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Gotthold Schwarz zelebriert mit Thomanern Bachs Weihnachtsoratorium

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    Das Weihnachtsoratorium gehört zu Leipzig wie der Christbaum zum Weihnachtfest. Zwischen dem Weihnachtsfest 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 wurden die sechs Kantaten in der Nikolaikirche und der Thomaskirche uraufgeführt. An diesem Wochenende ist das populäre Werk wieder an historischer Stätte zu hören.

    Wie so häufig steht in der Thomaskirche auch 2015 nicht das komplette Oratorium auf dem Programm. Zu hören sind die ersten drei und die sechste Kantate. Interimskantor Gotthold Schwarz dirigiert den Bach-Klassiker kraftvoll und dynamisch. Die Zuhörer erleben ein facettenreiches Konzert.

    Solistisch ist das Weihnachtsoratorium in diesem Jahr hochkarätig besetzt. Sopranistin Akiko Ito begeisterte am Freitag mit ihren brillant vorgetragenen Arien. Altistin Anke Endung betörte die Zuhörer besonders mit der Aria „Schliesse, mein Herze, dies selige Wunder“. Tenor Johannes Chum interpretierte grundsolide die Arien und Rezitative. Thomas E. Bauer überzeugte rundum mit seinem warmen Bass-Timbre.

    Der Thomanerchor war wie so oft der Star des Abends. Die Strapazen der Israel-Reise, die erst am Donnerstag zu Ende ging, waren den jungen Sängern nicht anzumerken. Schwarz hatte den Chor bestens auf die Herausforderungen des Werks vorbereitet. Unter seiner Leitung versprühten die verkündenden Chöre und Choräle einen durch und durch sakralen Klang. Das Publikum war von dieser Lesart hellauf begeistert und spendete reichlich Applaus.

    Thomaskirche
    Weihnachtsoratorium
    Johann Sebastian Bach

    Weitere Aufführungen: 12./13.12. Für beide Termine sind noch ganz wenige Restkarten erhältlich.

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