Tanners Interview mit Christoph Meißner „Johnny zieht in den Krieg“

Es gibt viele Menschen, die sich einen Kapitalismus ohne diese Welt vorstellen können, jedoch nur wenige, die sich diese Welt ohne Kapitalismus erlauben zu denken. Schlussendlich gehört Krieg dabei ins Konzept. Und das ist inhuman und zerstörerisch und von grundauf schlecht. Trotzdem scheinen sich ganz viele Hiesige im permanenten Kriegszustand eingerichtet zu haben. Christoph Meißner seinerseits sieht das anders. Nicht jede seiner Antworten würde Tanner so unterschreiben - aber ein prinzipielles Hinterfragen schon. Doch lest selbst.

Hallo Christoph Meißner – Du bringst gerade das Trumbo-Stück „Johnny zieht in den Krieg“ in den Kohlrabizirkus. Dort ist – wenn ich das richtig verstanden habe – die Spielstätte vom Institut für Zukunft. Jetzt rein in den Fragen-Kanon: Um was geht es im Stück? Kannst Du uns da bitte etwas erzählen?

„Johnny zieht in den Krieg“ ist die Geschichte des jungen Arbeiters Joe Bonham, der sich freiwillig zum großen Abenteuer Krieg meldet und nicht allzubald darauf im Lazarett erwacht und feststellen muss, dass ihm Arme, Beine, Augen, Nase, Ohren und Mund fehlen. Er wurde zu einem denkenden Klumpen Fleisch, einem lebenden Toten. Joe steht damit für alle Soldaten, die sich haben töten oder verstümmeln lassen, um irgendwo irgendwelche Interessen durchzukämpfen, die mit ihrem ureigensten, nämlich dem einfach nur zu leben, nichts gemein haben.

Als wir letztes Jahr anfingen, uns Gedanken darüber zu machen dieses Stück aufzuführen, standen wir stark unter dem Eindruck einer sich zuspitzenden Ukraine-Krise, beziehungsweise eines politischen Narrativs, der etwas von „Verantwortung“ schwafelte und eine deutsche Bereitschaft für mehr Kriegseinsätze propagierte, obwohl der Amtsvorvorgänger Joachim Gaucks, Horst Köhler, schon seinen Hut nahm, nachdem ihm der Umgang mit seiner offenen Äußerung, dass deutsche Militärpräsenz weltweit einzig wirtschaftlichen und nicht humanistischen Interessen dient, nicht gefallen hat.

Und dieses ominöse Institut für Zukunft – was ist das denn?

Eigentlich ist das IfZ ein recht junges Clubprojekt für Techno, House und auch abseitigere Musik im Kohlrabizirkus, ganz in der Nähe der Distillery. Aber dort gibt es auch regelmäßig Lesungen, Vorträge und Workshops zu unterschiedlichen gesellschaftskritischen Themen. Außerdem vermieten die dort mehrere Atelier- und Studioräume. Die Räume bieten uns die Möglichkeit abseits von bekannten Theaterbühnen zu spielen und so auch Publikum anzusprechen, das sich sonst nicht ins Theater traut.

Da wir sehr viel mit Live-Musik arbeiten ist das wirklich famose Soundsystem ein wichtiger Grund gewesen, uns in den düsteren Keller zu wagen, der die Atmosphäre auch mehr als perfekt unterstützt. Der DIY-Character des Clubs und seiner Organisation sowie seine prinzipiell linke Verortung machen das Institut für Zukunft zum idealen Ort für unsere Inszenierung.

Am 12. Juli feiert „Johnny zieht in den Krieg“ Premiere.

Am 12. Juli feiert „Johnny zieht in den Krieg“ Premiere.

Wenn, wie hier in meinen Notizen steht, Folgendes zu bedenken ist: „Durch das exemplarische Leiden des jungen Joe Bonham wird der  Fortsetzung von Politik mit militärischen Mitteln die moralische Legitimation entzogen.“ Wie stellst Du Dir ganz konkret moralisch legitimierte Konfliktlösung vor? Ist Frieden überhaupt möglich?

Da muss ich jetzt etwas lachen. Nun, ich betrachte mich als utopischen Anarchisten, das heißt, dass ich mir ganz konkret eine freie Welt wünsche, in der alle Menschen frei von Gewalt leben, das heißt frei von Herrschaft.

Ich denke, dass, wenn die Menschen sich als Menschheit und nicht als Gruppen definieren, sich also frei machen von gewissen Glaubenssystemen, in denen es immer ein „wir“ und ein „ihr“ gibt, können große kriegerische Konflikte gar nicht mehr entstehen, da es nicht mehr darum ginge, Ressourcen und Macht zwischen sich aufzuteilen, sondern mit allen zu teilen. Lachen muss ich deshalb, da ich das in nächster Zeit nicht kommen sehe. Insofern bin ich Zyniker. Ich werde trotzdem dafür kämpfen.

Du hast auch schon das Stück „Retten, …was?“ auf die Bretter gestellt. Was hat Dich getrieben?

„Retten, …was? -Die Show des Jahrzehnts!“ entstand 2011 am Spinnwerk, der theaterpädagogischen Einrichtung des Centraltheaters und sollte in Anbetracht des Weltuntergangs 2012 eine Revue auf das erste und damals vermutlich letzte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts sein. Ich wollte mit den Mitteln der Satire einfach nachvollziehen können, was eigentlich in dieser Dekade passiert ist, in der ich und meine Generation hauptsächlich sozialisiert wurden.

Das fing mit den Hartz-Reformen und 9/11 an und endete bei Fukushima. Wir haben uns damals an dem seinerzeit noch sehr beliebten Format „Wetten, dass..?“ und Silvester-Galas orientiert und einen bis zu 4-stündigen Epos auf die Bühne gestellt und ganz kabarettistisch Bildungsarbeit gemacht. Es gab da Spielerinnen, die 14/15 Jahre alt waren und ganz erstaunt waren, als es hieß, dass wir wegen des 11. September Deutschlands Freiheit am Hindukusch verteidigen. Ich habe damals auch schon mit einer eigens für das Stück gegründeten Live-Band gearbeitet.

Also – am 12./ 17./ 18. & 19. Juni zieht Johnny ja nun in den Krieg – wen möchtest Du denn mit Deinem Stück ansprechen? Wer ist Dein Publikum?

Ich wollte das Stück hauptsächlich machen, um es mir selbst anzusehen, da sich das aber vom ganzen Aufwand her nicht lohnt, wollen wir in erster Linie Leute erreichen, die sich für Underground-Kultur im Allgemeinen, Theater und Musik im Besonderen interessieren. Wir würden uns auch sehr freuen, wenn wir ein paar Freunden der leichten Sommertheaterunterhaltung aufs Maul geben können. Naja, eigentlich wollen wir allen ein paar in die Fresse geben.

Dann hoffen wir mal auf ein volles Haus und Publikum, welches sich dem von Dir gewünschten Körperkontakt aussetzt.

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