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Kleider machen auch im Büro Leute

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    Kleider machen Leute – das gilt vor allem auch im Büroalltag. Allerdings sind die Regeln hier nicht immer einfach: Zum allgemeinen Dresscode der Branche kommen spezielle Kleiderordnungen für Kundentermine, Firmenfeiern oder den Casual Friday hinzu. Fast könnte man meinen, als Angestellter eine Maxi-Garderobe und einen professionellen Stylisten zu brauchen.

    Aber keine Sorge: Mit einer kleinen Grundausstattung aus gut kombinierbaren Basic-Teilen begegnen Sie allen modischen Herausforderungen im Job souverän. Welche Basics sich hier eignen, hängt einerseits von Ihrem Arbeitgeber ab, andererseits von Ihrem individuellen Figurtyp. Im Folgenden finden Sie Outfits, die Ihre Kompetenzen betonen, und Schnitte, die Ihrem Körper schmeicheln.

    Basic-Kleidung für Herren – Mit diesen Basics machen Sie im Job eine gute Figur:

    Schlichte, langärmelige Hemden

    Das Hemd bildet den Kern der männlichen Büro-Uniform und zeigt sich gleichzeitig extrem wandelbar. In Kombination mit Anzug und Krawatte symbolisiert es Seriosität in konservativen Branchen, gemeinsam mit Chino-Hose oder gar einer dunklen Jeans passt es auch zum Casual Friday. Akzeptiert wird generell ein Farbspektrum von Weiß, über helle Pastelltöne bis hin zu Hellblau. Leinen und Baumwolle in hochwertigen Webtechniken wirken wertiger als Kunstfasergewebe und auch die Passform entscheidet über die Wirkung: Die Ärmel sollten bis zur Daumenwurzel reichen und das Hemd sollte so lang sein, dass es beim Bücken nicht aus der Hose rutscht.

    Polohemd

    Das Poloshirt ergänzt das sommerliche Büro-Outfit perfekt, wenn es für langärmelige Hemden zu heiß ist, aber ein T-Shirt zu lässig wäre. Im Job gelten die Polo-Grundregeln: Gedeckte Farben (Weiß, Grau, Blau) wählen, den Kragen nie hochstellen und das Poloshirt nicht mit Pullover kombinieren. Stilsicher erscheint die Kombination mit einem Sakko und einer edlen Chino- bzw. Anzughose.

    Pullover

    Feingestrickte Cashmerepullover wirken edel und dienen im Job als Allrounder für die kalte Jahreszeit. So sieht man den edlen Rollkragenpullover in vielen Branchen gern als eleganten Hemd-Ersatz unter dem Sakko– häufig auch in markanten Farbkombinationen wie Camel (Pullover) mit Schwarz (Sakko), Hellblau mit Navy oder Flieder mit Braun. Den Pullover mit V-Ausschnitt kann Mann hingegen auf dem Arbeitsweg gegen die Kälte tragen und am Casual Friday im Büro lässig über die Schultern legen.

    Stoffhosen

    Das A und O einer Hose ist ihr gutsitzender Schnitt, der für einen jung-dynamischen Look nicht zu weit ausfallen sollte. Anzughosen können eine Bügelfalte haben, müssen es aber nicht. Im Sommer und beim Casual Dresscode haben sich Chinos bewährt.

    Eine hochwertige Jeans

    Ins Büro gehören keine Modelle mit auffälligen Waschungen im Used Look, sondern makellose Jeans in dunklen Farbtönen. gut an.

    Krawatte

    Einfarbig in Weinrot oder Marineblau ist hier der Klassiker. Helle Farben wirken nur auf hellen Hemden gut, Streifen und Muster sollten am besten eine dezente Grundfarbe aufweisen.

    Ein gutsitzendes Sakko

    Das Sakko wertet auch Looks mit Chino, Rollkragenpullover oder Jeans in punkto Professionalität auf. Wer sich Anlass und Jahreszeit anpassen will, besitzt idealerweise zwei Modelle – eines aus Wolle, eines aus leichterem Leinengewebe. Trendbewusste Branchen akzeptieren auch Sakkos aus Tweed, Bouclé oder Cord.

    Anzug

    Im Gegensatz zum Klischee ist nicht der schwarze Anzug die Uniform der Business-Welt, sondern der dunkelblaue. Wer sich davon abheben will, trifft mit einem anthrazitfarbenen Anzug eine gute Wahl.

