Eine Voodoo-Puppe von der INSM: Was sagen Leipzigs Bundestagsabgeordnete dazu?

Am 8. Januar verschickte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) einen Neujahrsgruß der besonderen Art: Alle Abgeordneten des Bundestages bekamen ein Paket mit einer Voodoo-Puppe darin, gespickt mit "Verfluchten Wahlversprechen". Wie diese Art Wirtschaftsvoodoo bei Leipzigs Bundestagsabgeordneten ankam, wollte die L-IZ schon gern wissen.

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Feuertod im Altenheim: Musste Dieter W. sterben, weil sich sein Bettnachbar gestört fühlte?
Silvio T. neben Strafverteidiger Stephan Bonell. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Silvio T. (43) muss sich seit vergangenem Mittwoch vor dem Landgericht wegen Mordes verantworten. Der Alkoholiker soll am 25. November 2014 in einem Pflegeheim in der Waldstraße seinen Bettnachbarn bei lebendigem Leibe verbrannt haben. Dieter W. (66) war zwar nicht an Ort und Stelle tot, erlag einige Tage später aber seinen schweren Verbrennungen. Heute sagten Mitarbeiter des Seniorenheims aus.
Zeitsprung: Moscheebau zwischen Berlin und Leipzig
Imam und Zugezogene bei Moschee DE. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Geschichte wiederholt sich nicht. Aber sie wird in neuen Tonarten angestimmt. In Berlin Pankow-Heinersdorf wurde 2006 über den Bau einer Moschee der Ahmadiyya-Gemeinschaft heftig diskutiert. Die Texte von Berlin werden in eine verwandte Situation in Leipzig gesprochen. Es geht um die szenische Aufarbeitung des Moscheebaus, der nun in neuer Tonart in Gohlis spielt und in der Gohliser Friedenskirche aufgeführt wird. Die ganze Kirche wird zur Bühne, auch die Kanzel und der Altar sind einbezogen. Letzte Aufführung ist am 5. Juni. Im Anschluss gibt es ein moderiertes Gespräch zum Stück.
“Wege ins Licht sind Wege der Freiheit”: Ausstellungseröffnung am 29. Mai
Am kommenden Freitag, 29. Mai 2015, lädt die Evangelisch Reformierte Kirche zu Leipzig um 18 Uhr ein zur Eröffnung einer Ausstellung mit Fotografien der Leipzigerin Jacqueline Gabener. Die Bilder stammen aus ihrem gleichnamigen Buch; auch Texte daraus sind zu hören.
Als SPD und Grüne am 20. Mai mal ein bisschen über die Charta Leipziger Neuseenland redeten
Segelboote am Pier des Cospudener Sees. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Sie hatten es in der Hand, die Leipziger Stadträte. Am 20. Mai hätten sie ein Zeichen setzen können. Da stand in der Leipziger Ratsversammlung die "Charta Leipziger Neuseenland 2030" zur Abstimmung. Und zwei Redner hatten am Mikro den Mumm, deutlich zu erklären, warum dem Papier eigentlich nicht zugestimmt werden konnte. Und dann stimmten sie doch zu.
The Butlers geben am 13. November ihr Abschiedskonzert
The Butlers in der aktuellen Besetzung. Foto: The Butlers

Foto: The Butlers

Es gibt zwar Bands, die augenscheinlich niemals aufhören. Aber The Butlers aus Leipzig gehören nicht dazu. Beim Gründungsdatum kann man sich streiten, ob man nun die Neugründung von 1992 nimmt oder den Ur-Anfang als Klaus-Renft-Combo 1957/1958: Urgestein bleibt Urgestein. Und im November gibt die Gruppe in Markkleeberg ihr Abschiedskonzert.
NABU-Vogelstimmenexkursion auf dem Südfriedhof
Singendes Rotkehlchen. Foto: NABU

