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Polizeibericht: Zerstochene Reifen, wilde Verfolgungsjagd, schwerer Autobahn-Crash

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    Ein Unbekannter zerstach am Sonntag in Grünau die Reifen eines Autos +++ Streifenpolizisten lieferten sich eine wilde Verfolgungsjagd mit einem Drogenkonsumenten +++ Auf der A 14 verunglückte ein 33-Jähriger schwer.

    Reifen zerstochen

    Am Sonntag machte sich ein hinterhältiger Täter in der Ringstraße (Grünau) am Pkw einer 29-Jährigen zu schaffen. Gegen 22:10 Uhr kam er über den Fußweg zielstrebig auf den Audi A6 zugelaufen. Er bückte sich und zerstach alle vier Reifen des Pkw. Danach entfernte er sich in dieselbe Richtung, aus der er gekommen war.

    Durch einen Zeugen kann der Täter wie folgt beschrieben werden:

    ? männlich,
    ? ca. 30 Jahre alt,
    ? ca. 1,80 m groß,
    ? schlank,
    ? schwarz gekleidet,
    ? schwarzes Basecap,
    ? Schuhe mit etwas weißem,
    ? schwarzer Rucksack.

    Erschwerend kommt hinzu, dass dies nicht der erste Angriff auf den Wagen der Geschädigten war. Sie erklärte der Polizei, dass die Beschädigungen erst passierten, nachdem sie vor der Wohnung in der Ringstraße 9 einen ausgewiesenen Behindertenparkplatz erhalten hatte.

    Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Täter kennen oder ebenfalls Wahrnehmungen im Zusammenhang mit den begangenen Straftaten gemacht haben.

    Weiterhin werden die Nachbarn gebeten, sich bei der Polizei zu melden, die ein lautes Geräusch des „Luftablassens“ vernahmen, als die Reifen zerstochen wurden. Diese Personen werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460 – 0 zu melden.

    Bagger gestohlen

    Ein Firmenmitarbeiter (57) musste gestern gegen 6:30 Uhr das Fehlen eines Kettenbaggers von einer Baustelle auf der B95 bei Borna, Abfahrt Kitzscher, feststellen. Er informierte sofort die Polizei. Unbekannte Täter hatten über Pfingsten das Fahrzeug gestohlen. Der Bagger ist vom Typ Liebherr R914B HDSL, Farbe gelb/weiß, Besonderheit: angebrachter Grabenlöffel, Breite 2,4 m.

    Zudem wurde ein Tieflöffel (1 m) entwendet. Es entstand Schaden in Höhe von ca. 80.000 Euro. Die Diebe können den Kettenbagger nur mit einem Tieflader gestohlen haben. Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann sachdienliche Hinweise geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a, Tel. (03433) 244-0.

    Radfahrer von Transporter angefahren

    Die Polizei sucht dringend Zeugen zu einem hellen Kleintransporter (Pritschenfahrzeug) der Marke Iveco, der am Dienstag um 16:23 Uhr in der Delitzscher Straße (Eutritzsch) einen Fahrradfahrer (25) touchierte, als er an ihm vorbeifuhr. Der Mann war auf der Delitzscher Straße in stadteinwärtige Richtung unterwegs und musste auf Höhe des Eutritzscher Marktes aufgrund eines fehlenden Radweges auf die Fahrbahn ausweichen.

    Als er die Kreuzung fast überquert hatte, fuhr der Transporter an ihm vorbei und schrammte mit seiner Pritsche am Lenker des Rades entlang. Der 25-Jährige konnte aufgrund der hohen Bordsteinkante nicht ausweichen, verlor schließlich das Gleichgewicht und stürzte. Er versuchte zwar noch, sich abzustützen, doch knickte der Radler dabei mit dem Fuß weg.

    Der Transporter setzte indes seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Am Lenker des Fahrrades entstand ein geschätzter Schaden von ca. 20 Euro. Der Radler selbst erlitt Schmerzen am Fuß. Die Polizei ermittelt wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort und wegen fahrlässiger Körperverletzung.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden.

    Rasante Verfolgungsjagd

    In der letzten Nacht wollten zwei Streifenpolizisten um 2:50 Uhr in Leipzig einen blauen Ford Ka kontrollieren. Was die beiden Kollegen jedoch nicht ahnten, war, dass sie mit dieser Entscheidung in eine gefährliche Verfolgungsfahrt verwickelt wurden. Ab der Kreuzung Lindenthaler Straße/Georg-Schumann-Straße hatte der Fahrer des Ford jedoch nicht die geringsten Anstalten gemacht, anzuhalten. Haken schlagend, wie ein Hase, versuchte er die Polizei in den engen Straßen von Gohlis abzuschütteln.

    Er merkte jedoch schnell, dass ihm das nicht gelang, sodass er weiter beschleunigte und über die Landsberger Straße/Südtangente/Delitzscher Landstraße die Flucht auf ländliches Gebiet wagte. Mit teilweise 130 km/h und schneller raste er über rote Ampeln und missachtete Vorfahrtsregelungen.

    Mindestens zwei andere Fahrzeuge im Gegenverkehr mussten stark abbremsen, um eine Kollision mit ihm zu verhindern, da er seine Fahrspur mehrmals verlassen hatte. Über Rackwitz, nach Hohenheida, Richtung Taucha, weiter nach Liemehna, dann nach Mutschlehna, führte die Fahrt bis nach Pressen. Nach Pressen, auf der Landstraße nach Zschettgau, fuhr der Ford durch einen Graben aufs Feld.

    Dort blieb der Wagen auf einmal stehen und der Fahrer sprang aus dem Pkw. Jetzt wollte er sein Heil in der Flucht zu Fuß suchen. Er rechnete allerdings nicht mit der Schnelligkeit der Polizisten hinter ihm. Mehrere hundert Meter folgten sie ihm durch das Feld und brachten ihn schließlich zu Boden.

    Es sollte sich herausstellen, dass der 35-Jährige weder im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, noch im Wissen der Eigentümerin des Pkws mit diesem gefahren war. Während der Atemalkoholtest bei ihm negativ ausfiel, schlug ein Drogenschnelltest auf Amphetamine an.

    Bei einer Nachschau im Wagen fanden die Polizisten betäubungsmittelähnliche Substanzen, die sichergestellt wurden. Zu guter Letzt fanden die Beamten im Ford einen Elektroschocker, der als Taschenlampe getarnt war.

    Der 35-Jährige muss sich nun wegen diverser Delikte verantworten. Nach einer Blutentnahme auf dem Revier konnte der 35-Jährige dieses wieder verlassen – nun allerdings zu Fuß.

    Schwerer Unfall auf der A 14

    Der Fahrer (33) eines roten VW Transporters (T 4) befand sich gestern Morgen auf der A 14 auf dem Nachhauseweg. Seine Schicht bei Porsche war beendet und er nutzte die Autobahn, um in Richtung Belgershain zu fahren. Dort kam er gestern jedoch nicht mehr an.

    Derzeit ist es der Polizei ein Rätsel, wie es zu dem Unfall bei Leipzig kommen konnte: Der 33-Jährige fuhr ungebremst in das Heck eines vor ihm fahrenden Lkws und verletzte sich dadurch schwer.

    Etwa 20 Meter nach dem Aufprall kam er auf der rechten Fahrspur zum stehen, der Lkw ca. 500 Meter später auf dem Standstreifen. Sofort hielten andere Autofahrer an, um zu helfen. Mit einem Krankenwagen wurde der 33-Jährige im Anschluss ins nächstgelegene Krankenhaus auf die Intensivstation gebracht.

    Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise zum Ablauf und zum Hergang geben können. Diese werden gebeten, sich beim Autobahnpolizeirevier, Schongauer Straße 13, 04328 Leipzig, Tel.: (0341) 255 – 2910 zu melden.

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