    Hochwertige Gürtel

    Stilsichere Mitarbeiter greifen zum Ledergürtel und nehmen Abstand von Textilgürteln oder Kunstfasermodellen. Die klassische Bügelschnalle mit beweglichem Dorn passt zu jedem Outfit – je dezenter sie ausfällt, desto besser. Die goldene Regel bei der Gürtelwahl lautet immer: Der Gürtel muss dem Farbton der Schuhe entsprechen.

    Dezente, hochwertige Lederschuhe

    Immer richtig fährt Mann hier mit den klassischen Modellen von Oxford bis Derby, deren Farbe sich am Anzug orientiert: Zu schwarzen bis tief dunkelblauen Hosen passen immer auch schwarze Schuhe, braune Schuhe trägt man zu blauen und andersfarbigen Hosen. Wer durch Extravaganz punkten will, kann den Monkstrap-Schuh wählen, der Schnallen statt einer Schnürung hat. Im legeren Büro-Umfeld gestatten Vorgesetzte zuweilen sogar Leder-Sneakers.

    Mantel

    Im Winter trägt Mann auf dem Weg ins Büro beziehungsweise beim Außentermin einen klassischen Mantel aus Wolle. Bei Versicherungen und Banken sind Modelle in Dunkelblau und Schwarz gern gesehen, während Mitarbeiter kreativer Firmen auch in Camel, Braun oder Aubergine eine gute Figur abgeben.

    : Der Klassiker „Hemd“ geht immer. Foto: Danon
    Der Klassiker „Hemd“ geht immer. Foto: Danon

    Basic-Kleidung für Damen – diese Basics ermöglichen Ihnen einen flexiblen Auftritt im Büro:

    Schlichte Blusen

    Die weiße Bluse gilt zwar als Klassiker, doch die Damen dürfen generell tiefer in den Farbtopf greifen als ihre männlichen Kollegen. Auch Pastelltöne und unifarbene kräftige Töne sind im Büro erlaubt, solange die Passform stimmt und sich die Unterwäsche darunter nicht abzeichnet, bildet die Bluse den stilsicheren Grundstock – ganz gleich, ob Kostüm, Chino oder Jeans dazu kombiniert werden.

    Pullover

    Ein feingestrickter Cashmere-Pullover gilt für Damen in der kalten Jahreszeit als vollwertiger Blusen-Ersatz im Büro. Gut kombinieren lässt sich der körpernahe Rolli mit Rock und Jackett sowie der V-Ausschnitt mit dem klassischen Hosenanzug. Am Casual Friday passt der locker fallende Pullover zu lässigen Chinos und Loafern bzw. Ballerinas.

    Röcke und Kleider in Midi-Länge oder auf Kniehöhe

    Die Knie sollten bedeckt sein – so lautet die Grundregel für Röcke und Kleider im Business-Bereich. Ansonsten erlauben Röcke und Kleider vielfältige Kombinationsmöglichkeiten mit Blusen, Pullovern und Blazern. Gerade bei Röcken sind die Möglichkeiten sehr vielseitig, um auch neueste Trends im Büro umsetzen zu können.

    Ein gutsitzender Blazer

    Ein dunkler Blazer mit tailliertem Schnitt und dezenten Schulterpolstern verleiht seiner Trägerin Autorität. Mit diesem Basic-Stück lassen sich sämtliche Outfits sekundenschnell aufwerten, selbst wenn am Casual Friday ein überraschendes Kundenmeeting angesetzt wird.

    Eine hochwertige Jeans

    Auch Damen sollten im Büro auf Jeans mit Löchern und Waschungen verzichten. Ideal sind dunkle Farbtöne und gutsitzende, gerade Schnitte. Skinny-Jeans liegen zwar im Trend, stellen aber Problemzonen unvorteilhaft zur Schau, während die schmeichelnden Boyfriend- und Mum-Jeans-Modelle nur in sehr trendbewussten Branchen als Bürokleidung akzeptiert werden.

    Hosenanzug/Kostüm

    Mit dem klassischen, dunklen Hosenanzug oder Kostüm ist Frau gewappnet für wichtige Gespräche mit Vorgesetzten oder Termine mit anspruchsvollen Kunden. Wichtig dabei: Das Jackett muss an den Schultern perfekt sitzen und in der Taille und der Länge perfekt auf die eigene Figur zugeschnitten sein.

    Strumpfhosen

    Konservative Branchen bevorzugen hier Hauttöne und dünne Gewebe von 10 bis 50 DEN. Zu dicke Strumpfhosen erzeugen einen Stützstrumpf-Look, zu dunkle Farbtöne erinnern unfreiwillig an Latein-Tänzerinnen.