Foto: NABU

In den Morgenstunden ist jetzt im Frühling der vielstimmige Vogelchor zu hören. Aber wer singt da genau und warum? Der Naturschutzbund NABU Leipzig möchte die kleinen Sänger vorstellen und lädt deshalb alle Frühaufsteher am Sonntag (31. Mai 2015) zur vogelkundlichen Exkursion ein. Sie führt über den Südfriedhof. Treffpunkt ist um 7 Uhr der Westeingang (Friedhofsweg 3).
Wenn die Stadt Leipzig die Grünfläche an der Leopoldstraße nicht kauft, hat sie keinen Einfluss
Park an der Ecke Wolfgang-Heinze-/Leopoldstraße. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Seit April wird in Connewitz heftig über den kleinen Park an der Leopoldstraße diskutiert, der zwar seit Jahren für öffentliche Nutzungen frei gegeben ist, seit vergangenem Jahr aber zum Verkauf steht. Denn die Fläche ist Privatbesitz. Und Linke-Stadträtin Juliane Nagel hat jetzt von Leipzigs Stadtverwaltung auch ausführlich Auskunft erhalten, warum die Stadt hier nicht eingreifen kann - wenn sie die Fläche nicht selbst kauft.
Leipziger Wirtschaft will noch mehr Personal einstellen – die Stimmung ist optimistisch
Sitz der IHK zu Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Und wie hat jetzt der Mindestlohn ins Gesamtwirtschaftsgefüge in Leipzig eingegriffen? - Die Gewichte haben sich ein wenig verschoben. Die Branchen, die bislang immer vorneweg waren mit "flexibel ist toll", haben ein wenig abgegeben. "Mit der Einführung des Mindestlohns verschlechterte sich zwar die Lage in Einzelhandel und Gastronomie, dies wurde jedoch durch Verbesserungen im Baugewerbe nahezu wettgemacht", teilt die IHK dazu mit. Mal ganz grob gesagt.
Zwei Drittel der Unternehmen mussten reagieren – nur ein Drittel sieht Probleme
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Geschäftsleute sind recht zerrissene Wesen. Sie leben immer in mindestens zwei Welten - und müssen sie trotzdem unter einen Hut bekommen. Das macht einmal mehr eine Befragung der IHK zu Leipzig zum Thema Mindestlohn sichtbar. Das ist in Leipzig durchaus ein heißes Thema. Die meisten Leipziger sind von diesen 8,50 Euro nicht allzu weit entfernt. Aber der große Wirtschaftseinbruch zum 1. Januar ist ausgeblieben.
Mit Hans Fallada und Caspar David Friedrich in der Hansestadt Greifswald
Steffi Böttger: Greifswald an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Man kann ja mit den kleinen Stadtführern aus dem Lehmstedt Verlag umgehen, wie man mag - sich dann, wenn man mal in einem der beschriebenen Orte ist, einen zulegen. Oder sich vorher eine ganze Serie zulegen und dann eine regelrechte Städterundreise machen. Für jede Stadt auf der Route ein, zwei oder drei Tage einplanen, auch wenn die 50-seitigen Hefte versprechen, dass man jede Stadt an einem Tag schafft. Auch Greifswald.
Ein Eifersuchtsdrama wurde zur Massenschlägerei
Die Eisenbahnstraße: Nach einer großen Schlägerei im vergangenen Jahr von einigen Medien bereits zu einer der gefährlichsten Straßen Deutschlands erklärt. Die Kriminalitätszahlen des Viertels belegen diese Einschätzung nicht. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Die starke Vermutung vom Montag, dass es sich bei zwei der drei Auseinandersetzungen am vergangenen Wochenende in der Eisenbahnstraße um eine eskalierte persönliche Situation mit dem Ausgang einer schwer verletzten 21-jährigen Frau und einem ebenfalls verletzten Kind gehandelt haben könnte, verdichtete sich im Laufe des Dienstags. Demnach ist es nach L-IZ – Informationen zu den Auseinandersetzungen gekommen, weil die Anbandelungsversuche eines Jugendlichen bei einer jungen Frau bei einem jungen Mann einer anderen Familie auf starke Eifersucht stießen. Stark verkürzt also: Kleiner Anlass, große Wirkung.
L-IZ-Ticketverlosung für „Der Andere“ im Neuen Schauspiel
"Der Andere" zu Gast im Neuen Schauspiel Leipzig (Foto: Cammerspiele Leipzig / Presse 2015)

Foto: Cammerspiele Leipzig / Presse 2015

VerlosungEs gibt eine junge Theatertruppe in Leipzig, die sich um den Schauspieler Lukas Schwelmer schart. Am 13. Juni zeigt Schwelmer im Neuen Schauspiel Leipzig in der frei nach Wolfgang Borcherts Stück „Draußen vor der Tür“ entstandenen Inszenierung mit dem Titel „Der Andere“ seine Regie-Kunst. Die L-IZ winkt wieder mit Freikarten.
Tanners Interview mit der Erfolgsschriftstellerin und ZierlichManierlich-Betreiberin Rebecca Maria Salentin
Rebecca Maria Salentin. Foto: privat

Foto: privat

Da radelt der Tanner mit Gattin und Töchterchen doch gern mal am Wagner-Hain entlang und nimmt ein Stück Kuchen im ZierlichManierlich und erfreut sich an der Lockenpracht der Betreiberin. Das diese dann auch noch eine wirkliche Erfolgsautorin ist und gerade ihren neuen Roman bei C. Bertelsmann herausgebracht hat, bekam er erst mit, als der Verlag ihm das Buch zuschickte - und sein alter Busenfreund Elia van Scirouvsky meinte: Tanner, ich hab die Rebecca Maria Salentin auf dem durstigen Pegasus! Was für ein Dorf, dieses Leipzig - doch lest selber.
3. Mehrgenerationenprojekt der Oper Leipzig: “Ich will aber kein Held sein!”
Mehrgenerationenprojekt. Foto: Kirsten Nijhof

Foto: Kirsten Nijhof

Am Samstag, 30. Mai, 11 Uhr erlebt das dritte Mehrgenerationenprojekt der Oper Leipzig seine Premiere im Konzertfoyer des Opernhauses. Die mehr als 60 Kinder, Jugendlichen und Senioren präsentieren unter dem Titel "Ich will aber kein Held sein!" die Ergebnisse ihrer mehrmonatigen Vorbereitungen und Proben. Mit Mitspielern von 5 bis 80 Jahre ist dieses generationsübergreifende Musiktheaterprojekt deutschlandweit einzigartig.
Theater-Reform: TdJW-Verwaltungschefin kritisiert CDU-Pläne
TdJW-Verwaltungsdirektorin Lydia Schubert. Foto: Tom Schulze

Foto: Tom Schulze

Die Leipziger CDU möchte bei der städtischen Hochkultur mal wieder den Rotstift ansetzen. Im Stadtrat haben die Christdemokraten einen Antrag eingebracht, der die Verschmelzung von Oper, Schauspiel und Theater der Jungen Welt (TdJW) zu einem Kulturbetrieb vorsieht. Gespart werden soll vor allem am Personal in der Verwaltung. TdJW-Verwaltungschefin Lydia Schubert kritisiert das Vorhaben auf's Schärfste.