Wovon Leipziger träumen: Ingolf Bauer – Leipzig und die Körner-Oper

Ingolf Bauer wird nicht langweilig. Nach dem das Original Ende November den letzten Windorfer Abend veranstaltet hat, hat er nun schon das nächste akute Thema auf dem Tisch. Er hat eine Oper über Theodor Körner zu Tage gefördert, bisher nur dreimal aufgeführt, seitdem verschollen, nun wieder da. Doch ehe sie wieder erklingt, gibt es einiges zu tun. Bauer träumt davon - und von der Unterstützung der Musikfreunde aus Leipzig.
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Theodor Körner. Wer weiß schon noch, wer dieser Theodor Körner war (1791 – 1813)? Dabei gibt es viel Bezug des Dichters der Freiheitskriege und seiner Familie zu Leipzig. Der Großvater war Superintendent an der Thomaskirche. Er vererbte sein Vermögen an seinen Sohn, Christan Gottfried, der als bedeutsamer Kunstmäzen nicht zuletzt Friedrich Schiller nach Leipzig holte. Ja und dann gibt es auch noch in Großzschocher das sogenannte „Körnerhaus“, in dem der schwer verwundete Patriot und Freiheitskämpfer von der Schlossgärtnerfamilie Häußer unter Lebensgefahr versteckt wurde.

Diese Episode im Kontext mit seinem letzten Lebenshalbjahr bot auch Stoff für eine Oper. Kaum einer weiß davon und diese Oper wurde wohl auch nicht öfter als dreimal aufgeführt.

Ich erfuhr davon vor einigen Jahren als ich mit meinem musikalisch-literarischen Körnerprogramm befasst war über Frau Johanna Ludwig von der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft hier in Leipzig. Die Namensgeberin der Gesellschaft schrieb nämlich das Libretto für das Werk und fand in Wendelin Weißheimer den Komponisten dazu.

Das Problem war allerdings, daß keinerlei Notenmaterial verfügbar schien. Auch die Versuche, sich an die Nachfahren der Familie Weißheimers zu wenden, hatten nicht weiter geführt.

Ich darf es mir nicht als Verdienst anrechnen, dass ich dort mehr Glück hatte. Denn in der Zwischenzeit wurde im Weingut der Weißheimer-Nachkommen in Osthofen am Rhein eine jüngere Generation aktiv. Sie hatten wohl noch genügend Reserven und Interesse, neben ihrem Job, Wein zu erzeugen, in die staubigen Dachkammern zu klettern und nach altem Material zu fahnden. Sie wurden fündig.
Circa 500 Seiten handgeschriebene Partitur und 250 Seiten Klavierauszug förderten sie nach so langer Zeit an das Tageslicht. Eine Kopie brachten die Herren Goller und Mai anlässlich eines Windorfer Abends, wo das spannende Thema präsentiert wurde, nach Leipzig-Großzschocher. Die Welt hat es wieder – dachte ich einigermaßen euphorisch.

Aber was macht man aus einer solchen Handschrift, gespickt mit Korrekturen und Streichungen und so von keinem Orchester nutzbar. Das trieb mich in diesem Jahr schon wieder und wieder um. Meine Wenigkeit im Alleingang hätte da keine Chance. Und doch wäre gerade das kommende Jahr ein passender Anlass hiermit etwas anzufangen. 200-jähriges Jubiläum der Völkerschlacht! Gut, die Akteure der Gruppierungen, die sich darin gefallen, Schlachten nachzustellen, interessieren sich kaum dafür. Theodor Körner, wie das Lützower Corps, haben ihrer Meinung nichts mit der Völkerschlacht zu tun. Die Lützower waren zum Zeitpunkt tatsächlich bereits aufgelöst. Aber kann man die Freiheitskriege auf die finale Völkerschlacht reduzieren? Alle Vorgeschichte ignorieren? Ich denke nein. Wie auch immer. Der 26.08.1813 war jedenfalls auch der Todestag unseres poetischen Helden, über den jedoch so viel mehr Bedeutsames erzählt werden könnte, als nur sein Kampf gegen die Napoleonischen. Also auch dieser Tag jährt sich.

Das Jahr 2013 wird aber ebenso ein Wagner-Jahr für Leipzig sein. Und wie sich die Kreise schließen – so gibt es eine weitere enge Verbindung, nämlich die zwischen Wagner und Weißheimer. Letzterer hat in Leipzig studiert und gearbeitet, seine Frau hier kennengelernt und war eng mit Wagner befreundet, für den er auch als Co-Schreiber an dessen Werken mitarbeitete. Nicht selten haben die Weißheimers ihn, bevor der in Bayern erfolgreich wurde, aus mancher finanziellen Notsituation geholfen. Als Wendelin Weißheimer dann allerdings mit seiner Körneroper fertig war, wurde er von Wagner schwer enttäuscht, der ihn in keiner Weise unterstützte. Seine Beziehungen in Bayern hätten dem Werk ganz sicher weiter geholfen. So weit zur Geschichte.

Mitte dieses Jahres nun, bekam ich gleich zwei interessante Anrufe zum Thema. Die Historikerin Magdalena Gehring aus Dresden suchte nach der Partitur und Frau Dr. Heide Steer von der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft nahm aus gleichem Grund Kontakt zu mir auf.

Es bewegt sich etwas. Die Gesellschaft hat inzwischen die Initiative übernommen und die Fühler ausgestreckt. Wir finden Unterstützung sowohl bei der Musikhochschule als auch Interesse bei einer Musikwissenschaftlerin, die sich für ihre Doktorarbeit dieses Thema sehr gut vorstellen kann. Ein Förderantrag an die Stadt Leipzig wurde ebenfalls auf den Weg gebracht und alle sind sich einig: Das ist ein lohnendes Projekt.

Alle hierbei Beteiligten wünschen sich, für das nächste Jahr einen kulturellen Gegenpol zu dem zu erwartendem Schlachtengetöse zu schaffen. Auch wenn es nur ein minimaler und leiser sein wird.

Wir wollen es schaffen, zumindest einen kleinen Teil der Werkes „Theodor Körner“ wieder zu Gehör zu bringen. Wahrscheinlich müssen wir uns darauf reduzieren, einen Auszug mit Gesang und Klavierbegleitung aufzuführen. Aber immerhin. Man kann es auch als einen Anfang sehen. Fortsetzung nicht ausgeschlossen!

Das Problem ist die nun schon sehr knappe Zeit – und das Geld. Nichts wird ohne einen finanziellen Aufwand zu bewältigen sein.

Darum hoffen wir auf Öffentlichkeit und somit auf Unterstützer, die uns hier weiterhelfen wollen. Der erste Schritt wird sich auf die Aufarbeitung des Notenmaterials richten müssen. Noch weiß keiner heute, wie diese Oper klingt. Man hat allerdings von bekannten Persönlichkeiten aus der Zeit Weißheimers Zeugnis. Das macht Hoffnung. Franz Liszt und Ferdinand Lassalle waren voll des Lobes von dem Gehörten. Und da ist auch die Kenntnis vom Erfolg der Uraufführung des Vorspiels hier in Leipzig …

Wir wollen es wissen! Und wir brauchen Hilfe.

Ingolf Bauer im Internet:
www.igsbauer.de/seite1.htm


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