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Sachsens Caritas-Direktor ist enttäuscht: Europäisches Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung war enttäuschend

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    Eine deutliche Verbesserung des Bildungssystems in Deutschland hat der Caritas-Direktor des Bistums Dresden-Meißen, Matthias Mitzscherlich, am Dienstag, 25. Januar, zum offiziellen Abschluss des Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung gefordert.

    Vor allem müssten Kinder und Jugendliche, die aus sozial benachteiligten Verhältnissen kommen, stärker gefördert werden, sagte Mitzscherlich am Dienstag in der sächsischen Landeshauptstadt. Nur so könne man verhindern, dass Armut weiter vererbt und somit verfestigt werde.

    Mitzscherlich bedauerte, dass das Europäische Jahr nicht erreicht hat, dass sich die Wahrnehmung der Nöte und Ängste von Menschen, die von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind, entscheidend verändert hat.

    „Eine breite Debatte über Ursachen und Auswirkungen von Armut und die zur Bekämpfung notwendigen politischen Entscheidungen wurde nicht geführt“, kritisierte der Caritas-Direktor. Abgesehen von der Diskussion um die Regelsätze für Arbeitslosengeld II-Empfänger wäre dies jedoch eine entscheidende Voraussetzung für eine wirksame Politik der Armutsbekämpfung.

    Die deutsche Caritas hat im Jahr 2010 gemeinsam mit 43 anderen Caritas-Organisationen die europaweite Kampagne „Zero Poverty – Gemeinsam gegen Armut“ mit vielen Aktivitäten und einer Petition gegen Armut durchgeführt. Rund 170.000 Unterschriften wurden von Caritas Europa an die Ratspräsidentschaft übergeben. In Deutschland haben 23.000 Menschen die Petition unterschrieben.

    Caritas-Jahresthema 2011: www.kein-mensch-ist-perfekt.de

    www.zero-poverty.de

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