Festkonzert 2013: Ludwig Güttler erweckt die Musik (fast) verschollener Barockkomponisten zum Leben

Vielleicht sollte man in Leipzig wirklich keine Musik verschenken. Es bringt nichts. Mal dröhnt ein freizeitlicher Büroangestellter auf seinem frisierten Motorrad durch den Sonntag, mal jagt ein sirenenheulender Krankenwagen durch die Straße, kaum sind die etwas unstimmigen Glocken der Kirche verstimmt, holt der bärbeißige Nachbar den Staubsauger raus und saugt eine Stunde lang sein Auto. Da bleibt auch von Ludwig Güttlers Festkonzert 2013 nicht viel übrig.
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Der Untertitel des Kalenders, den der St. Benno Verlag für 2013 herausgibt, ist wichtig: „Große Komponisten. Verschollen – vergessen – wiederentdeckt“. Stimmt zumindest so, wie es da steht. Und der Laie hört es nicht heraus, was Ludwig Güttler da seit 1987 mal mit seinem Blechbläserensemble, mal als Solist eingespielt hat. Es klingt nach Barock. Es klingt festlich, fröhlich, mal zutiefst wehmütig, dann wieder übermütig. Das ist ja das Verblüffende an der Barockmusik: Man sieht die steifen Herren mit ihren gepuderten Perücken, gravitätisch, ehrbar, ganz bestimmt nicht exaltiert oder gar außer sich. Und dann diese Musik, die binnen Sekunden völlig umschlagen kann, von tiefster Verzweiflung in grelles Jubilieren, vom schwermütigsten Gedankenwälzen zu einem Feuerwerk der Freude.

Das wäre durchaus etwas für eine neue Wissenschaft: die archäologische Psychologie. Denn das, was unsere vom Jugendwahn verrückt gewordene Zeit alleweil nach Außen kehrt, scheint damals, als man noch streng auf Zucht und Sitte achtete, ganz in die Künste geflossen zu sein. Lebensfreude als Konzert. Vielleicht sind die Komponisten, die Güttler hier interpretiert, deshalb so fast vergessen. Ganz vergessen sind sie natürlich nicht. Sie tauchen in Konzerten immer wieder in den Schatten der ganz Großen auf – in den Schatten der Bach, Mozart, Haydn. Als historische Reminiszenz. Vielleicht, weil sie den Nerv ihrer Zeit zu genau getroffen haben.

Der Kalender, dem die CD mit ihren 22 hinreißenden Titeln beigelegt ist, zeigt deshalb auch nicht nur die Kirchen und Schlösser, wo die Komponisten einst diese Musik präsentiert haben – er bietet auch Bilder und kleine Texte zu den Komponisten – kurze persönliche Aussagen von Güttler sowieso. Manche sind einfach die Verwunderung des Virtuosen darüber, wie lebendig und nah uns die so selten gespielten Kompositionen sind. Den Effekt kennt man von Bach. Hier hat man einen kleinen Ausschnitt des Hintergrundes, vor dem Johann Sebastian Bach wirkte.

Und man bekommt auch noch ein Stück Musikgeschichte. Denn die Barockmusik hat – wie die Barockmalerei – ihre frühen Wurzeln in Italien. Giovanni Gabrieli ist gleich der erste Komponist, der gewürdigt wird, ein Mann des späten 16. Jahrhunderts. Man hört es nicht heraus als Laie. Aber man hat wieder dieses Dresden vor Augen, das in den letzten Jahren seine Barockarchitektur wieder aufpoliert hast. Die Dresdner Faszination hat über 100 Jahre Vorlauf. Und in der Musik wirkt das lange fort, was sich da an den Fürstenhöfen an Musikpflege etablierte. Es gab viele Gründe für Leute wie Johann Sebastian Bach, sich den Titel eines Hofkapellmeisters zu erkämpfen. Das war das Höchsterreichbare in dieser Zeit. Nur im späten Nachhinein hat der Titel Thomaskantor einen gewichtigen Klang.
Es waren die Hofkapellen, die diese Musik zu ihrem Glanz brachten. Und es war ein betuchtes und betiteltes Publikum, das sie genoss. Ein Publikum, das auch mit der Mode die alten Beschränkungen ablegte. Auch die Kostüme der Zeit waren Feier und Lebensfreude. Die Mode und ihre wechselnde Pracht wurde an den Fürstenhöfen erfunden. Und diese Musik gehört dazu – samt ihrer Lebensfreude. Denn Lebensfreude war eine der großen Entdeckungen des Barock.

Deswegen bekommen Leute wie Ludwig Güttler glänzende Augen, wenn sie die Noten dieser Leute aus dem Schrank holen. Auch die der späteren. Denn Gabrieli war ein früher Vorläufer. Von den anderen, die Güttler hier eingespielt hat, kennt man oft die Namen – aber hat man ihre Musik schon einmal gehört? – Hier ist die Aufforderung zu finden, Mozarts Vater Leopold nicht zu vergessen, hier hört man Quantz, Hasse und Homilius und mit Scarlatti einen späten Nachfolger Gabrielis. Hier hört man aber auch, wie reich die Barockmusik böhmischer Komponisten des 18. Jahrhunderts war, der Zeitgenossen Bachs: Jan Neruda und Jan Zelenka sind zu hören.

Und auch einer der berühmten Bach-Söhne ist vertreten: Johann Christian, gefolgt von Scheidt und Schütz. Da hat man gerade von Scheidt und Schütz diese steifen Porträts vor Augen, die an schwermütige Kirchenmusik denken lassen. Und dabei kennen auch sie die fröhlichen, befreiten Töne, die so gut zu Güttlers Art der Interpretation passen.
Verglichen mit diesen alten, scheinbar so steifen Herren sind es eigentlich die heutigen Zeiten, die hinter allem „Coolsein“ und allem Zwang zur „Happyness“ steif und unfähig sind zu den großen Gefühlen. Da schreit und lärmt, was des Lärmens nicht wert ist – und die wirklich wesentlichen menschlichen Tragödien und Freuden werden mit bunten Farben zugeschwemmt.

Das, was die Stadt Leipzig da auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz anlegen will, ist genau so ein Produkt einer Zeit, die ihren Gefühlen nicht mehr traut und deswegen die bunte Geste braucht, diesen Ersatz fürs Betroffensein.

Vielleicht ist es das, was einem die Musik Ludwig Güttlers so viel vertrauter und näher erscheinen lässt als der spaßige Versuch, den Leipzigern ein Freiheitsdenkmal zu verpassen. Möglichst da, wo’s richtig weh tut.

Hilft nur eins: Das „Festkonzert 2013“ auf den iPod überspielen und beim Straßenbahnfahren die Augen schließen – achja, gäb`s da nicht noch die plärrenden Lautsprecherdurchsagen in der Bahn.

Vielleicht konnte man solche Musik tatsächlich nur in Zeitaltern schreiben, als es noch keine maschinellen Möglichkeiten gab, die Umwelt mit Lärm zuzumüllen.

Ludwig Güttler „Festkonzert 2013“, Kalender mit CD, St. Benno Verlag, Leipzig 2012, 19,95 Euro.


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