Rückkehr nach 64 Jahren: Albrecht Thaer steht wieder am angestammten Platz

Ein bisschen Regen, ein bisschen Sonnenschein. Viele Neugierige und verdutzte Passanten: "Wer ist denn das? Muss man den kennen?" - Selbst viele Leipziger haben vergessen, dass das Denkmal Albrecht Thaers bis 1947 genau an dieser Stelle hinter der einstigen Bürgerschule stand, die auf den Fundamenten der Moritzbastei stand, aber 1947 genauso in Trümmern lag wie der größte Teil der Innenstadt.
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„Hier war ein einziger Trümmerberg“, erzählt Prof. Dr. habil. Erdmann Röhlig, der sich lange um die Neuaufstellung des Thaer-Denkmals bemühte, bis sich das Kulturamt der Sache annahm. Der Agrarwissenschaftler kennt das Denkmal noch von seinem ursprünglichen Standort direkt an der Moritzbastei, von wo Albrecht Thaer fast 100 Jahre lang stolz in Richtung Pleißenburg und später Neues Rathaus schaute. 1850 ließ die Wandergesellschaft der deutschen Land- und Forstwirte das Bronzedenkmal an dieser Stelle für den großen deutschen Agrarforscher Albrecht Thaer (1752 – 1828) errichten. 1843 schon war die Errichtung beschlossen worden. Finanziert wurde die Herstellung damals komplett aus Spenden. „Und das Denkmal stand zehn Jahre früher als das Berliner Denkmal für Thaer“, freut sich an diesem Vormittag des 24. Juni 2011 Leipzigs Kulturbürgermeister Michael Faber, der zur Denkmalsenthüllung spricht. Unter anderem.

Da Leipzig keinen Bürgermeister für Landwirtschaft hat, versucht Faber den Spagat von der geistigen Kultur zur Agrikultur. Aber schon die Folgeredner machen klar, dass es bei Thaer schon 1850 um ganz andere Dimensionen ging – und heute wieder. Denn eigentlich ist Thaer mit Leipzig persönlich nicht verbunden. Wichtig ist aber das Jahr 1823, darauf weist Dr. Eberhard Schulze hin: Da leitete Thaer den so genannten Woll-Kongress in Leipzig, an dem Landwirte, Tuchmacher und andere aus ganz Deutschland teilnahmen. Eine der wichtigen Initialzündundungen für die moderne Landwirtschaft. „Aus diesem Grund kam sein Denkmal nach Leipzig“, sagt Schulze.

In Leipzig und Sachsen fielen Thaers agrarwissenschaftlichen Anregungen auf fruchtbaren Boden. Gerade die Landreformen in Preußen und Sachsen Anfang des 19. Jahrhunderts zeigten, wie wichtig Thaers agrarwissenschaftliche Vorarbeit war, um einer rapide wachsenden Bevölkerung eine sichere Nahrungsversorgung zu schaffen. Wissenschaftliche Erkenntnisse sorgten auch im Raum Leipzig für deutlich wachsende Erträge in der Landwirtschaft. Und an der Universität Leipzig entstand einer der wichtigsten agrarwissenschaftlichen Lehrstühle Deutschlands.Zu Röhligs Zeiten war der Lehrstuhl in der Johannisallee ansässig. Was einen Teil der Irrfahrt Albrecht Thaers durch Leipzig erklärt. Denn um 1947 freie Fahrt für die Trümmerbahn zu schaffen, musste das Thaer-Denkmal demontiert und versetzt werden. Es landete in einem Lichthof zwischen Augusteum und Paulinerkirche. „Aber dann haben es die Tauben für sich entdeckt. Es war total bekleckert“, erzählt Röhlig, der nach seinem Studium Assistent am agrarwissenschaftlichen Institut wurde. 1954 wurde das Thaer-Denkmal auf das Gelände der Agra verfrachtet, wo es Teil einer Straße der Wissenschaften wurde. „Ein sehr romantisches Plätzchen“, sagt Röhlig. Doch schon wenige Jahre später wurde es den Funktionären suspekt: Es passte nicht mehr in die Kollektivierungspläne, mit denen die „sozialistische Landwirtschaft“ entstehen sollte. Da waren es die jungen Leipziger Agrarwissenschaftler selbst, die beschlossen: „Den holen wir uns.“

Ganz ohne Genehmigung, wie Röhlig betont. Sie orderten einen Kran und fuhren eines Tages einfach aufs Agra-Gelände, erklärten dem Pförtner, dass sie das Denkmal abholen sollten, luden es auf und verfrachteten es zum Sitz ihres Institutes in der Johannisallee, wo Thaer auch noch ein paar Verschiebungen erlebte, bevor er in einer Nische des Institutsgebäudes zu stehen kam, wo er bis 2009 blieb. Für die Öffentlichkeit praktisch unsichtbar.Bis sich das Thaer-Institutes für Agrarwissenschaften e.V., das 1995 in Leipzig gegründet wurde, sich der Sache annahm, 7.550 Euro sammelte, um mit diesem Eigenanteil die Wiederaufstellung des Denkmals am angestammten Platz zu ermöglichen.

