Es steht außer Frage, dass Europa voller wunderschöner Reiseziele steckt, die jährlich zahlreiche Touristen in ihren Bann ziehen. Einer der wohl bekanntesten Urlaubsorte ist in diesem Zusammenhang beispielsweise Mallorca. In der Tat hat Mallorca so einiges zu bieten und ist somit eine gute Wahl, wenn man einfach die Seele baumeln lassen und den Urlaub am Wasser genießen möchte.

Wer jedoch richtiges Fernweh hat und gerne auch einmal etwas Neues und Außergewöhnliches erleben möchte, sollte sich einmal überlegen, einen Roadtrip durch die USA zu machen.

Wie finde ich die beste Strecke für meinen Roadtrip?

Der Sinn und Zweck eines Roadtrips ist unter anderem der, dass das Gefühl der Freiheit in vollen Zügen genossen wird. Wo geht das besser, als in dem Land der Freiheit? Allerdings ist es dafür auch wichtig zu wissen, was man auf diesem Roadtrip alles sehen und erleben möchte.

Denn die USA sind riesig und, sofern man nicht unendlich viel Zeit für das Erkunden hat, ist es ein Ding der Unmöglichkeit, all die Highlights, die die USA zu bieten hat, mit nur einem Roadtrip zu entdecken. Wer hingegen die Möglichkeit hat, sich über viele Monate hinweg in den USA aufzuhalten, kann den Roadtrip durchaus so planen, dass nahezu alle Staaten besichtigt werden. Allerdings ist das vor allem für Menschen, die zum ersten Mal einen Roadtrip durch die USA planen, eher nicht der Fall.

Deshalb ist der erste wichtige und fundamentale Tipp der, sich erst einmal genau zu überlegen, wie die Route aussehen soll. Sicherlich ist es auch möglich, sich einen Startpunkt zu suchen und von dort aus einfach loszufahren und zu sehen, wohin die Reise noch führt. Ganz nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“. Doch auch in diesem Fall ist es sinnvoll, sich auch einen Zielort zu setzen, um dem Roadtrip auf diese Weise einen Rahmen zu geben.

Wer möchte, kann aber auch Roadtrips machen, die feste Meilensteine haben und, bei denen die Strecke bereits im Voraus bekannt ist. Diese können entweder selbstständig geplant werden, oder man kann sich dabei an beliebten und bekannten Strecken orientieren.

Vor allem für Urlauber, die zum ersten Mal eine solche Rundfahrt planen, ist es meist sinnvoll, sich den Stress und den Aufwand der Planung der Strecke zu sparen und einen Roadtrip zu machen, der bereits vorgeplant ist, bzw. bei dem die Strecke bereits festgelegt wurde.

Foto: Designtek from Pixabay

Was brauche ich für den Roadtrip durch die USA?

Für den Roadtrip ist es wichtig, einige Vorbereitungen zu treffen, um das Abenteuer auf diese Weise entspannt und problemlos starten zu können. Ein Visum brauchen deutsche Staatsbürger für die Einreise nicht, sofern die Aufenthaltsdauer nicht länger als 90 Tage andauert. Was in diesem Fall jedoch vorhanden sein muss, ist die elektronische Einreisegenehmigung (ESTA).

Dazu sollten auch die folgenden Dinge vorhanden sein:

  • Bargeld
  • Kreditkarte
  • Internationaler Führerschein
  • Reisepass
  • Auslandskrankenversicherung
  • Vollkasko- und Diebstahlversicherung für gemietete Fahrzeuge

Es bietet sich zudem an, bereits im Voraus ein Fahrzeug zu mieten, mit dem der Roadtrip anschließend stattfindet. Dabei steht es Urlaubern natürlich frei, ob sie sich für einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil entscheiden oder ob sie ein Auto mieten und in Unterkünften übernachten.

Camper/WohnwagenAuto
In vielen Teilen der USA ist das Freistehen erlaubt. Allerdings ist es immer wichtig, sich im Voraus darüber zu informieren, ob man an der ausgewählten Stelle wirklich frei mit dem Wohnmobil oder Camper stehen darf oder nicht.Es muss nicht jede Unterkunft bereits im Voraus gebucht werden. Doch es bietet sich durchaus an, nach dem langen Flug die erste Unterkunft gebucht zu haben. Auf dem Roadtrip können die weiteren Unterkünfte dann auch spontan gebucht werden.

Die Internetverbindung

Eine weitere wichtige Vorkehrung, die Reisende treffen sollten, wenn sie einen Roadtrip durch die USA planen, ist die des Internets. Für diese Zwecke greift man am besten auf eine eSIM USA zurück, mit der man sich ohne Probleme im Internet aufhalten kann.

