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TdJW stellt Spielzeit 2015/16 vor

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    Mit dreizehn neuen Inszenierungen und einem neuen Namen für die Theaterpädagogik startet das TdJW am 18. August in die Spielzeit 2015/16. Die Spielzeit steht ganz im Zeichen des neuen Mottos "Lust auf Anders", das für TdJW-Intendant Jürgen Zielinski unter anderem auch "Lust auf Theater" und "Lust auf's Ausprobieren" bedeutet: "Unser Programm für die kommende Spielzeit soll der kontinuierliche Verfestigung der Lust dienen, die Lebenslust und die Lebensrealität im Blick haben".

    Den Auftakt zur neuen Spielzeit bildet am 17. September „Titus“ des niederländischen Autors Jan Sobrie. Das unterhaltsame und hochkomische Pubertätsdrama um den zwölfjährigen Titus, wird von TdJW-Intendant Jürgen Zielinski inszeniert. Nur drei Tage später folgt dann am 20. September der Michael Ende-Klassiker „Momo“, der laut TdJW-Dramaturgin Winnie Karnofka „in der heutigen Wachstumsgesellschaft wie die Faust aufs Auge passt“. Die Geschichte um das kleine Mädchen Momo wird von der Regisseurin Milena Paulovics auf die Bühne gebracht. Die erste Puppentheater-Premiere ist  für den 2. Oktober angesetzt. In „Die zweite Prinzessin“ nach Gertrud Pigor, geht es um eine kleine Prinzessin, die nach Wegen sucht, die ungeliebte, immer im Mittelpunkt stehende, große Schwester loszuwerden. „Dieses Stück zeigt sehr gut, was Kindertheater auch bedeutet: Hier werden die kleinen Sorgen und Nöte verhandelt, die sonst oft vergessen werden.“

    Beim Weihnachtsstück bewegt sich das TdJW auch in diesem Jahr wieder abseits ausgetretener Weihnachtsmärchen-Pfade. Am 8. November feiert „Ein Kranich im Schnee“ Premiere. Regie bei dem Stück, das auf einem alten japanischen Märchen basiert, führt Christian Georg Fuchs. In der Spielzeit 2014/15 war er am TdJW bereits für die Inszenierungen „Der futurologische Kongress“ und „Der überaus starke Willibald“ verantwortlich.

    Am 20. November startet eine ganz besondere weitere Zusammenarbeit mit dem STELZENHAUS RESTAURANT in Leipzig-Plagwitz. „My Name is Peggy“, ein Solo-Abend von Marc Becker, wird als sogenanntes „Vorspeisentheater für Singles und solche, die es nicht mehr sein wollen“ zu sehen sein (Regie: Jürgen Zielinski)

    Bereits drei Tage darauf kommt es zur Uraufführung von „Der Bär der nicht da war“ (Regie: Jörg Wesemüller) nach einem Bilderbuch des Israelis Oren Lavie. Die Bühnenfassung stammt von TdJW-Dramaturgin Winnie Karnofka. Im Mittelpunkt des Kinderstücks (4 plus) steht ein Bär, der sich, auf charmante und erfrischend unorthodoxe Weise, wichtigen philosophischen Fragen stellt und auf allerhand skurrile Gestalten trifft.

    Mit der Premiere von „Hans im Glück“ am 20. Februar setzen TdJW-Ensemblemitglied Dirk Baum und Regisseurin Marion Firlus ihre erfolgreiche Zusammenarbeit (u. a. „Der kleine Häwelmann“) fort. Am 4. März kommt dann „Der Sturm“ am TdJW auf. Das letzte Stück Shakespeares wird vom ehemaligen Magdeburger Schauspieldirektor Jan Jochymski inszeniert. „Das Abschiedsdinner“ (Premiere 17. April) von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patelliere, geht der Frage nach, wie man eigentlich einen langjährigen Freund los wird, mit dem man so gar nichts mehr anfangen kann (Regie Jürgen Zielinski).

    Im Mai diesen Jahres startete das deutsch-israelische Theaterprojekt „OUT OF THE BOX// PIONEER“ mit Arbeitsphasen in Berlin und Leipzig. Ein Jahr später werden die Arbeitsergebnisse dann in Leipzig und Israel präsentiert.

    Zwei ganz besondere Highlights stehen dann zum Ende der kommenden Spielzeit an. Zunächst wird ab dem 27. Mai „Rinnzekete“  nach Kurt Schwitters „Sonate in Urlauten“ unter der Regie von Ines Müller-Braunschweig auf die Bühne gebracht.

    Den Abschluss der Spielzeit bildet dann ab 10. Juni wieder das Sommertheater. Diesmal wird jedoch nicht der Karl-Heine-Kanal bespielt. Im Jahr 2016 steht die Flüchtlings-Thematik im Mittelpunkt. Unter der Leitung von Regisseur Jörg Wesemüller soll eine Leipziger Adaption eines Partizipationsprojekts entstehen, das unter Wesemüller in diesen Tagen bereits Premiere in Saarbrücken hat. Hier sollen Leipziger Bürger, Flüchtlinge und das Ensemble des TdJW zusammen auf der Bühne stehen. Grundlage für die Inszenierung ist ein Rechercheprojekt von Nuran David Calis, u.a. Autor von „Frühlings Erwachen (LIVE FAST – DIE YOUNG)“.

    Theaterpädagogik unter neuem Namen

    Die theaterpädagogische Abteilung am TdJW firmiert ab der kommenden Spielzeit unter dem Namen „Junge Wildnis“. Dadurch soll, so TdJW-Theaterpädagoge Roland Bedrich der schwierig gewordene Begriff Theaterpädagogik neu definiert werden. Die zukünftige Arbeit solle noch mehr auf Augenhöhe mit den Teilnehmern der einzelnen Programme stattfinden und das voneinander Lernen in den Fokus gestellt werden.

    Erstmals wird es in der kommenden Spielzeit ein interaktives Klassenzimmerbespielung geben, in dem die Theaterpädagogen selbst vor Ort in Schulen, ohne Mitwirkung von TdJW-Schauspielern, spielen werden. In „Besser ich“ soll die Schulstunde zur Leistungsshow werden und sich dem Thema „Selbstoptimierung“ angenähert werden. Bei den „Theaterstartern“ soll intensiv über vier Jahre hinweg mit ein und derselben Grundschulklasse gearbeitet werden: „Längere Zusammenarbeit statt punktuelles Kennenlernen“ soll hier das Credo sein. Zwei Vorstellungsbesuche pro Jahr verbunden mit Workshops und vielen weiteren Aktivitäten stehen hier auf dem Programm. Darüber hinaus wird die Medienpartnerschaft mit Deutschlandradio Kultur gefestigt und ausgebaut. Dazu konnte die Redakteurin Marietta Schwarz gewonnen werden, die bereits beim 9. Theaterforschungslabor im Februar diesen Jahres dabei war. Sie plant regelmäßig mit Kindern zu arbeiten, die als sogenannte „Theaterreporter“ über das Geschehen am TdJW berichten werden.

    TdJW als Botschafter Leipzig

    Auch in der nächsten Spielzeit stehen für das TdJW wieder viele Gastspielreisen im In- und Ausland an. So wird die Inszenierung „Frühlings Erwachen (LIVE FAST – DIE YOUNG)“ beispielsweise in Winterthur/Schweiz zu sehen sein. „Hier werden wir wieder einmal unserer Botschafterrolle für Leipzig gerecht, so TdJW-Intendant Jürgen Zielinski, der betonte, dass die durch die Gastspiele generierten Mittel dringend nötig seien, für die Ermöglichung neuer Projekte“.

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