Werbung auch auf Großplakaten: Förderpreis des Bachfestes 2011 geht ans Centermanagement der Hauptbahnhof-Promenaden

Es gibt einen "Förderpreis des Bachfestes Leipzig". Seit 2002 wird er stets zum Eröffnungsabend des Bachfestes verliehen. Gewürdigt werden mit ihm Unternehmen, die sich fürs Bachfest besonders engagieren. Das Problem dabei: Kaum einer bekam das mit. Die Preisverleihung ging im Trubel der Festeröffnung medial unter.
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Das sollte so eigentlich nicht passieren. Als der Stadtrat 2001 die Vergabe des Preises beschloss, ging es ja darum, all jene öffentlich zu würdigen, die sich nachhaltig und innovativ für das Bachfest engagieren, neue Zielgruppen erschließen und überhaupt dafür sorgen, dass das Fest weiter ausstrahlt als zuvor.

Denn vorher war das Bachfest zwar genauso ein fester Bestandteil im Leipziger Festkalender. Aber es war kein Festival. In weiten Teilen war es sogar eine recht exklusive Sache für Bachspezialisten. Das sollte sich ändern. Der Bedeutung Bachs wegen – die ja mittlerweile selbst durch internationale Umfragen untermauert wird – und natürlich des Marketings wegen: Bach ist die Nr. 1 unter den großen Namen der Musikstadt Leipzig. Was ganz sicher die Freunde von Mendelssohn Bartholdy, Schumann oder Wagner ärgert. Aber Traditionen wollen erarbeitet sein, brauchen manchmal sehr viel Geduld und Spucke, bis daraus tatsächlich ein überregional ausstrahlendes Ereignis wird.

2010 tat sich dann auch für Dr. Dettloff Schwerdtfeger, Geschäftsführer des Bach-Archivs Leipzig, die Diskrepanz auf. Denn unübersehbar hatte die gewandelte Strategie Erfolg. Das Bachfest mauserte sich zum kleinen Festival und begann deutlich auch überregional für Resonanz zu sorgen. Da ging dann die Preisverleihung am Eröffnungsabend tatsächlich in einer Flut anderer Nachrichten vom Fest unter. Was tun, fragte er sich. Und rief bei der Firma Ströer Deutsche Medien GmbH. Die bewirbt schon seit Jahren das Bachfest mit Großplakaten – nicht nur in Leipzig. Auch das übrigens ja Teil des Festivalerfolgs.
„Da mussten wir gar nicht lange nachdenken“, sagt Steffen Jantz, Niederlassungsleiter Mitteldeutschland der Ströer Deutsche Medien GmbH. „Nach einer Woche haben wir einen Vorschlag auf den Tisch gelegt.“

Der wird 2011 zum ersten Mal umgesetzt. Sichtbar für die Öffentlichkeit: Ab dem 6. Juni werden die neuen Großplakate zum Bachfest auf 50 Großflächen im Stadtgebiet zu sehen sein. Im Erscheinungsbild des Bachfestes wird diesmal aber etwas Besonderes zu sehen sein: ein Motiv, das sich der neue Förderpreisträger des Bachfestes selbst aussuchen durfte – und ein kurzes Zitat, mit dem er den neugierigen Passanten erklärt, warum er das Bachfest so unterstützt, wie er es tut. Der Preisträger wird also zum Start des Bachfestes überall in der Stadt präsent sein.

„Wir haben auch den Preis selbst neu gestaltet“, sagt Dettloff Schwerdtfeger. Es ist ein dynamisches Teilchen aus Acrylglas geworden, das sich der Preisträger ins Büro stellen kann. Dazu gibt es am 10. Juni zur Preisübergabe auch noch eine große Urkunde – und einen „J.S.B.-Stick“ mit Festlogo, das der Preisträger dann werbewirksam auf seinen Geschäftsbriefen unterbringen kann.

War nur noch die Frage: Wie bekommt man es hin, dass die Förderpreisvergabe trotzdem nicht im Festtrubel untergeht?
Die Lösung war ein Abendtermin am Donnerstag, 24. März, im Foyer des Bachmuseums – mit zahlreichen Freunden und Förderern des Bachfestes und drei vom Tag gezeichneten Journalisten. Zum ersten Mal wurde der Preisträger frühzeitig vor dem Fest bekannt gegeben. Die Preisübergabe selbst bleibt weiterhin Bestandteil des Eröffnungsabends.

Beworben hatten sich vier Firmen, die das Bachfest auf ihre Weise seit Jahren unterstützen – die Handelshochschule Leipzig, die Konsumgenossenschaft, die Nextbike GmbH und die ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG Promenaden Hauptbahnhof Leipzig.

Und letztere bekam gestern von der Jury den Förderpreis 2011 zugesprochen. Sehr zur Freude von Stefan Knorr, dem Promenaden-Centermanager, dessen persönliche Beziehung zu Bach praktisch mit seinem Dienstantritt als Centermanager in den Hauptbahnhof-Promenaden begann. Hier hat sich seit 2008 zum Bachfest eine eigene Willkommens-Kultur entwickelt, wird das Fest nicht nur großflächig beworben, sondern auch durch Ausstellungen und eigene Musikprogramme und Aktionen begleitet. Wer in den letzten Jahren mit dem Zug zum Bachfest kam, war praktisch schon beim Aussteigen mittendrin.

Den Preis, den Stefan Knorr gestern gemeinsam mit OBM Burkhard Jung, Dr. Dettloff Schwerdtfeger und Steffen Jantz in die Hand nehmen durfte, bekommt er dann richtig offiziell am 10. Juni überreicht – dann mit eingraviertem Namen des Preisträgers.

Den Spaß des Abends ließ sich dann freilich einer nicht nehmen, der solche Fragen stellen darf. Thomaskantor Georg Christoph Biller stellte die etwas hintersinnige Frage: „Ist dieser Preis schön?“

In einer Kunstausstellung wird das Acrylglas-Preis wohl nie auftauchen, es sei denn, der Ausstellungsgestalter hat einen ganz besonderen Geschmack. „Er ist vielleicht nicht schön, aber praktisch“, sagte Dr. Dettloff Schwerdtfeger zur Erklärung. Er hätte auch sagen können: schräg. Denn das „dynamische Element“ in der Gestaltung ist schlicht der blaue, aufstrebende Balken, den man auch auf den diversen Heften und Plakaten zum Bachfest sieht. „Corporate identity“ nennt sich das dann. Als Wiedererkennens-Effekt für die Betrachter. Wird wahrscheinlich den Wenigsten bislang aufgefallen sein, denn was bei der Bachwerbung tatsächlich stets dominiert, ist nicht der blaue Streifen, sondern das berühmte Bach-Porträt von Elias Gottlob Haußmann aus dem Jahre 1748, das im Juni wieder überall zu sehen sein wird: ein freundlicher, gut genährter Thomaskantor, der dem Betrachter lächelnd ein Notenblatt hinhält, als sei es eine Eintrittskarte fürs größte und begehrteste aller Konzerte.

www.bach-leipzig.de

Bach ist der Größte: Musikkritiker der New York Times setzt Leipzigs Thomaskantor auf die Nr. 1


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