Turm und Werbung für die Ausstellung „Moderne Zeiten“. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Manchmal hat auch der Petitionsausschuss des Leipziger Stadtrates keine Geduld mehr mit den Ausreden der Stadtverwaltung zu uralten Vorhaben. 2011 und 2013 hat der Leipziger Stadtrat eigentlich alle Weichen gestellt, um den Turm und die Fassade des Alten Rathauses einmal gründlich sanieren zu lassen. Doch dann sorgten lauter Sparhaushalte dafür, dass das Projekt immer wieder gestrichen wurde.
Letzter Sanierungsschritt im Heinrich-Budde-Haus würde 1,1 Millionen Euro kosten
Das Heinrich-Budde-Haus in der Lützowstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Der Stadtbezirksbeirat Nord zeige sich jüngst beinah ein bisschen verärgert, dass die Leipziger Stadtverwaltung noch keinen Sanierungsplan für das Heinrich-Budde-Haus in Gohlis vorgelegt hat. Aber da erwischte man das zuständige Kulturamt wohl auf dem falschen Fuß. Das reagiert jetzt mit der Antwort, das Anliegen aus dem Stadtbezirksbeirat sei doch längst Verwaltungshandeln. Nur wenn das Geld nicht da ist, kann auch keiner weiterbauen.
Eine Reform der Abfallüberwachung in Sachsen ist überfällig
Deponie Cröbern. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Ein uralter sächsischer Müllskandal hat am Dienstag, 26. April, zumindest im benachbarten Sachsen-Anhalt noch eine gerichtliche Folge gehabt: Das Landgericht Halle hat den ehemaligen Betriebsleiter der Deponie Cröbern (Landkreis Leipzig) zu drei Jahren Haft verurteilt - wegen Bestechlichkeit sowie Steuerhinterziehung in sieben Fällen. Aber ursächlich ging es seinerzeit um zehntausende Tonnen illegal verschobenen Mülls aus Italien.
Bissspuren erzählen vom gewaltsamen Ende eines Menschen in der Urzeit des heutigen Marokkos
An beiden Enden des Oberschenkelknochens eines 500.000 Jahre alten Homininen aus Marokko befinden sich Beißspuren, die von Fleischfressern stammen. Foto: MPI f. evolutionäre Anthropologie

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Dass der Mensch vor einigen hunderttausend Jahren nicht unbedingt immer das oberste Glied in der Nahrungskette war, sondern auch selbst manchmal auf dem Speiseplan anderer Tiere stand, war eigentlich zu vermuten. Der Jäger wurde, wenn er nicht aufpasste, natürlich selbst zum Gejagten. Nun konnte mit einem Oberschenkelknochen aus einer Höhle in Marokko erstmals eines dieser alten Dramen belegt werden.