    Schwarze Pumps, flache Schuhe aus Leder

    Die Absätze von Pumps sollten nur so hoch sein, dass sie den souveränen Gang und die Fußgesundheit der Trägerin nicht gefährden. Damen, die hohe Absätze ablehnen, dürfen getrost zu flachen Lederschuhen greifen: Hier bestimmt der schmale Schnitt und das hochwertige Material darüber, ob ein Schuh bürotauglich ist, nicht die Absatzhöhe.

    Schmale Ledergürtel im Farbton der Schuhe sind auch für Damen die beste Wahl im Büro. Bei den Accessoires dürfen sie sich etwas mehr austoben als die Herren der Schöpfung: Dezente Ohrringe und Ketten aus Gold, Silber oder Perlen werten jedes Outfit auf – klobiger Modeschmuck und Statement-Ketten wirken dagegen billig.

    Trenchcoat, Mantel

    Ein klassischer, dunkler Wollmantel verleiht bei Außenterminen im Winter die nötige Autorität. Mitarbeiterinnen von Medienunternehmen oder in Werbeagenturen wirken dagegen mit einem der angesagten Trenchcoats besonders trendbewusst.

    Eine hochwertige Jeans lässt sich mit vielem kombinieren. Foto: Maridav
    Eine hochwertige Jeans lässt sich mit vielem kombinieren. Foto: Maridav

    Bürotaugliche Kleidung für spezielle Anlässe

    Neuer Arbeitsplatz oder seltenes Firmen-Event? Für diese Terminen sollten Sie Ihr übliches Büro-Outfit etwas modifizieren:

    • Vorstellungsgespräch: Einen guten ersten Eindruck machen

    Hier sollten Sie das Outfit exakt dem Dresscode der Branche anpassen, denn so signalisieren Sie Ihrem potenziellen Arbeitgeber Respekt und Professionalität. Im Detail bevorzugen konservative Branchen wie Banken und Versicherungen den Anzug und das Kostüm, während kreative Unternehmen aus Werbung und Medien einen lockeren (Casual) Dresscode pflegen.

    Immer gilt: Die gewählte Kleidung muss unbedingt sauber und gebügelt sein – Flecken, Fusseln und abgewetzte Stellen sind ein No-Go. Wichtig sind außerdem geputzte und im Stil passende Schuhe sowie der Verzicht auf übermäßig auffällige Accessoires. Offen getragene, lange Haare, dunkel lackierte Fingernägel und übertriebenes Make-Up sollten Damen lieber nicht im Vorstellungsgespräch präsentieren, Herren achten idealerweise auf einen gepflegten Bart und stellen keine protzigen Uhren und großen Ringe zur Schau.

    • Casual Friday: Trotzdem angemessen bleiben

    Als Gegengewicht zum förmlichen Auftreten von Montag bis Donnerstag hat sich auch in manchen konservativen Unternehmen der Casual Friday etabliert. Das bedeutet aber nicht, dass Mitarbeiter ihren Anzug am Freitag in Jogginghose und Flip-Flops tauschen dürfen. Wer als Mann sonst an den Anzug gebunden ist, wählt am Casual Friday idealerweise eine dunkle Chino-Hose kombiniert mit einem hellen Hemd. Statt Sakko kann ein Feinstrickpullover lässig über die Schultern gelegt werden. Frauen, die üblicherweise im Hosenanzug arbeiten, können am lässigen Freitag einen dunklen Rock mit einer hellen oder gemusterten Bluse wählen. Akzeptiert werden auch dezent gemusterte Kleider in Knielänge. Die Pumps dürfen Damen freitags zugunsten von Ballerinas oder Loafern zuhause lassen.

    • Weihnachtsfeier: Auf die Location kommt es an

    Bei der Weihnachtsfeier bestimmt die Wahl der Location auch den Dresscode. Trifft die Abteilung sich in einem eleganten Restaurant, sind Anzug und stilvolle Kleider angesagt, feiert man auf Bierbänken, darf es Freizeitkleidung sein. Dennoch: Verwaschene Jeans wirken immer underdressed, offenherzige Dekolletees und kurze Mini-Röcke können dem Image schaden. Besser kommen Mitarbeiter an, die ihren seriösen Look mit Stoffhose oder Rock durch ein etwas auffälligeres Oberteil ergänzen. Damen gelingt dieser Twist mit einer edlen Seidenbluse in Pastelltönen, Herren dürfen ruhig zur auffälligen Krawatte greifen. Wer zu overdressed erscheint, kann die Krawatte einfach ablegen – umgekehrt wird es schwieriger.

