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Polizeibericht: Einbruch in Tanzschule, ausgebrannte und gestohlene Fahrzeuge, Trickdiebe unterwegs

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    In der Volksgartenstraße wurde in eine Tanzschule eingebrochen +++ Mehrere Fahrzeuge wurden gestohlen +++ In Schleußig und Meusdorf standen zwei Pkw in Flammen +++ Ein 79-Jähriger ist einem Trickdieb auf den Leim gegangen.

    Einbruch in Tanzschule

    In der Zeit vom 16. März, 23 Uhr bis 17. März, 7 Uhr, brachen Unbekannte die Eingangstür zu einer Tanzschule in der Volksgartenstraße auf, betraten die Räume und durchsuchten sie. Sie wühlten in den Schränken und bedienten sich letztlich u. a. an einer vierstelligen Summe Bargeld, mehreren Tablet-PC, einer externen Festplatte, einer Digitalkamera, einer transportablen Musikanlage sowie an einem Funkmikrofon. Der Vermögensschaden wird mit weit über 4.000 Euro angegeben.

    Zeugen, die Hinweise zu den Täter oder den entwenden Gegenständen geben können, wenden sich bitte an die Kriminalpolizei Leipzig, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. 0341 966 46666.

    Mehrere Pkws gestohlen – einer wieder aufgefunden

    Fall 1:
    Menckestraße, 17. März, zwischen 19 und 20:30 Uhr: Durch die 53-jährige Halterin wurde der blaue Ford Ka (Erstzulassung 2006), gegen 19:00 Uhr, gegenüber des Gohliser Schlösschens abgestellt. Als sie eineinhalb Stunden später zurückkehrte, stand er nicht mehr da. Der Wert des Wagens wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt.

    Fall 2:
    Witzgallstraße, 17. März, zwischen 11:50 Uhr und 15:10 Uhr: Der Nutzer (27) eines schwarzen Skoda Fabia (Erstzulassung 2006), stellte den Wagen gestern vor einem Bildungsinstitut ab. Als er gegen 15:10 Uhr mit seinem Pkw wieder losfahren wollte, stellte er dessen Diebstahl fest. Der Wert des Wagen liegt etwa bei 4.000 Euro.

    Fall 3:
    Bahnhofstraße, 17. März, zwischen 09:30 Uhr und 18:00 Uhr: Auch hier wurde ein Skoda Fabia (Erstzulassung 2004), allerdings in der Farbe Gelb, gestohlen. Der 40-jährige Nutzer bemerkte dies am frühen Abend. Der Wert wird mit ca. 7.000 Euro angegeben.

    Fall 4:
    Wurzen, Schweizergartenstraße, 17. März, zwischen 11:55 Uhr und 12:15 Uhr: Ein unbekannter Täter verschaffte sich Zutritt zu den Mitarbeiterräumen einer Arztpraxis. Dort durchsuchte er den Spind einer Mitarbeiterin (41) und entwendete das darin befindliche Bargeld sowie einen Fahrzeugschlüssel. Jener passte zu einem schwarzen VW Eos Cabriolet (Erstzulassung 2007), mit dem der Täter vom Parkplatz fuhr. Im weiteren Verlauf verursachte der Dieb mit dem Wagen einen Unfall und flüchtete. Der Wagen selbst wurde später in der Schillerstraße in Wurzen aufgefunden.
    In allen Fällen hat die Soko Kfz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

