Kirchisch für normale Menschen: Ein kleines Buch über Gott, die Liebe und den ganzen Rest

Es gibt ja Leute, die glauben, die Menschheit sei zweigeteilt - in Gläubige und Ungläubige, die Guten und die Zweifler, die Verantwortungsvollen und die Gottlosen. Man hört diese Leute auch zuweilen in Leipziger Diskussionen. Bessermenschen mit Herzchen am Revers. Aber auch diese Trennung ist eine künstliche. Der St. Benno Verlag wird jetzt ganz philosophisch.
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Was in diesem Fall nicht schwer ist: Reinhard Körner ist nicht nur Karmeliter und Theologe – er hat auch Philosophie studiert, weiß also, wie sich die Philosophen seit der griechischen Antike damit herumschlagen, die Welt zu erklären und das Unfassbare zu begreifen. Die Griechen hatten dabei noch einen Vorteil: Sie haben Wissenschaft, Philosophie und Theologie noch nicht fein säuberlich geteilt und lauter Mauern mit Selbstschussanlagen dazwischen gebaut wie einige neuzeitliche Amtsinhaber, die alleweil brüllen: Verboten! Verboten! Verboten!

An etlichen Türen kleben ja heute diese unsichtbaren Schilder: „Denkverbot! Klappe halten!“

Das Schöne bei Körner: Ihm sind diese künstlichen Grenzen für verkalkte alte Männer egal. Er weiß, dass der Glauben keine allgültige Ideologie ist, sondern dass sich alle Menschen mit den selben Fragen, Ängsten und Ungewissheiten herumschlagen. Nur kommen sie alle zu unterschiedlichen Ergebnissen. Er ist in der Nähe von Leipzig aufgewachsen, kennt also auch das Völkchen hierzulande, das so gern als atheistisch und gottlos verschrien wird, nachdem es 40 Jahre Sozialismus-Versuch hinter sich gebracht hat.Aber auch das gehört ja zu den deutsch-deutschen Märchen: Im Westen der Republik sieht die Lage von Glauben und Nicht-Glauben nicht die Bohne anders aus. Die Zugehörigkeit zu einer Kirche ist noch kein Glaubenszeugnis, die Nicht-Zugehörigkeit kein Beleg für Nicht-Religiosität.

Körner ist sogar stolz darauf, dass viele seiner Freunde keineswegs offizielle Gläubige sind. Sondern „normale Menschen“. Mit Gänsefüßchen oder ohne. Das ist egal. Denn er behandelt sie nicht anders als andere, gläubige Menschen, unterhält sich mit ihnen über Gott und Liebe und Glauben und Dreieinigkeit. Dass er für das Hauptvokabular des Glaubens hier die Bezeichnung „Kirchisch“ findet, ist schon ein kleiner Spaß. Denn oft genug werden die Worte von den Amtsinhabern wie Fachtermini benutzt – und manchmal auch so, als dürften die anderen, die „normalen“ sie gar nicht benutzen. Aber auch viele Christen benutzen diese Vokabeln so, als hätten sie kein wirkliches Verhältnis mehr zu dem, was sie meinen.

Ist es möglich, diese Worte so zu übersetzen, dass auch alle anderen, nicht theologisch geschulten Leute etwas anfangen können mit der Übersetzung? – Körner versucht es. Und es wird kein Wörterbuch. Auch keine wirklich benutzbare Übersetzung. Es wird etwas Besseres: Ein Essay über das große Staunen. Denn dem Menschen ist nicht nur die Erkenntnis gegeben über die Welt, die ihn umgibt, und ihre gewaltige Größe – ihm ist auch die Fähigkeit gegeben zu fragen: Ja, und woher kommt das alles? – Bekanntlich sind auch die Forscher noch nicht zur endgültigen Antwort auf die Frage aller Fragen gelangt. Mittlerweile stellen sie ja auch die Theorie des „Urknalls“ in Frage. Denn: Was war vor dem Knall?

Denn eines ist der menschliche Verstand wohl nun wirklich nicht zu fassen in der Lage: Dass es nichts geben könnte oder gegeben haben könnte. Irgendwas muss doch da gewesen sein.

Für die Forscher sind das noch Äonen von Fragen und Experimenten, mit denen sie diese härteste aller Nüsse zu knacken versuchen werden. Wenn sie dürfen. Denn die Welt wird ja derzeit von Alpha-Männchen regiert, die nicht mal über Silvester hinausdenken können und gerade dabei sind, diesen einzigartigen Planeten, auf dem wir leben, in eine Kloake zu verwandeln, in der auch für Forschung kein Spielraum mehr sein wird.

