Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 19. Dezember: Hoher Stehlschaden, „Bankdiebe“ gingen leer aus, Lotto- und Tabakgeschäft heimgesucht

Von einer Baustelle in der Gerhard-Ellrodt-Straße verschwanden am Wochenende zwei Rüttelplatten, ein Winkelschleifer, ein Abbruchhammer, eine Bohrmaschine, ein Kernbohrgerät, ein Werkzeugkoffer, drei Verlängerungskabel und Kupferrohre – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ Zwei Langfinger scheiterten in Grünau an einem Geldautomaten +++ In der Merseburger Straße suchten Einbrecher ein Lotto- und Tabakgeschäft heim.

Hoher Stehlschaden nach Einbruch

Schwere Beute: Von einer Baustelle in der Gerhard-Ellrodt-Straße verschwanden am Wochenende zwei Rüttelplatten, ein Winkelschleifer, ein Abbruchhammer, eine Bohrmaschine, ein Kernbohrgerät, ein Werkzeugkoffer, drei Verlängerungskabel und Kupferrohre. Der 54-jährige Geschädigte rief die Polizei. Die Täter waren widerrechtlich auf das Gelände eingedrungen und hatten anschließend das Diebesgut in ein Fahrzeug geladen. Die Polizei fragt nun: Wer hat zur Tatzeit Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zu den Tätern und zum Tatfahrzeug geben? Zeugen melden sich bitte bei der Kripo Leipzig in der Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 966 4 66 66.

„Bankdiebe“ gingen leer aus

Mit dem schnellen Geld wurde es „nix“, auf welches ganz offensichtlich gestern Nacht die beiden Langfinger gehofft hatten, die aus einem Geldautomaten in Grünau-Mitte eine Vielzahl an Scheinen holen wollten. Sie bedienten sich keiner Kredit- oder EC-Karte, vielmehr entsprechenden Einbruchswerkzeuges. So versuchten sie, den Tresor eines Geldautomaten, der im Selbstbedienungsraum stand, aufzubrechen. Die untere Schließtürklappe war auch recht schnell entfernt. Der innenliegende Tresor jedoch öffnete sich nicht. So verließen die beiden Langfinger die Filiale ohne die ersehnte Beute.

Eine Mitarbeiterin (46) der Bankfiliale, die am Morgen den versuchten „Bankdiebstahl“ entdeckte, informierte die Polizei. Diese hat nun die Ermittlungen wegen versuchten Diebstahls im besonders schweren Fall aufgenommen und sucht nach zwei Männern, auf die folgende Beschreibung passt:

Person 1
– ca. 1,75 m groß
– schlanke Gestalt
– Parker mit Kapuze und Fellrand
– trug Umhängetasche

Person 2
– ca. 1,70 m groß
– schlanke Gestalt
– trug Jeanshose/schwarze Jacke/schwarze Turnschuhe mit weißen Schnürsenkeln.

Heimsuchung eines Lotto- und Tabakgeschäfts

Heute Vormittag, als der Geschäftsinhaber (54) sein Kleinod in der Merseburger Straße öffnete, bemerkte er sofort, dass ungeliebte Besucher seinen Kiosk heimgesucht hatten. Die Diebe hatten versucht, die Haupteingangstür von der Merseburger Straße her aufzuhebeln. Doch scheiterten sie an jener. Dann versuchten sie es sehr wahrscheinlich an der Tür im Hinterhof, denn diese ließ ebenfalls Hebelspuren erkennen, einige davon schon älteren Datums.

Aber auch diese Tür gab den Weg ins Innere nicht preis. So wählten sie letztlich den Weg durchs Oberlicht, wobei sie dieses und den angrenzenden Trockenbau empfindlich schädigten. Schließlich räumten die Langfinger sämtliche hinter der Theke lagernde Tabakwaren geradewegs von den Regalen in ihre Taschen, wobei sie die eine oder andere Schachtel fallen ließen. Die alkoholischen Getränke indes, die ebenfalls in den Regalen lagerten, blieben unangerührt. Offensichtlich hatten die Langfinger klare Vorstellungen von ihrer Beute. Der 54-Jährige bezifferte den Stehlschaden mit ca. 5.000 Euro, den Sachschaden schätzte er auf ca. 1.000 Euro. Die Leipziger Kripo ermittelt.