    Schwerer Raub

    Sein Motiv dürfte sich aus seiner starken Betäubungsmittelabhängigkeit ergeben. Der gebürtige Wurzener (35) betrat trotz bestehenden Hausverbots den Supermarkt in der Bautzmannstraße gestern Abend kurz nach 19 Uhr. Als die Mitarbeiterin an der Kasse ein Poltern aus dem Bereich der Kühltruhen vernahm, schaute sie nach dem Rechten. Plötzlich kam ihr der 35-Jährige entgegen, hielt ein Messer in der Hand und forderte: „Geld her!“ Da es ihm nicht schnell genug ging, zerstach er mit voller Wucht das Kassendisplay, hebelte das Kassenfach heraus und flüchtete mit seiner Beute – mehreren Hundert Euro. Im Rahmen der Tatortbereichsfahndung konnte der 35-Jährige samt Messer und Beute in der Graßdorfer Straße gestellt werden. Er ist polizeibekannt, derzeit ohne festen Wohnsitz und ein langjähriger Konsument harter Drogen. Die angeordnete Blutentnahme scheiterte an vernarbten Einstichstellen der Venen, der – nach eigenem Bekunden – Heroin mittlerweile nur noch durch die Nase „zieht“. Durch die Staatsanwaltschaft wurde die vorläufige Festnahme verfügt. Am heutigen Tag erfolgt die Vorführung vor den Ermittlungsrichter. Für den Täter könnte der anstehende Freiheitsentzug auch eine letzte Chance darstellen.

    Zwei Pkw ausgebrannt

    Nach zwei Fällen brennender Pkw hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Kurz vor 02:00 Uhr brannte ein Citroen C5 in Schleußig, Blümnerstraße, völlig aus. Etwa 15 Minuten später stand der Innenraum eines Renault Twingo in Meusdorf, Logauweg, in Flammen, wobei der Brandherd auf der Rücksitzbank lag. Technische Defekte werden jeweils ausgeschlossen und der Sachschaden beziffert sich jeweils auf etwa 8.000 Euro.

    Zeugen, die Täter- oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Kriminalpolizei Leipzig, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. 0341 966 46666.

    Wie aus 20 Cent 90 Euro wurden

    Das musste in Dahlen, Lindenstraße, ein Rentner (79) gestern schmerzlich erfahren. Gutgläubig wollte er einem Fremden helfen, der ihn fragte, ob er 20 Cent wechseln könne. Bereitwillig holte er sein Portemonnaie hervor, mit dem er soeben noch im Supermarkt bezahlt hatte. Er war sich sicher, dass er noch einiges an Kleingeld darin hatte. Er zeigte es dem Fremden, doch der sagte plötzlich: „Gut gut“, wandte sich ab und ging. Verwirrt, aber nicht beunruhigt steckte der 79-Jährige seine Geldbörse wieder ein und begab sich auf den Nachhauseweg.

    Als er daheim dann seine Einkäufe auspackte, stellte er mit Schrecken fest, dass 90 Euro aus seinem Portemonnaie fehlten. Mit Bestimmtheit konnte er sagen, dass er die Geldscheine als Wechselgeld im Supermarkt erhalten und eingesteckt hatte – und nun war es fort. Offenbar war er einem Trickdieb auf den Leim gegangen, als er hilfsbereit 20 Cent wechseln wollte. Durch polizeiliche Ermittlungen konnte herausgefunden werden, dass der Fremde, der als Südländer beschrieben wurde, im Laufe des Vormittags mehrere ältere Männer angesprochen hatte und um das Wechseln von 20 Cent gebeten hatte. Die Betroffenen lehnten jedoch ab und gingen ihrer Wege.

    Aus diesem aktuellen Anlass warnt die Polizei erneut vor Trickdieben und -betrügern! Wenn Sie auf der Straße nach Kleingeld oder Bargeld gefragt werden, ist generell Vorsicht und Achtsamkeit geboten. Auch wenn Sie helfen wollen, geben Sie ihr Portemonnaie nicht aus der Hand! Behalten sie es fest bei sich, und lassen sie keine fremden Personen das Geld für Sie aus dem Geldfach nehmen. Tragen sie ihr Portemonnaie weiterhin, wenn möglich, nah am Körper und nicht in einer Handtasche/Umhängetasche oder einem Beutel. Diese Dinge können schnell ergriffen und gestohlen werden. Beispielsweise gestaltet sich das Stehlen für einen Langfinger schwieriger, wenn er Dinge aus der Innentasche einer Jacke herausnehmen will und nicht auf Konfrontation aus ist.

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