Gegründet wurde das Institut von gleichgesinnten Agrarwissenschaftlern, um angesichts der für den März 1996 festgelegten Schließung der Agrarwissenschaftlichen Fakultät, Forschungspotential für die Landwirtschaft des Freistaates Sachsen zu erhalten.

Davon berichtete Dr. Knut Strittmatter ist, Träger eines berühmten Namens, der einen Verlegersohn wie Michael Faber natürlich zum Schwärmen bringt. Wer Knut Strittmatter als Autor in den Katalogen sucht, findet ihn als Verfasser profunder Arbeiten zur Schafzucht.

Ganz wie 1850 sammelten die Akteure das Geld, um das einst von Ernst Rietschel (1804 – 1861) geschaffene Bronzestandbild restaurieren zu lassen. Rietschel ist unter anderem auch Schöpfer des Goethe-und-Schiller-Denkmals in Weimar. Zur Einweihung des restaurierten Thaer-Denkmals kam auch Dr. Martin Rietschel, Ur-Ur-Enkel des Bildhauers Ernst Rietschel, der ein wenig die Schwierigkeiten seines Ur-Ur-Großvaters mit der Darstellung Thaers erläuterte. Denn aussagekräftige Porträts von Thaer gibt es kaum. Und wie stellt man dann auch noch einen Wissenschaftler dar, der sich mit Schafen, Pflügen und anderen bäuerlichen Accessoires abgab? Ein Schaf mit dazustellen? – Die Jury entschied sich zum Glück für einen Thaer ohne Schaf. Die Bronzestatue wurde 1848 in der Eisengießerei Lauchhammer gegossen. Der ursprüngliche Sockel ging 1947 verloren.Die Neuerstellung des Marmorsockels und der Stufenanlage kostete 30.000 Euro. Die Restaurierung der Bronzefigur kostete 4.700 Euro. Am Marmorsockel steht jetzt wieder die alte Würdigung: „Ihrem verehrten Lehrer Albrecht Thaer die deutschen Landwirthe. MDCCL.“

Für Adalbert Kienle, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, eine hochaktuelle Würdigung. Viel zu lange sei die Agrarwissenschaft aus dem Blickwinkel der öffentlichen Aufmerksamkeit verschwunden. Und damit ihre heute genauso aktuelle Aufgabe: Die Grundlagen für eine nachhaltige und sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln zu gewährleisten. „Die Zeit der selbstverständlich wachsenden Ernteerträge ist vorbei“, sagte Kienle in seiner Grußansprache. Die Bauern müssten sich neuen Herausforderungen stellen, den Auswirkungen des Klimawandels zum Beispiel, der Sicherung des Nachwuchses oder der Stabilisierung der ländlichen Räume. Ohne eine nachhaltig wirtschaftende Landwirtschaft ist eine Stabilisierung der ländlichen Räume nicht denkbar. Dazu will der Deutsche Bauernverband in der nächsten Woche auf seiner Tagung in Koblenz ein neues Leitbild verabschieden. Und er fühlt sich – so Kienle – dabei ganz auf der Linie Thaers. „Das Denkmal steht am richtigen Platz im richtigen Licht.“

Der Platz ringsum hat sich in den letzten beiden Jahren ebenfalls verändert. 2,3 Millionen Euro sind in die Neugestaltung des Platzes zwischen der „Mensa am Park“ und der Moritzbastei geflossen, in die Sanierung der Moritzbastei und die Verschönerungsmaßnahmen in der Lenné-Anlage hinter der Moritzbastei. 1,5 Millionen Euro davon Fördermittel, 500.000 Euro aus dem städtischen Haushalt, 350.000 Euro unter anderem von der Betreibergesellschaft der Moritzbastei.

Das Denkmal fügt sich in die neue Platzgestaltung ein und steht gleichzeitig wieder am ursprünglichen Standort. Wieder schaut Albrecht Thaer hinüber zum Turm des Neuen Rathauses. Und wenn die Verantwortlichen sich zusammenreißen, kann er es diesmal durchaus länger tun als beim ersten Mal. Nachdem B ürgermeister Karl Wilhelm Otto Koch (sein Denkmal steht gerade einmal 50 Meter entfernt) 1850 das Thaer-Denkmal zu guter Pflege übergeben bekam, stand es immerhin 97 Jahre unversehrt an seinem Fleck.

Albrecht-Daniel-Thaer-Institut für Agrarwissenschaften e.V. an der Universität Leipzig: www.uni-leipzig.de/thaerinstitut

Die Leipziger Societät: www.leipzigersocietaet.de


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