Arbeitsunfall

Beamte der Polizeidirektion Leipzig erhielten gestern Nachmittag von Mitarbeitern der Rettungsstelle Kenntnis über einen möglichen Arbeitsunfall. Der Verunglückte liege jetzt in der Ludwigsburger Straße in der Wohnung seiner Freundin (29), die den Notruf abgesetzt hatte. Als die Polizisten in der Ludwigsburger Straße eintrafen, behandelte bereits eine Notärztin den Geschädigten (40). Wie sich dann herausstellte, war der Mann zum Probearbeiten auf einer Baustelle in der Eisenbahn-/Hermann-Liebmann-Straße. Die Stelle hätte er von einem Bekannten angeboten bekommen.

Dort sei er dann während Abrisstätigkeiten durch eine Decke gebrochen und etwa vier Meter in die Tiefe gestürzt. Da er nicht mehr arbeitsfähig war, brachten ihn zwei unbekannte Personen auf seinen Wunsch zur Wohnanschrift seiner Freundin. Da es dem 40-Jährigen sehr schlecht ging, rief sie sofort das Rettungswesen. Der Mann wurde dann aufgrund seiner schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, wo genau der Verunglückte gearbeitet hatte, da dieser dazu keine Angaben machen wollte oder konnte.

Müllcontainer brannte lichterloh

Eine Fußgängerin (29) bemerkte heute Nacht in der Seehausener Allee neben einem scheinbar ungenutzten Gewerbeobjekt zehn Meter neben der Straße, auf der sie sich bewegte, einen hellen Feuerschein. Daraufhin verständigte sie sofort die Feuerwehr, die nur wenige Minuten später an der Brandstelle ankam und den Brand löschte. In Flammen und durch das Feuer komplett zerstört wurde ein grüner Müllgroßcontainer. Hinweise zur Brandursache gibt es bisher keine.

Rätselhafter Einbruch in Lokalität

Wie es den Einbrechern gelang, in die Büroräume eines Gohliser Restaurants einzudringen, bleibt dem Inhaber schleierhaft, da der Zutritt zu den aufgebrochenen Räumlichkeiten nicht ohne weiteres möglich ist. Letztlich bemerkte der 51-jährige Inhaber beim Aufsuchen des Büros zum einen die mit frischen Hebelspuren versehene Zugangstür zu den Nebenräumen und zum anderen die Holzabsplitterungen im Bereich des Türschlosses. Demzufolge war ihm schnell bewusst, dass sich jemand unberechtigterweise Zutritt verschafft haben muss. Als er weiterging, stolperte er über das am Boden liegende herausgerissene Türschloss der Bürotür.

Danach fand er ein chaotisches Büro vor, denn alle Schränke in dem Geschäftszimmer waren geöffnet, die Behältnisse wurden herausgezogen, ein Glas mit Münzgeld wurde entleert, ein Laptop wurde ergaunert und ein Gerät zur Eingabe der Einnahmen und deren elektronischer Registrierung wurde ebenfalls von den Tätern mitgenommen. Insgesamt gelang es den Unbekannten, Gegenstände im Wert einer vierstelligen Summe zu erbeuten und einen Sachschaden von rund 500 Euro zu verursachen.

Reinigungsfirma von Langfinger heimgesucht

Über das Wochenende suchten Langfinger eine Probstheidaer Reinigungsfirma heim. Wie sie in den Hausflur gelangten, gibt derzeit noch Rätsel auf, doch dann war der Weg der Diebe offensichtlich. Sie brachen den Schließzylinder zur Zugangstür der Firma heraus und entriegelten den Schließriegel.

Im Firmenbüro öffneten sie das Mobiliar zum Teil auf die nicht vorgesehene Weise. Dann durchsuchten sie dieses und entnahmen auch Gegenstände, die sie auf den Tisch stellten. Als sie schließlich in einem der Aktenschränke Geld in dreistelliger Höhe fanden, beendeten sie die Durchschau, schnappten sich noch den Laptop und verschwanden samt der Beute.

Der Sachschaden beträgt nach Aussage des Objektleiters (40) ca. 50 Euro, den Stehlschaden bezifferte er mit ca. 600 Euro. Die Polizei sicherte Spuren. Die Ermittlungen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall dauern an.

Schreck löst Kollision von drei Pkws aus

Am späten Montagnachmittag befuhr die Fahrerin (55) eines Dahaitsu bei zähfließendem Verkehr die Zweinaundorfer Straße in Anger-Crottendorf. Aufgrund ihrer Unachtsamkeit fuhr sie auf den vor ihr fahrenden blauen BMW auf. Durch den plötzlichen Knall erschrak sich die 55-Jährige so, dass sie reflexartig ihr Auto nach rechts lenkte und dabei in einen geparkten Fiat-Punto krachte. An allen Fahrzeugen entstand ein nicht geringer Schaden; dabei der 55-Jährigen mit ihrem Daihatsu: Nach dem Zusammenstoß war eine Weiterfahrt nicht mehr möglich.

