Sachsens Verfassungsschutz wird zum Demokratie-Motor: Forum starke Demokratie hat nicht-öffentliches KommunalWiki gestartet

Es war eine kleine, zurückhaltende Meldung aus dem Sächsischen Innenministerium am Dienstag, 18. Dezember: "Forum starke Demokratie" wird ausgebaut. Wer das Forum sucht, landet direkt beim Sächsischen Verfassungsschutz, der sich ein Jahr nach dem Bekanntwerden der "NSU"-Gruppe nicht etwa in Fehleraufarbeitung professionalisiert, sondern so tut, als sei er tatsächlich der Vorreiter der demokratischen Stärkung des Landes.

Den ganzen Beitrag lesen und Kommentare schreiben? Hier anmelden:

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

The Butlers geben am 13. November ihr Abschiedskonzert
The Butlers in der aktuellen Besetzung. Foto: The Butlers

Foto: The Butlers

Es gibt zwar Bands, die augenscheinlich niemals aufhören. Aber The Butlers aus Leipzig gehören nicht dazu. Beim Gründungsdatum kann man sich streiten, ob man nun die Neugründung von 1992 nimmt oder den Ur-Anfang als Klaus-Renft-Combo 1957/1958: Urgestein bleibt Urgestein. Und im November gibt die Gruppe in Markkleeberg ihr Abschiedskonzert.
NABU-Vogelstimmenexkursion auf dem Südfriedhof
Singendes Rotkehlchen. Foto: NABU

Foto: NABU

In den Morgenstunden ist jetzt im Frühling der vielstimmige Vogelchor zu hören. Aber wer singt da genau und warum? Der Naturschutzbund NABU Leipzig möchte die kleinen Sänger vorstellen und lädt deshalb alle Frühaufsteher am Sonntag (31. Mai 2015) zur vogelkundlichen Exkursion ein. Sie führt über den Südfriedhof. Treffpunkt ist um 7 Uhr der Westeingang (Friedhofsweg 3).
Wenn die Stadt Leipzig die Grünfläche an der Leopoldstraße nicht kauft, hat sie keinen Einfluss
Park an der Ecke Wolfgang-Heinze-/Leopoldstraße. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Seit April wird in Connewitz heftig über den kleinen Park an der Leopoldstraße diskutiert, der zwar seit Jahren für öffentliche Nutzungen frei gegeben ist, seit vergangenem Jahr aber zum Verkauf steht. Denn die Fläche ist Privatbesitz. Und Linke-Stadträtin Juliane Nagel hat jetzt von Leipzigs Stadtverwaltung auch ausführlich Auskunft erhalten, warum die Stadt hier nicht eingreifen kann - wenn sie die Fläche nicht selbst kauft.
Leipziger Wirtschaft will noch mehr Personal einstellen – die Stimmung ist optimistisch
Sitz der IHK zu Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Und wie hat jetzt der Mindestlohn ins Gesamtwirtschaftsgefüge in Leipzig eingegriffen? - Die Gewichte haben sich ein wenig verschoben. Die Branchen, die bislang immer vorneweg waren mit "flexibel ist toll", haben ein wenig abgegeben. "Mit der Einführung des Mindestlohns verschlechterte sich zwar die Lage in Einzelhandel und Gastronomie, dies wurde jedoch durch Verbesserungen im Baugewerbe nahezu wettgemacht", teilt die IHK dazu mit. Mal ganz grob gesagt.
Zwei Drittel der Unternehmen mussten reagieren – nur ein Drittel sieht Probleme
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Geschäftsleute sind recht zerrissene Wesen. Sie leben immer in mindestens zwei Welten - und müssen sie trotzdem unter einen Hut bekommen. Das macht einmal mehr eine Befragung der IHK zu Leipzig zum Thema Mindestlohn sichtbar. Das ist in Leipzig durchaus ein heißes Thema. Die meisten Leipziger sind von diesen 8,50 Euro nicht allzu weit entfernt. Aber der große Wirtschaftseinbruch zum 1. Januar ist ausgeblieben.
Mit Hans Fallada und Caspar David Friedrich in der Hansestadt Greifswald
Steffi Böttger: Greifswald an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Man kann ja mit den kleinen Stadtführern aus dem Lehmstedt Verlag umgehen, wie man mag - sich dann, wenn man mal in einem der beschriebenen Orte ist, einen zulegen. Oder sich vorher eine ganze Serie zulegen und dann eine regelrechte Städterundreise machen. Für jede Stadt auf der Route ein, zwei oder drei Tage einplanen, auch wenn die 50-seitigen Hefte versprechen, dass man jede Stadt an einem Tag schafft. Auch Greifswald.
Ein Eifersuchtsdrama wurde zur Massenschlägerei
Die Eisenbahnstraße: Nach einer großen Schlägerei im vergangenen Jahr von einigen Medien bereits zu einer der gefährlichsten Straßen Deutschlands erklärt. Die Kriminalitätszahlen des Viertels belegen diese Einschätzung nicht. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Die starke Vermutung vom Montag, dass es sich bei zwei der drei Auseinandersetzungen am vergangenen Wochenende in der Eisenbahnstraße um eine eskalierte persönliche Situation mit dem Ausgang einer schwer verletzten 21-jährigen Frau und einem ebenfalls verletzten Kind gehandelt haben könnte, verdichtete sich im Laufe des Dienstags. Demnach ist es nach L-IZ – Informationen zu den Auseinandersetzungen gekommen, weil die Anbandelungsversuche eines Jugendlichen bei einer jungen Frau bei einem jungen Mann einer anderen Familie auf starke Eifersucht stießen. Stark verkürzt also: Kleiner Anlass, große Wirkung.
L-IZ-Ticketverlosung für „Der Andere“ im Neuen Schauspiel
"Der Andere" zu Gast im Neuen Schauspiel Leipzig (Foto: Cammerspiele Leipzig / Presse 2015)