Denn eine stabile und funktionierende Internetverbindung ist unter anderem wichtig, um:

  • Unterkünfte zu buchen.
  • Attraktionen zu suchen und ggf. bereits Tickets dafür zu buchen.
  • Mit Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben.
  • Musik zu streamen (Musik darf auf einem Roadtrip auf keinen Fall fehlen!)

Natürlich braucht man eine gute Internetverbindung auch, um das Navigationssystem zu nutzen, das vor allem in großen Städten äußerst hilfreich ist. Allerdings bietet es sich an, auch eine klassische Karte mit auf den Roadtrip zu nehmen und das Navigationssystem außerhalb der großen Städte auszumachen.

Denn oft suchen die Navigationssysteme die schnellste, aber nicht die schönste Route. Und die schönsten Routen sind oft die, die durch die wunderschönen Landschaften führen, jedoch von den Navigationssystemen nicht in Betracht gezogen werden.

Autobahnen sind ein No-Go!

Wer nicht gerne Auto fährt, der sollte keine Roadtrips machen. Denn bei den Roadtrips geht es schließlich darum, die schönen und eindrucksvollen Landschaften mit einem Fahrzeug zu erkunden und Zwischenstopps zu machen.

Auf Autobahnen gibt es in der Regel nicht viel zu sehen. Aus diesem Grund sollte man, sofern man gerne etwas von dem Land sehen möchte, auf Autobahnen verzichten. Wer Autobahnen sehen möchte, muss für diese Zwecke nicht in die USA fliegen, sondern kann auch auf den heimischen Strecken fahren.

Weniger ist mehr

Bei der großen Auswahl an Attraktionen und den vielen unterschiedlichen Landschaften der USA, ist es natürlich schwer, sich nicht überfordert zu fühlen. Am liebsten würde man natürlich alles machen, doch das ist kaum möglich.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich nach dem Motto „Weniger ist mehr“ ein paar Highlights und Attraktionen auszusuchen, die man unbedingt sehen möchte. Den Rest sollte man dann auf sich zukommen lassen. Zumal auch immer im Hinterkopf behalten werden sollte, dass die Distanzen in den USA teilweise sehr groß sind. So kommt es durchaus vor, dass es in einem Teil der USA im Juni noch schneit und in einem anderen Teil kein Mensch mehr vor die Haustür geht, weil es so heiß ist.

Nationalparks? Auf jeden Fall! Aber nicht am Wochenende!

Nationalparks gehören zu einem Roadtrip durch die USA einfach dazu. Allerdings sollten Reisende ihren Aufenthalt in einem Nationalpark so planen, dass dieser nicht auf ein Wochenende fällt.

Denn die Amerikaner lieben ihre Nationalparks genauso wie die Touristen und machen sich aus diesem Grund am Wochenende gerne auf den Weg dorthin. Folgedessen sind diese dann auch sehr voll. Für die Wochenenden bietet es sich stattdessen eher an, größere Städte zu besuchen, da der Berufsverkehr dort nicht ganz so wild ist wie unter der Woche.

Bezüglich der Nationalparks bietet es sich außerdem an, in einem zu übernachten. Das ist eine unglaublich wundervolle und einzigartige Erfahrung in der Natur.

Weitere Tipps für den Roadtrip

Weitere Tipps, die man sich bezüglich eines Roadtrips durch die USA zu Herzen nehmen sollte, sind die Folgenden:

  • In den USA braucht man eine Kreditkarte. Vor allem dann, wenn man ein Auto mieten möchte. Das ist ohne eine Kreditkarte kaum möglich.
  • Das Autofahren ist in den USA defensiv und vor allem Fußgängern gegenüber wird sehr viel Rücksicht genommen!
  • Wenn man hinter einem Schulbus steht und dieser die Warnblinker und rote Warnlichter anhat, heißt das, dass Kinder aussteigen. In diesem Fall darf der Schulbus auf keinen Fall überholt werden! Das Überholen selbst findet in den USA sowohl rechts als auch links statt.

Wer sich all die Tipps und Hinweise zu Herzen nimmt und sich die passende Route aussucht, wird auf dem Roadtrip durch die USA so einiges erleben. Zu guter Letzt ist es zudem wichtig, die passende Musik dabei zu haben, im Voraus vielleicht schon einmal eine Playlist zu erstellen und das Abenteuer anschließend in vollen Zügen zu genießen. Denn das Freiheitsgefühl, das man auf einem Roadtrip bekommt, ist unbeschreiblich.

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