Crash auf der Kreuzung

Der Fahrer (75) eines BMW befuhr gestern Mittag die Paunsdorfer Allee in Richtung Permoserstraße. Er bog nach links ab, um in Richtung BAB 14 weiterzufahren. Er beachtete jedoch einen entgegenkommenden BMW (Fahrerin: 56) nicht. Beide Fahrzeuge stießen zusammen; waren dann nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die 56-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Auch die Beifahrerin (73) des BMW-Fahrers wurde leicht verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Der 75-Jährige sieht sich einem Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung entgegen. An beiden Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 16.000 Euro.

Hoher Sachschaden nach Domino-Crash

Der Fahrer (52) eines Mercedes war gestern Nachmittag auf der Bernhard-Göring-Straße auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Unmittelbar vor der Kreuzung Körnerstraße wollte er von seiner Fahrspur aus nach links abbiegen. Dies wurde ihm zum Verhängnis, denn er kollidierte mit einem Ford Fiesta (Fahrer: 30). Der Ford wurde dadurch nach links abgedrängt und stieß gegen einen abgestellten Seat (Halter: 34).

Dieser wurde nach vorn geschoben, stieß gegen einen parkenden VW Golf (Halterin: 33) und dieser wiederum gegen einen stehenden Skoda Fabia (Halterin: 30). Verletzt wurde niemand. An den fünf Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 31.500 Euro.

Fast so etwas wie eine Geburtstagsausgabe – Die neue LZ Nr. 50 ist da

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Homann (SPD): Mindestlohnerhöhung würde jedem dritten Beschäftigten in Sachsen helfen
Extreme Verhältnisse in unseren Fließgewässern – Einschränkung der Wasserentnahmen
17. Kurzfilmfestival KURZSUECHTIG feiert als erstes Filmfestival in Mitteldeutschland seine Offline-Eröffnung
SPD-Abgeordnete Holger Mann und Dirk Panter laden am 30. September zur Fahrt in den Sächsischen Landtag
Verkehrseinschränkungen rund um Demo am 13. August
Mehr als 3,6 Milliarden Euro für Denkmalschutz in Sachsen
Leipziger Linke unterstützt LGBTIQ-Solidemo
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Mittwoch, der 12. August 2020: Corona-Verharmloser/-innen spucken auf die Gesundheit anderer
Die Maske ist zum umkämpften Symbol geworden. Foto: Jasmin Sessler, Pixabay

Foto: Jasmin Sessler, Pixabay

Für alle Leser/-innenEine Frau ohne Gesichtsmaske soll einen Supermarktmitarbeiter gekratzt, geschlagen und bespuckt haben. Das berichtet die Polizei heute. Zuvor hatten Corona-Verharmloser/-innen zu Verstößen gegen die Maskenpflicht aufgerufen. Außerdem: Ein MDR-Beitrag über die „Basis“ der SPD in Leipzig verrät wenig und die geplante Verfassungsschutz-Reform stößt auf ein geteiltes Echo. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 12. August 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Eine Ausstellung im Café Wagner würdigt die im Juli verstorbene Pop-Art-Künstlerin Jeannette Pietrowski-Siefke

Foto: privat

Für alle LeserDas Café Wagner am Richard-Wagner-Platz ehrt am Freitag, 14. August, die im Juli verstorbene Leipziger Pop-Art-Künstlerin Jeannette Pietrowski-Siefke (1978 bis 2020) mit Ausstellung und der Widmung eines Nachwuchs-Kunstpreises. Sie hatte ihre eigene, besonders treue Anhängerschaft weit über Leipzig hinaus. Und im Café Wagner hielt sie sich gern auf.
Mehr Kompetenzen, aber auch mehr Stress: Die Coronakrise ist eine echte Herausforderung für Studierende
Hörsaal im Geutebrück-Bau. Foto: Stephan Floss/HTWK Leipzig