Man kann auch dann, wenn man für sich überzeugt ist, dass all das von einer unfassbaren Macht geschaffen wurde, wütend sein über die Zerstörungen, die dumme und wohl auch völlig zu keiner Liebe fähige Menschen diesem Paradies antun, das die Erde noch ist. Manche glauben fest daran, dass es diese für uns unfassbare Macht gibt. Und nennen sie Gott. Den Moment des Staunens über die Unfassbarkeit dessen, in was wir da hineingeboren werden, erleben wohl die meisten Menschen. Oder doch nicht?

Das ist so eine Frage, die bleibt. Körner weiß von sich und seinen „normalen“ Freunden, dass sie alle diesen Moment erlebt haben. Dieser Moment führt nicht zwangsläufig dazu, dass jetzt einer glaubt, dass es einen Gott gibt und dass er sich in einer Person namens Christus inkarniert hat. Denn auch das mit dem Glauben ist so eine Sache. Glauben ist nicht gleich glauben. Also muss auch versucht werden, dieses Wort zu übersetzen. Eins ergibt sich aus dem anderen. Denn was hat es dann mit dem Gebet zu tun und mit der Liebe? Womit man ja schon fast bei der Nächstenliebe ist und bei Christus und beim Buch der Bücher: der Bibel. Die ja Mancher so liest, als stünde lauter Wahrheit drin – und nicht eine Sammlung von Erzählungen über die Suche von Menschen nach einer Erklärung für all das, was da ist.Und nicht nur dafür, sondern auch für das, was sie fühlen und erleben. Am Anfang war das große Staunen. Und der Schluss ist wohl zulässig: Wer nicht mehr zu staunen vermag oder nie staunen konnte, der ist auch nicht fähig zu lieben. Der kann sich ein Kreuz vor die Brust hängen und ist doch nur eine leere Hülle.

Am Ende wird das Büchlein natürlich kompliziert, wenn Körner die Sache mit dem Kreuz, dem ewigen Leben und der Dreifaltigkeit zu erklären versucht. Das Problem ist wohl, dass sich dahinter nicht mehr nur das große Staunen verbirgt, sondern etwas genauso Menschliches: die große Angst. Denn wir wissen zwar, was da ist und was so staunenswert ist, wenn wir das Staunen mal zulassen. Aber wir wissen nicht, was sein wird, wenn wir nicht mehr sind. Körner klammert das nicht ganz aus. Das Dilemma ist in unserer Unmöglichkeit angelegt, uns vorzustellen, dass nichts ist. Natürlich vertreibt auch tiefer Glaube nicht die Angst vor dem Tod. Ganze Jahrhunderte der Weltliteratur sind getränkt vom Rätselraten: Was kommt dann?

Körner findet schöne Bilder und Erklärungen dafür, wie der Glaube an ein großes unfassbares Wesen namens Gott hilft, Trost zu finden. Wer in ein Großes, Unfassbares eingeht, verschwindet ja nicht im Nichts.

Richtigen Fundamentalisten wird das Büchlein nicht gefallen. Solchen etwa, die fremder Leute Glaubensbücher verbrennen, weil sie glauben, anderer Leute Glauben sei des Teufels. Aber auch solchen nicht, die überzeugt sind, alles sei klar und logisch. Das menschliche Denken ist es eher seltener. Wenn Menschen anfangen, ihre Logik für klar und alternativlos zu halten, wird’s schlimm.

Wenn sie die Fähigkeit verloren haben zu staunen, wird’s noch viel schlimmer.

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Kirchisch für normale Menschen
Reinhard Körner, St. Benno Verlag 2012, 6,50 Euro

Im letzten Kapitel beschäftigt sich Körner mit einem ebenso unfassbaren Phänomen: Wie das Staunen es den Menschen ermöglicht, über ihr eigenes kleines Ich hinauszuschauen und zu begreifen, dass es dem anderen da möglicherweise genauso geht. Das steckt in dem Wörtchen „du“. Mitsamt dem, was ein paar Seiten vorher zur Liebe gesagt wurde: Denn auch die gibt es nicht ohne Staunen.

Es geht in diesem Büchlein in Wirklichkeit gar nicht um irgendein obskures „Kirchisch“. Es geht ums Staunen. Und natürlich auch um die Frage, warum die Religion aus dem Staunen entstand. Unter anderem.


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