    Kleiden Sie sich der Location und dem Anlass entsprechend. Foto: Vasyl
    Kleiden Sie sich der Location und dem Anlass entsprechend. Foto: Vasyl

    Vorteilhafte Schnitte für männliche Figurtypen

    Stilvoll gekleidet zu sein, ist nicht nur eine Frage der Kleiderwahl, sondern auch eine Frage der Passform. Schließlich wirkt jedes noch so ausgeklügelte Business-Outfit schlampig, wenn die Hemdsknöpfe über dem Bauch spannen oder eine zu weite Hose fast von den Hüften rutscht. Im Idealfall kennen Sie Ihren individuellen Figurtyp und wählen dazu die optimalen Schnitte. Männer können sich dabei an folgenden Körpertypen orientieren:

    V-Typ: Dieser Figurtyp gilt als männliches Mustermodell – seine Schultern und sein Kreuz sind besonders kräftig ausgeprägt im Vergleich zu eher schmalen Hüften. Insgesamt folgt der Oberkörper so der Form des Buchstaben „V“ und wirkt athletisch. Männer mit V-Figur sollten ihre körperlichen Vorzüge unterstreichen, ohne sie zu überzeichnen. Optimal passen ihnen leicht taillierte Hemden sowie körpernah anliegende Polohemden und T-Shirts mit Rundhalsausschnitt. Oberteile wirken nur dann elegant, wenn die Knopfleiste über der Brust nicht spannt. Auch die Schulterpartie der Hemden sollte gut sitzen; ein zusätzliches Betonen der Schultern ist unnötig. Zum körpernahen Oberteil tragen V-Typen Hosen in regulärer Weite oder im Semi-Slim-Stil.

    H-Typ: Hier beschreibt das „H“ einen Figurtyp, dessen Schultern und Hüften optisch etwa dieselbe Breite haben und dessen Taille kaum ausgeprägt ist. Um sportlicher zu wirken, sollten H-Typen ihre Schultern hervorheben und die Hüftpartie visuell in den Hintergrund rücken. Am besten funktioniert das mit taillierten Hemden, Westen und Polo-Shirts, die – je nach Anlass – durchaus mit auffälligen Details punkten dürfen. Querstreifen oder interessante Kragenformen (U-Boot-Kragen, Schalkragen und V-Ausschnitt) lenken hier den Blick auf die obere Körperhälfte. Die Hüften wirken dagegen schmaler, wenn sie in gerade geschnittenen Hosen in eher dunklen Farben stecken.

    A-Typ: Leicht rundliche Männer entwickeln ihr Pölsterchen zuweilen an Bauch, Po und Hüften, sodass die untere Körperpartie optisch mehr Gewicht bekommt als die eher schmalen Schultern. Mode-Experten sprechen hier vom A-Figurtyp. Ähnlich wie beim H-Typ geht es hier darum, die Schultern optisch zu verbreitern und Hüftpolster zu kaschieren – allerdings gilt Vorsicht bei der Wahl der Eye-Catcher. Quer verlaufende Streifen sollte der A-Typ lediglich auf dem oberen Brustkorb tragen sowie auf markante Gürtel ganz verzichten. Ideal passen ihm Oberteile, die man auch im Büroalltag elegant über dem Hosenbund tragen darf. Um die Hüftpartie nicht zu betonen, sollten A-Männer gerade Schnitte sowohl bei Hemden als auch bei Hosen bevorzugen.

    O-Typ: Bei einigen Männern verteilt sich zusätzliches Gewicht gleichmäßig über den Körperbau – man spricht vom O-Figurtyp, wenn jemand zu den Hüftpolstern auch kräftige Schultern aufweist. Insgesamt folgt die Oberkörper-Silhouette damit dem Buchstaben „O“. Hier gilt: Alles, was die Körpermitte streckt, wirkt vorteilhaft. O-Figurentypen sollten daher zu gedeckten Farben, Längsstreifen und Oberteilen mit V-Ausschnitt greifen. Eng geschnittene Hosen sind tabu: Zwar haben O-Figurtypen meist schlanke Beine, jedoch würde ihre Betonung nur die Rundungen des Oberkörpers unvorteilhaft unterstreichen.