Foto: Stephan Floss/HTWK Leipzig

Für alle LeserMit der Coronakrise haben sich nicht nur die technischen und digitalen Kompetenzen der Studierenden verbessert, die Mehrheit der Studierenden an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (rund 80 Prozent) hat eigenen Aussagen zufolge auch gelernt, sich besser an veränderte Bedingungen anzupassen: Die Fähigkeiten zum Selbstmanagement haben sich unterschiedlich, aber mehrheitlich doch positiv entwickelt. Die psychische Belastung ist hingegen stark gestiegen.
Erneute Sperrung nach Leichenfund: Polizei lässt Inselteich abpumpen
Der Inselteich ist seit Mittwochfrüh erneut weiträumig gesperrt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser Wer hat den 68-jährigen Mann getötet, dessen Leiche vergangenen Donnerstag aus dem Inselteich im Clara-Zetkin-Park gezogen wurde? Einen Schlüssel zur Antwort auf diese Frage erhoffen sich die Ermittler offenbar im Teich selbst, der seit dem Morgen erneut weiträumig abgesperrt ist und abgepumpt wird.
Alte Merseburger Gleisstrecke könnte tatsächlich zum ausgebauten Radweg werden
Die Merseburger Gleisstrecke auf der Karte HauptnetzRad der Stadt Leipzig. Karte: Stadt Leipzig

Karte: Stadt Leipzig

Für alle LeserMan darf ja mal träumen. Und tatsächlich ist dieser Traum schon acht Jahre alt. 2012 verkaufte die Bahn die seit 1999 nicht mehr genutzte Gleisstrecke Merseburg–Leipzig-Leutzsch an einen Privatinteressenten, der daraus eine Radstrecke entwickeln wollte. Eine famose Idee, wenn man bedenkt, dass man auf so einer Strecke als Radfahrer vom Kraftverkehr unbehelligt von Leutzsch bis nach Gundorf und zum Elster-Saale-Kanal käme. Der Traum ist nicht tot.
Noch ist kein einziges Problem am Frachtflughafen Leipzig/Halle im Sinn der betroffenen Bürger gelöst
Demonstration für ein Nachtflugverbot am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserIm Juni schrieb die Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“ an den sächsischen Umweltminister Wolfram Günther, um die Staatsregierung aufzufordern, auch ein Gegengutachten der Bürgerinitiative zum geplanten Frachtflughafenausbau am Leipziger Flughafen durch die Staatsregierung zu finanzieren. Im Anschluss kam auch ein Termin mit dem Minister zustande. Das Gespräch fand am 13. Juli im Neuen Rathaus in Leipzig statt. Das Ergebnis: ein weiterer Brief.
Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ kritisiert die verkorkste Wohnungsbaupolitik von Bundesbauminister Seehofer
Dr. Ronald Rast. Foto: Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V.

Foto: Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V.

Für alle LeserEs passt hinten und vorne nicht, nicht nur in Leipzig, sondern in ganz Deutschland. 1,5 Millionen bezahlbare Wohnungen sollten in der aktuellen Legislaturperiode bis 2021 entstehen. Vollmundig hatte es die Regierungskoalition verkündet. Doch der zuständige Minister hat völlig fehlgesteuert. Selbst die Zahlen, die Bundesbauminister Horst Seehofer jetzt in einer Antwort auf eine Grünen-Anfrage im Bundestag herausgab, sind geschönt. Von der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ wird er dafür heftig kritisiert.
Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten: Warum jeder Mensch einen Kompass für das Gute und das Böse hat
Markus Gabriel: Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWir leben in einer Zeit der Fakenews, des großen Geplappers, der Schwurbler und Mythenerzähler. Ein Blick in die a-sozialen Netzwerke genügt, um die ganze Verwirrung sichtbar zu machen. Leute, die nicht mal wissenschaftliche Fakten akzeptieren, verkaufen sich als Aufklärer, Egomanen erfinden sich ihre „Wahrheiten“ selbst. Wird jetzt alles, was wir an Moral erworben haben, verramscht und verhökert? Das Buch des Philosophen Markus Gabriel ist wie eine riesengroße Tasse Espresso zum Wieder-Munterwerden.
Dienstag, der 11. August 2020: Scholz darf sich auf Unterstützung der Jusos freuen
Juso-Chef Kevin Kühnert will Olaf Scholz unterstützen. Foto: Stefan Müller, Flickr (CC BY 2.0)

Foto: Stefan Müller, Flickr (CC BY 2.0)

Für alle Leser/-innenNachdem die SPD gestern Olaf Scholz‘ Kanzlerkandidatur verkündete, sagten zügig wichtige Jusos ihre Unterstützung für den derzeitigen Vizekanzler zu. Auf Twitter sorgte aber ein heftiger Streit bereits für einen deaktivierten Account. Außerdem: Die Leipziger CDU-Fraktion wirft Grünen und Linken zu viele Anträge vor und das Landeskabinett treibt die Landarztquote voran. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 11. August 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Romantische Viecher auf der Terrasse der Moritzbastei
Romantische Viecher auf der Terrasse der Moritzbastei. Foto: TheaterTurbine