Foto: Cammerspiele Leipzig / Presse 2015

VerlosungEs gibt eine junge Theatertruppe in Leipzig, die sich um den Schauspieler Lukas Schwelmer schart. Am 13. Juni zeigt Schwelmer im Neuen Schauspiel Leipzig in der frei nach Wolfgang Borcherts Stück „Draußen vor der Tür“ entstandenen Inszenierung mit dem Titel „Der Andere“ seine Regie-Kunst. Die L-IZ winkt wieder mit Freikarten.
Tanners Interview mit der Erfolgsschriftstellerin und ZierlichManierlich-Betreiberin Rebecca Maria Salentin
Rebecca Maria Salentin. Foto: privat

Foto: privat

Da radelt der Tanner mit Gattin und Töchterchen doch gern mal am Wagner-Hain entlang und nimmt ein Stück Kuchen im ZierlichManierlich und erfreut sich an der Lockenpracht der Betreiberin. Das diese dann auch noch eine wirkliche Erfolgsautorin ist und gerade ihren neuen Roman bei C. Bertelsmann herausgebracht hat, bekam er erst mit, als der Verlag ihm das Buch zuschickte - und sein alter Busenfreund Elia van Scirouvsky meinte: Tanner, ich hab die Rebecca Maria Salentin auf dem durstigen Pegasus! Was für ein Dorf, dieses Leipzig - doch lest selber.
3. Mehrgenerationenprojekt der Oper Leipzig: “Ich will aber kein Held sein!”
Mehrgenerationenprojekt. Foto: Kirsten Nijhof

Foto: Kirsten Nijhof

Am Samstag, 30. Mai, 11 Uhr erlebt das dritte Mehrgenerationenprojekt der Oper Leipzig seine Premiere im Konzertfoyer des Opernhauses. Die mehr als 60 Kinder, Jugendlichen und Senioren präsentieren unter dem Titel "Ich will aber kein Held sein!" die Ergebnisse ihrer mehrmonatigen Vorbereitungen und Proben. Mit Mitspielern von 5 bis 80 Jahre ist dieses generationsübergreifende Musiktheaterprojekt deutschlandweit einzigartig.
Theater-Reform: TdJW-Verwaltungschefin kritisiert CDU-Pläne
TdJW-Verwaltungsdirektorin Lydia Schubert. Foto: Tom Schulze

Foto: Tom Schulze

Die Leipziger CDU möchte bei der städtischen Hochkultur mal wieder den Rotstift ansetzen. Im Stadtrat haben die Christdemokraten einen Antrag eingebracht, der die Verschmelzung von Oper, Schauspiel und Theater der Jungen Welt (TdJW) zu einem Kulturbetrieb vorsieht. Gespart werden soll vor allem am Personal in der Verwaltung. TdJW-Verwaltungschefin Lydia Schubert kritisiert das Vorhaben auf's Schärfste.
Sächsische Fördermittel reichen für Leipzigs Schulbaubedarf nicht
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Und weil's heute so schön war mit den ganzen Zahlen zu den Schulinvestitionen in Leipzig bis 2019, gibt es jetzt noch die Stellungnahme des Stadtelternrates Leipzig und des Stadtschülerrates Leipzig als Dreingabe. Pier Meier, Vorsitzender des SER Leipzig, und Luka Meloian, Vorsitzender des SSR Leipzig, haben gerechnet. Denn wissen wollen sie schon gern, wieviel Geld Leipzig in den nächsten Jahren in seine Schulen investieren muss.
Bis 2019 will Leipzig 164 Millionen Euro in Schulbauten investieren
Baustelle für das künftige Gymnasium an der Telemannstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Mit der Informationsvorlage zu den deftigen Kostensteigerungen für das Schulinvestitionsprogramm 2013/2014 haben das Planungs- und das Sozialdezernat auch die aktuelle Liste für die nächsten Schulinvestitionen vorgelegt. Einige sind ja schon im Bau - wie das neue Gymnasium an der Telemannstraße. Andere Investitionen wurden zeitlich verschoben. Im Schnitt will Leipzig für Sanierung und Neubau 30 bis 35 Millionen Euro pro Jahr investieren.
Zwei Leipziger Schulen gehen 2016 ans Netz, eine wird 2017 fertig
Baustelle Karl-Vogel-Straße: Das ehemalige Richard-Wagner-Gymnasium wird zur Käthe-Kollwitz-Förderschule. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Ute Köhler-Siegel, wurde schon recht deutlich, als sie in der letzten Woche warnte: Viele Eltern werden richtig verärgert sein, wenn sie Anfang Juni erfahren, auf welcher Schule ihr Kind im neuen Schuljahr einen Platz bekommen hat. Gerade in der Mitte der Stadt ist der Bedarf mittlerweile so hoch, dass er mit den hier vorhandenen Schulen nicht mehr abzudecken ist.
Allein die für 2013 und 2014 geplanten Maßnahmen werden 17,6 Millionen Euro teurer als geplant
Heisenberg-Schule in Möckern: Bei Brandschutzmaßnahmen wurde der Schwammbefall entdeckt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Was für ein Eiertanz: Via LVZ hauen CDU-Stadträte den Lukas, versuchen den für Schulen zuständigen SPD-Bürgermeister Thomas Fabian für alles verantwortlich zu machen, was im Leipziger Schulbauprogramm derzeit klemmt. Dabei müsste auch der CDU-Fraktion klar sein, dass man mit 20 Millionen Euro im Jahr keine 30 Millionen ersetzt. Denn 30 Millionen Euro müsste Leipzig jedes Jahr eigentlich für seine Schulen ausgeben.