    Mäntel oder Trenchcoats haben etwas zeitloses. Foto: Yevhen
    Mäntel oder Trenchcoats haben etwas Zeitloses. Foto: Yevhen

    Passende Kleidung für weibliche Figurtypen

    Viele Frauen kennen ihren individuellen Figurtyp sehr gut – allerdings bringt der Joballtag hier ganz eigene Ansprüche mit. Als A-, X-, V- oder H-Typ gelten für Sie im Büro in puncto Outfit spezielle Regeln:

    A-Typ: Diese Figur kennen viele auch unter dem Begriff „Birnentyp“. Er beschreibt das Zusammenspiel eines zierlichen Oberkörpers, schmaler Schultern und kleiner Oberweite mit einem kräftigen Unterkörper, breiten Hüften und voluminösen Oberschenkeln. Frauen können hier ihre Vorzüge betonen, indem sie schmal geschnittene Blusen und Blazer wählen sowie die schlanke Taille mit Gürteln betonen. Die Oberteile sollten dabei helle Farben haben, um ein visuelles Gegengewicht zum Unterkörper zu bilden. Dunkle Röcke im A-Schnitt kaschieren dagegen ideal breite Hüften und stämmige Oberschenkel. Auch Hosen im Marlene-Schnitt bieten sich an. Auf Gesäßtaschen sollten A-Typen verzichten, oder kleine und hoch sitzende Taschen wählen. Je größer und breiter die hinteren Hosentaschen ausfallen, desto mehr verbreitern sie optisch die Gesäßpartie.

    X-Typ: Unter Frauen gilt die sogenannte „Sanduhr“-Figur als erstrebenswertes Ideal – weibliche Hüften und eine üppige Oberweite stehen hier im Kontrast zur schmalen Taille. Im Büroalltag sollten X-Typen ihre Charakteristika nicht zu stark überzeichnen, da sonst Seriosität und Eleganz verloren gehen. Dafür gilt: Oberteile dürfen körpernah geschnitten sein, sollten über der Oberweite aber keinesfalls spannen. Zu tiefe Ausschnitte und auffällige Volants an Kragen und Schultern sind tabu. Idealerweise betonen X-Frauen die schmale Körpermitte mit dezenten Gürteln und kombinieren dazu relativ schmale Hosen oder Röcke in gedeckten Farbtönen. Zu enge Hosen mit großen Gesäßtaschen wirken hingegen plump und wenig stilvoll.

    V-Typ: Schlanke Beine und schmale Hüften verleihen diesem Typus eine androgyne Ausstrahlung. Gleichzeitig haben V-Frauen relativ breite Schultern, manchmal kombiniert mit üppiger Oberweite oder ein paar Pölsterchen im Bauchbereich. Das Ziel im Styling besteht darin, den kräftigen Oberkörper und zierlichen Unterkörper optisch in die Waage zu bringen. Im Büro dienen dazu dunkle Oberteile mit V- oder U-Ausschnitt, die zu helleren Hosen oder leicht ausgestellten Röcken, die ruhig dezent gemustert sein dürfen, kombiniert werden. Sehr schmal geschnittene Hosen und Bleistiftröcke wirken bei V-Typen eher unvorteilhaft. Genauso wenig schmeicheln ihnen Oberteile mit Puffärmeln und Volants.

    H-Typ: Wenn die Taille wenig ausgeprägt ist, wobei Hüften und Schultern optisch gleich breit erscheinen, sprechen Stilberater vom „H-Typ“. Diese Frauen sind mit relativ schlanken Beinen gesegnet, sollten sie aber nicht überbetonen, um den Oberkörper nicht zu kräftig wirken zu lassen. Für das Büro eignen sich dunkle Oberteile mit streckendem V-Ausschnitt in Kombination zu helleren, nicht zu schmal geschnittenen Hosen. Röcke sollten in der Länge das Knie umspielen und dürfen mit Musterungen und Raffungen ruhig die Hüfte in der Breite betonen. Eher unvorteilhaft für eine wenig ausgeprägte Taille sind dagegen schmale Gürtel, in die Hose gesteckte Oberteile sowie kurze Jacketts und Zweireiher.

    Erscheinen Sie dem Berufsfeld angemessen. Foto: LeslieAnn
    Erscheinen Sie dem Berufsfeld angemessen. Foto: LeslieAnn

    Im Büroalltag müssen Sie in punkto Outfit einen Spagat schaffen: einerseits die Werte der Firma repräsentieren, andererseits die eigene Individualität nicht aufgeben. Stilvolle Basic-Teile erleichtern diesen Anspruch erheblich: Sie schaffen einen professionellen Rahmen, den Sie nach Anlass und Belieben durch persönliche Farb- und Materialakzente bereichern können.

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