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Polizeibericht, 16. Oktober: Bombendrohungen, Abgestürzt, Zehn neue Fahrzeuge beschädigt

Telefonische Bombendrohungen erhielten gestern und heute mehrere Pflegeheime im Landkreis Leipzig – Die Polizei bittet alle Einrichtungen dringend darum, sofort Kontakt mit der Polizei aufzunehmen und das weitere Vorgehen (Evakuierung) mit den eintreffenden Beamten abzustimmen +++ In der Zschocherschen Straße stürzte ein 20-Jähriger durch das marode Dachgerüst eines baufälligen Hauses etwa zehn Meter in die Tiefe und blieb schwer verletzt liegen +++ In der Nacht zum Samstag beschädigten Unbekannte zehn Neufahrzeuge auf dem Vorplatz eines Autohauses in der Sommerfelder Straße.

Für diese Anrufe – kein Verständnis!

Fall 1

Eine unbekannte männliche Person rief gestern Abend in einem Altenpflegeheim in Groitzsch an und teilte mit, dass er in dem Objekt eine Bombe versteckt habe. Die Verantwortlichen informierten umgehend die Polizei. Insgesamt 69 Bewohner wurden vorsorglich evakuiert. Von diesen waren acht bettlägerig und 50 benötigten einen Rollstuhl. Ein Großteil der Bewohner kam in einem angrenzenden Gymnasium unter. 43 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden sowie 20 Sanitäter halfen tatkräftig bei der Evakuierung. Anschließend wurde eine Absuche mit zwei Sprengstoffsuchhunden durchgeführt. Es wurden keine sprengstoffähnlichen Gegenstände oder sonst dergleichen aufgefunden. Gegen 02:30 Uhr konnte das Heim wieder freigegeben werden und die Bewohner kehrten in ihre vertraute Umgebung zurück.

Die Polizei weist noch einmal eindringlich darauf hin, dass anonyme Bombendrohungen kein Kavaliersdelikt darstellen. Es drohen beim Bekanntwerden des Anrufers drastische Strafen und der Polizeieinsatz wird ebenfalls in Rechnung gestellt.  

Fall 2

Die Leiterin des Seniorenzentrums in Markranstädt teilte heute Morgen der Polizei mit, dass ein älterer Herr auf dem Handy eines Wohnbereiches anrief und in einem Satz mitteilte, dass im Seniorenzentrum eine Bombe versteckt ist. Dann legte er sofort wieder auf. Eine Rufnummer wurde nicht angezeigt. In Absprache mit der Heimleitung wurde eine Evakuierung der 103 Bewohner angestrebt und erfolgte anschließend. Die Kameraden der Feuerwehr Markranstädt, der Katastrophenschutz und das Rettungswesen unterstützten die Maßnahme. Außerdem wurden noch 25 Beamte der Bereitschaftspolizei eingesetzt, die das Objekt zusammen mit einem Sprengstoffsuchhund durchsuchten. Sprengstoffähnliche Gegenstände oder andere Hinweise oder Anhaltspunkte, dass eine Bombe im Objekt sich befindet, wurden nicht aufgefunden. Die 40 Bewohner, darunter acht bettlägerige, mussten mit dem Rollstuhl in die Stadthalle gebracht werden. Um 12:40 Uhr waren die Durchsuchungsmaßnahmen beendet. Danach erfolgte die Rückführung der Bewohner in das Objekt.

Fall 3

Eine leise männliche Stimme rief heute Morgen in dem Pflegeheim in Grimma an und sagte nur einen Satz, dass im Pflegeheim sich eine Bombe befindet. Danach legte er sofort wieder auf. Eine Rufnummer war nicht zu erkennen. Die Polizei wurde umgehend informiert und die Heimleitung entschloss sich, die 48 Bewohner, davon 6 bettlägerige, zu evakuieren. Mit einem Shuttle-Service wurden die Bewohner vorübergehend nach Seelingstädt verbracht. Die Kameraden der Feuerwehr und Rettungskräfte beteiligten sich tatkräftig daran. Zwei Sprengstoffsuchhunde durchsuchten das Objekt. Sprengstoffähnliche Gegenstände oder andere Hinweise oder Anhaltspunkte, dass eine Bombe im Objekt sich befindet, wurden nicht aufgefunden. Gegen 12:35 Uhr wurde das Objekt wieder an die Heimleitung übergeben und die Rückführung der Bewohner in ihr vertrautes Umfeld hat begonnen.

In den heutigen Nachmittagsstunden gab es zwei gleich gelagerte Anrufe bei zwei Pflegeheimen in Geithain (15:50 Uhr) und Wurzen (15:40 Uhr). Die Polizei bittet alle Einrichtungen dringend darum, sofort Kontakt mit der Polizei aufzunehmen und das weitere Vorgehen (Evakuierung) mit den eintreffenden Beamten abzustimmen.

