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Jusos Leipzig kritisieren massive Kürzung bei der Universitätsbibliothek Leipzig: Das gefährdet Studium und Forschungsbetrieb

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    Anlässlich immer neuer Informationen zu den drohenden Kürzungen an der Universitätsbibliothek Leipzig schlagen die Jusos Leipzig Alarm. Nach bisherigen Plänen soll die Campusbibliothek ab dem kommenden Semester statt 24 Stunden täglich nur noch 11 Stunden wochentags und 5 Stunden am Samstag zur Verfügung stehen. Zudem werden massive Einschränkungen des Forschungsbetriebes befürchtet, weil wichtige Datenbanken und Zugänge zu wissenschaftlichen Fachzeitschriften wegfallen sollen.

    „Die geplanten Kürzungen machen Leipzig als Wissenschaftsstandort unattraktiv. Der Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Ideen und Erkenntnissen bildet die Grundlage jeglicher Forschung. Wenn ich die Erkenntnisse anderer WissenschaftlerInnen weder finden noch nutzen kann, wird auch die Qualität meiner Arbeit darunter leiden“, erklärt dazu Caroline Max, stellvertretende Vorsitzende der Jusos Leipzig und Doktorandin am Institut für Psychologie der Universität Leipzig.

    Frank Franke, Vorsitzender der Jusos Leipzig, ergänzt: „Der schwarz-gelbe Kürzungshammer, der seit 2010 den Freistaat Sachsen kaputt macht, ist nunmehr bei einer essentiellen Einrichtung für Lehre und Forschung angekommen – der Universitätsbibliothek. Damit setzt sich die Kürzungsreihe im Hochschulbereich fort, obwohl der Ministerpräsident erst jüngst über die höchsten Bildungsausgaben philosophierte. Diesen Sonntagsreden steht immer noch ein Abbau von über 1.000 Stellen bis 2020 entgegen, der seine Grundlage in veralteten Prognosen und einer überarbeitungsbedürftigen Hochschulentwicklungsplanung findet.“

    Die Jusos Leipzig unterstützten daher die Proteste gegen die Kürzungen, da der Zugang zu wissenschaftlicher Literatur das Standbein für Forschung und Lehre sei. „Wir fordern die Staatsregierung auf, im kommenden Doppelhaushalt die Mittel für die Hochschulbibliotheken aufzustocken und entsprechenden Kostensteigerungen Rechnung zu tragen. Zudem muss bei der Mittelvergabe beachtet werden, dass die Universität Leipzig von der Vielzahl der Fächer lebt, aber genau diese Vielzahl muss sich auch im Datenbank- und Literaturbestand widerspiegeln“, erklären sie.

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