4.5 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Brandanschlag auf die Arbeitsagentur, Bier am Kreuz und das Übliche

Mehr zum Thema

Mehr

    Die Nacht zum Jahreswechsel wurde auch dieses Mal durch die Polizei in und um die Stadt Leipzig abgesichert. Neuralgische Punkte des Einsatzes waren der Augustusplatz, der Hauptbahnhof (dort unter der Aufsicht der Bundespolizei) und das Connewitzer Kreuz. Später in der Nacht kristallisierten sich noch weitere Orte heraus, die ebenfalls der Aufsicht der Polizei bedurften und an denen unsere Anwesenheit erforderlich war.

    Doch beginnen wir mit einem chronologischen Rückblick:

    Ab 19:00 Uhr wurde der Individualverkehr wie geplant am Augustusplatz und am Connewitzer Kreuz eingeschränkt. Gegen 23:00 Uhr startete die angemeldete Versammlung unter dem Motto „Bier statt Böller“ am Connewitzer Kreuz, die gegen 23:30 Uhr ohne Vorkommnisse beendet wurde.

    Der Jahreswechsel sollte um Mitternacht keine auffälligen Einsatzpunkte zeigen, doch danach mussten im Bereich des Augustusplatzes drei Personen wegen Körperverletzung vorläufig festgenommen werden. Zusätzlich wurden die Einsatzkräften mit einigen Brandgeschehen in Atem gehalten. Darunter befanden sich Kellerbrände, mehrere Balkonbrände und einige körperliche Auseinandersetzungen. Zu einem größeren Einsatz wurden Polizei und Feuerwehr allerdings in die Georg-Schumann-Straße gerufen. Dort wurden am Arbeitsamt Scheiben eingeschlagen und durch die entstandenen Öffnungen Brandbeschleuniger geworfen, sodass es in mehreren Räumen zu Bränden kam. Die Flammen wurden durch die Feuerwehr gelöscht, sodass ein Ausbreiten des Brandes verhindert werden konnte.

    Nach 01:00 Uhr hatten alle Besucher den Augustusplatz wieder verlassen, sodass dort auch zeitnah die Stadtreinigung erscheinen und der Verkehrsraum wieder freigegeben werden konnte.

    Für kurze Aufregung sorgte der Fund zweier offenbar abgesprengter Finger, die durch die Bundespolizei im Tunnel zwischen Bahnhof und LVB-Turm gefunden wurden. Es sollte sich herausstellen, dass die Fingerglieder zu einem Mann gehörten, der gegen 01:20 Uhr in eine städtische Notfallaufnahme eingeliefert worden ist. Passiert sei das Unglück an der Zentralhaltestelle der LVB vor dem Hauptbahnhof. Die abgetrennten Finger wurden durch die Polizei an das Krankenhaus übergeben.

    Gegen 02:30 Uhr konnte auch der Straßenbahn- und Individualverkehr am Connewitzer Kreuz wieder aufgenommen werden. Der Silvestereinsatz wurde durch Kräfte der Polizeidirektion Leipzig mit der Unterstützung der Bereitschaftspolizei Sachsen, dem Polizeiverwaltungsamt und der Bundespolizei abgesichert. (KG)

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