Abgestürzt und schwer verletzt

Unberechtigt betraten Samstagnachmittag zwei 20-jährige Männer ein leerstehendes Gebäude in der Zschocherschen Straße und stiegen in dem baufälligen Haus aufs Dach. Späteren Angaben zufolge hatten sich beide dort oben gesonnt. Beim Absteigen gegen 18:00 Uhr passierte es dann: Einer der jungen Männer stürzte durch das marode Dachgerüst etwa zehn Meter in die Tiefe und blieb schwer verletzt liegen. Als die verständigten Polizeibeamten am Ereignisort eintrafen, bargen Kameraden der Feuerwehr West und Südwest den Verletzten. Dieser wurde zur intensiv-medizinischen Behandlung in eine Klinik gebracht. Gegen beide jungen Männer wird wegen Hausfriedensbruch ermittelt.

Zehn neue Fahrzeuge beschädigt

In der Nacht zum Samstag beschädigten Unbekannte zehn Neufahrzeuge auf dem Vorplatz eines Autohauses in der Sommerfelder Straße. Wie die Angestellten am Samstagvormittag feststellen mussten, waren Autoteile mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt worden. Der Schaden liegt im fünfstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Hunde vertrieben Einbrecher

Dank ihrer Hunde im Wohnmobil bzw. in der Wohnung suchten Einbrecher schnell das Weite. Allerdings hinterließen die Täter Sachschaden in Höhe von mehreren Hundert Euro.

Fall 1

Den Leipziger Zoo besuchten gestern Gäste aus dem Erzgebirge. Der Fahrer (46) des Wohnmobils stellte sein Fahrzeug ordnungsgemäß gesichert auf der Löhrstraße nahe Ausfahrt Parkhaus Zoo ab. Das Dachfenster ließ er offen, da der Hund der Familie – ein schwarzer Labrador – zurück blieb. Gegen 14:00 Uhr musste der Mann feststellen, dass ein Fenster des Wohnwagens offen stand. Beim näheren Betrachten sah er, dass es aufgebrochen worden war. Weiter war der Täter nicht gekommen, denn der Vierbeiner hatte aufgepasst, so dass der Langfinger unverrichteter Dinge geflüchtet war. Jedoch beträgt die Höhe des Sachschadens etwa 400 Euro. Der Geschädigte erstattete Anzeige.

Fall 2

Die Mieterin (31) im ersten Obergeschoss hielt sich gestern Abend bei ihrer Bekannten (28) eine Etage höher auf. Beide Frauen vernahmen gegen 23:00 Uhr lautes Poltern im Treppenhaus und schauten sogleich nach. Offenbar überstürzt rannte eine schwarzgekleidete Person die Treppe nach unten. Danach nahm der Mann den Weg über den Garten zur Leipziger Straße. Wenig später musste die 31-Jährige feststellen, dass der Flüchtende ein Einbrecher war: Er hatte zunächst die verschlossene Eingangstür zum Mehrfamilienhaus aufgehebelt und gleiches dann an ihrer Wohnungstür probiert und auch geschafft. Allerdings blieb sein Vorhaben, in die Wohnung einzudringen, im Versuch stecken. Der Hund schlug an und verscheuchte den Einbrecher. Die Mieterin setzte den Notruf ab. An beiden Türen entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.000 Euro.

In beiden Fällen laufen die Ermittlungen.

Spontandemo

Ca. 60 Kurden demonstrierten gestern Abend auf dem Kleinen Willy-Brand-Platz. Während dieser Kundgebung kamen ca. 50 andere Personen aus dem nordafrikanischen Raum hinzu und es begann ein heftiges verbales Wortgefecht. Die Polizei war mit mehreren Zügen der Bereitschaftspolizei und Einsatzkräften der PD Leipzig schnell vor Ort und konnte Ruhe und Ordnung wieder herstellen. 21:35 Uhr wurde die Kundgebung beendet. Das Thema der Kundgebung blieb allerdings offen. Die Beamten erhielten dazu keine Erkenntnisse. Es gab in der weiteren Folge keinerlei Zwischenfälle und Vorkommnisse zu verzeichnen.

Gewalt an der Ex-Freundin

In Schönefeld bekam eine 27-Jährige unerwarteten Besuch von ihrem Ex-Freund. Der stand am Samstagmorgen plötzlich vor ihrer Tür, schrie laut herum und hämmerte lautstark gegen die Wohnungstür. Als die Bewohnerin öffnete, schlug er ihr mehrfach mit der flachen Hand ins Gesicht und würgte sie fast bis zur Bewusstlosigkeit. Davon hatte sie Schmerzen und Verletzungen an Hals und am Kopf. Der 30-Jährige wurde später im Verlaufe des Tages festgenommen. Er wurde am Sonntagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen ihn anordnete. Er wurde in die JVA gebracht.

Zwei Kellerbrände hintereinander

Im Hopfenweg brannte am Samstagabend eine Kellerbox in einem Mehrfamilienhaus. Anwohner hatten den Brand bemerkt und selbst das Feuer gelöscht, bevor die Feuerwehr anrückte. Auch hatten sie alle anderen Anwohner bereits verständigt, die das Haus dann verlassen hatten. Nach Kontrolle durch die Feuerwehr und Belüftung des Hauses konnten alle wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Gegen 23:00 Uhr stellten sie wieder Brand in einer Kellerbox fest. Auch hier löschten sie wieder selbst. Durch das beherzte Eingreifen der Bewohner wurde letztlich niemand verletzt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Die Kriminalpolizei ermittelt.

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