26.8 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

„Wasserdoktor“ in Leipzig: Peter Wolff hat sich zum 200. Geburtstag von Sebastian Kneipp ein neues Pfarrergewand schneidern lassen

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Leipzig hat jetzt auch einen Pfarrer Kneipp. Auch wenn der berühmte Pfarrer nie in Leipzig wirkte. Aber Anhänger hat er hier trotzdem, so wie den Wahl-Leipziger Peter Wolff, der in Leipzig eine PR-Agentur betreibt, aber selbst auch mal Bürgermeister eines Kneipp-Kurortes war. Und weil Sebastian Kneipp am 17. Mai 200 Jahre alt geworden wäre, hat er sich extra ein neues Kneipp-Gewand schneidern lassen.

    In diesen Tagen feiern bundesweit die Kneipp-Vereine den 200. Geburtstag ihres Namensgebers, des Naturheilkundlers und „Wasserdoktors“, Pfarrer Sebastian Kneipp, dessen Gesundheitslehre seit 2015 in Deutschland zum immateriellen Kulturerbe gehört und aktuell den Welterbestatus anstrebt. Einer, der seit vielen Jahren diesen „Pfarrer Kneipp“ verkörpert, ist der Wahl-Leipziger Peter Wolff.

    Der ehemalige Bürgermeister des hessischen Kneipp-Heilbades Gersfeld (2012 bis 2014) und in dieser Eigenschaft auch Mitglied im Verband der Deutschen Kneippheilbäder und Kneippkurorte, sowie des Hessischen Heilbäderverbandes und im Gesundheitsausschuss des Hessischen Städtetages, hat sich für das Jubiläumsjahr ein neues Gewand, einen neuen Talar inklusive Hut im Schneideratelier von Schneidermeisterin Susann Förster aus Leipzigs Graphischem Viertel anfertigen lassen.

    Peter Wolff im Talar. Foto: Peter Wolff
    Peter Wolff im Talar. Foto: Peter Wolff

    Wolff, der seit 2014 am Gutenbergplatz beruflich seine Dienste im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit anbietet, ist seit einem Jahr auch durch die Leipziger IHK-Tochter ZAW zertifizierter Gästeführer in der Messestadt. Im Mai will Wolff seinen ersten Auftritt im neuen Gewand haben. Der Leipziger Kneipp-Verein hat ihn in den Botanischen Garten nach Großpösna eingeladen – sofern die Pandemie dem keinen Strich durch die Rechnung macht.

    Im letzten Herbst konnte Wolff, als es noch eingeschränkt erlaubt war, im Maternus Seniorenzentrum Angelika-Stift in Connewitz die Bewohner als „Pfarrer Kneipp“ in den „alten Klamotten“ erfreuen.

    Übrigens, so Wolff: Das Wassertreten hat ihn zwar berühmt gemacht, doch die Kneipp´sche Gesundheitslehre fußt neben dem Wasser auf die Säulen Bewegung, Ernährung, Heilkräuter und Lebensordnung, mit denen man zur inneren Balance kommt.

    Mit Heilbaden hat es Wolff ohnehin. Vor seiner Bürgermeistertätigkeit in der Rhön war er FDP-Fraktionsvorsitzender im hessischen Staatsbad Bad Schwalbach nahe Wiesbaden.

    Nach seiner Bürgermeistertätigkeit absolvierte der Dipl.-Kaufmann und Geoinformatiker noch ein drittes Studium, an der Europa-Universität Viadrina in Frankfur/Oder mit einer Masterthesis zum Welterbeantrag von elf europäischen Heilbädern, darunter die drei tschechischen Erzgebirgsbäder Karlsbad, Franzensbad und Marienbad, und wie ein solcher Antrag in der Bevölkerung angenommen wird.

    Hierbei konzentrierte er sich auf die deutschen Heilbäder Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige