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Polizeibericht: Pferdeanhänger gestohlen, LKW angezündet, Zeugen gesucht

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    In Gohlis wurde ein Pferdeanhänger, in dem sich zwei Krafträder befanden, gestohlen +++ In der Ratzelstraße zündeten Unbekannte einen LKW an +++ Dieb auf Baustelle unterwegs +++ Zeugen zu Verkehrsunfällen gesucht.

    Pferdeanhänger gestohlen

    Der Eigentümer (48) hatte seit längerem seinen Pferdeanhänger mit dem amtlichen Kennzeichen L – FR 4666 vor dem Haus in der Sylter Straße abgestellt. Darin befanden sich jedoch keine Vierbeiner, sondern ein weinrotes Motorrad MZ, amtliches Kennzeichen L – FR 66 sowie ein creme-orangefarbener Motorroller Wiesel, amtliches Kennzeichen L – FR 466. Der Anhänger der Marke „Krämer“ ist silbergrau mit einem aufgedruckten Löwenkopf und wurde gestern in der Zeit zwischen 14:00 und 17:30 Uhr entwendet. Dem Eigentümer entstand ein Schaden in Höhe von über 11.000 Euro. Die Fahndung nach den gestohlenen Fahrzeugen läuft.

    Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann sachdienliche Hinweise geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Nord, Essener Straße 1, Telefon (0341) 5935-0.

    Brandstiftung

    Ein 29-jähriger Hinweisgeber teilte gestern Abend, 22:05 Uhr, der Polizei mit, dass ein Lkw mit Sattelauflieger brennen würde. Der 29-Jährige kam mit dem Fahrrad aus Richtung der „Straße am See“. Der Lkw stand in der Ratzelstraße in Höhe des Durchgangs „An der Kotzsche“. Die eintreffende Polizei stellte fest, dass der Auflieger in der Mitte, in Höhe der Plane, brannte. Nur wenige Minuten später waren die Kameraden der Feuerwehr Leipzig-West und der Freiwilligen Feuerwehr Lausen vor Ort und konnten den Brand schnell löschen. In der Zwischenzeit war auch der Nutzer (49) des Lkw vor Ort. Beladen war der Auflieger mit Baustoffen, wie Zement und Estrich. Im vorderen Teil des Lkw befanden sich leere Paletten. Die Polizei geht nach ersten Untersuchungen von Brandstiftung aus, da sie am Auflieger ein verkohltes Plakat sichergestellt hatten, mit dem vermutlich das Feuer gelegt wurde. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

    Nichts gemacht

    Während die Mitarbeiter eines Elektrobaubetriebs gestern Mittag auf der Baustelle in der Schkorlopper Straße ihrer Tätigkeit nachgingen, stand ein Firmenfahrzeug unverschlossen auf der Straße. Als der Fahrer (56) zum Renault Master ging, bemerkte er erst das Fehlen seines Mobiltelefons und danach einen jungen Mann, dessen Weg zuvor am Transporter vorbeigeführt hatte. Der an dieser Stelle nicht eben dichte Personenverkehr ließ im Bestohlenen den Verdacht keimen, dass es sich um den Täter handeln müsse. Folglich sprach er den bereits etwa 20 Meter weit entfernten Mann an.

    Sogleich trugen ihn dessen flinke Füße über einen nahen Feldweg davon. Der 56-Jährige setzte sich ans Steuer und folgte dem Flüchtigen. Auch ein mittlerweile aufmerksam gewordener Kollege (47) beteiligte sich an der Verfolgung, wobei er eine parallel zum Feldweg verlaufende Straße entlang rannte, um dem vermeintlichen Dieb den Weg abzuschneiden. Am letzten Grundstück angekommen, sah er allerdings, wie sein Kollege das Firmenfahrzeug wendete. Beide hatten den Flüchtigen aus den Augen verloren. Weil sich der wie vom Erdboden Verschluckte nur versteckt haben konnte, begab sich der 47-Jährige zu einer Buschgruppe. Prompt entdeckte er den Mann unter einem Holunderstrauch.

    Jener krabbelte aus seinem Versteck und sagte sofort: „Ich habe nichts gemacht. Ich war?s nicht.“ Leider wollte er die Angelegenheit aber nicht mit dem Bestohlenen besprechen. Eine diesbezügliche Bitte beantwortete er mit einer fauchenden Lautäußerung. Zugleich kramte er in der Hosentasche und erhob im Anschluss drohend den linken Arm. In der Hand hielt er – was jedermann halt so bei sich hat – einen Nothammer, weshalb der 47-Jährige einige Schritte zurückwich. Diesen Umstand nutzte der Drohende, um wiederum schnellen Schrittes in ein Grundstück am Schkeitbarer Weg und außer Sichtweite zu flüchten. Auch wenn die Täterschaft nicht bewiesen wurde, so lassen Vorgehen, Diebesgut, Verhalten und Personenbeschreibung einen betäubungsmittelabhängigen Linkshänder vermuten. Die Ermittlungen laufen.

    Zeugenaufrufe

    Fall 1
    Der Fahrer (36) eines Motorrollers fuhr gestern, gegen 15:15 Uhr auf der Herrmann-Meyer-Straße. Beim Linksabbiegen auf die Ratzelstraße stieß er mit einem Krad Suzuki (Fahrer: 31) zusammen, welcher die Ratzelstraße stadteinwärts befuhr und ordnungswidrig links der durchgezogenen weißen Mittellinie in einer Haltestelle an einer dort stadteinwärts haltenden Straßenbahn vorbeifuhr. Beide Fahrer stürzten und die Suzuki rutschte gegen eine Hauswand. Sowohl Krad- und Motorrollerfahrer als auch seine Sozia (26) mussten mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden.

    Der Verkehrsunfalldienst sucht Zeugen, welche Hinweise zum Verhalten des Kradfahrers sowie zu dessen Fahrweise und seiner genauen Fahrtrichtung geben können. Zeugen melden sich bitte bei der Verkehrspolizeiinspektion, Schongauerstraße 13, Telefon (0341) 255-2851.

    Fall 2
    Der Fahrer (58) eines Kleinrollers befuhr am Montag, 28.07.2014, die K 8339 in Richtung Großbothen. In Höhe Kilometer 2,673 kam er aus noch nicht geklärter Ursache von der Straße ab, fuhr eine Böschung hinauf und stürzte nach ca. 30 Metern. Der 58-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Der Unfall ereignete sich zwischen 07:15 Uhr und 08:00 Uhr.

    Zeugen, die Angaben zum Fahrverhalten des Kleinkraftradfahrers sowie zu dessen Fahrtrichtung und zu möglichen Auffälligkeiten des Mannes machen können, melden sich bitte bei der Verkehrsunfallaufnahme Leipzig, Schongauerstraße 13, Telefon (0341) 255-2810 oder 255-2847.

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