Foto: TheaterTurbine

Für alle LeserEs geht um die liebe Liebe. Denn die macht auch in Corona-Zeiten keine Pause. Auf der Terrasse der Moritzbastei feiert am Donnerstag, den 13. August, das Stück „Romantische Viecher“ Premiere. Die letzten dreieinhalb Wochen wurde unter der Sommerhitze final geprobt, bis Ende August spielt die TheaterTurbine unter freiem Himmel das Spiel der Gefühle.
Wenn die Grüne Liga eine Pressemitteilung von 2019 noch einmal verschickt: Statt Dürre-Jammerei Wasser in der Landschaft halten
Abgeerntetes Feld bei Wiederau. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

KommentarAll das, was wir derzeit mit immer mehr Hitzetagen, Dürre, vertrockneten Stadtbäumen, vertrockneten Wäldern erleben, war zu erwarten. Seit Jahren schon. Nichts anderes haben die Klimamodelle der Meteorologen seit 30 Jahren als wahrscheinliches Szenario beschrieben. Auch die Modellierungen des sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie haben nichts anderes vorausgesagt. Aber die sächsische Politik hat nicht reagiert. Immer noch dominiert das alte, bequeme Denken, das alle Veränderungen ausbremst.
Leichenfund im Clara-Zetkin-Park: Polizei veröffentlicht Bild des Toten und bittet um Mithilfe + Update Identifizierung
Der abgesperrte Fundort der Leiche am Donnerstag. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser Nach dem Fund einer Leiche im Inselteich des Clara-Zetkin-Parks am Donnerstag steht fest, dass es sich bei dem Toten um einen älteren Mann handelt und er gewaltsam zu Tode kam. Zur Klärung seiner Identität bittet die Leipziger Polizei nun die Öffentlichkeit um Unterstützung und hat ein Foto mit Beschreibung äußerer Merkmale des Mannes veröffentlicht.
Forschungsverbund sucht Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Heimen und Jugendwerkhöfen der ehemaligen DDR
Weggesperrt aus der Welt. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle Leser„Mich kriegt nichts mehr klein.“ Frau Kastrati sagt das mit fester Stimme. Das ist nicht selbstverständlich. Sie war mehrere Jahre in einem Kinderheim und einem Jugendwerkhof in der ehemaligen DDR untergebracht. Sie hat erlebt, unterdrückt zu werden und in rigiden Regeln und Strukturen zu leben, in denen die eigenen Bedürfnisse wenig bis gar keinen Raum hatten. Viele Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind, kennen den Satz „Wenn du nicht brav bist, kommst du nach Torgau.“
Zum Teil in Leipzig, zum größten Teil digital: Attac beteiligt sich am Kongress „Zukunft für alle“
Das war mal ein Teich. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserDie Corona-Pandemie hat ziemlich schonungslos offengelegt, wo unsere entfesselte und globalisierte Wirtschaft ihre Grenzen hat, wo sie unsere Lebensgrundlagen zerstört und wo sie sogar unsere Fähigkeit, auf Pandemien zu reagieren, unterhöhlt. Mal ganz davon zu schweigen, wie sehr die entfesselte Konsumwirtschaft die Ursache für die massive Klimaerhitzung und die Zerstörung unserer Umwelt ist. Ein Kongress in Leipzig sollte das schon lange vor Corona thematisieren. Der findet nun vorwiegend online statt.
Veränderter Lehrbetrieb durch Corona ist auch für viele Student/-innen der Uni Leipzig eine extreme Belastung
Was die Student/-innen der Uni Leipzg als belastend empfinden. Grafik: StuRA der Uni Leipzig

Grafik: StuRA der Uni Leipzig

Für alle LeserCorona zwingt in allen Bereichen zum Umdenken, auch an den sächsischen Hochschulen. Denn auch die waren nicht wirklich darauf vorbereitet, dass ein Coronavirus den klassischen Hochschulbetrieb mit Massenvorlesungen, Seminaren und anderen Präsenzveranstaltungen völlig aushebeln würde. Früher, als es nicht einmal das Internet gab, hätte so eine Pandemie den Hochschulbetrieb völlig zum Erliegen gebracht. Aber auch heute ruckelt und rumpelt es noch, wie der StuRa der Uni Leipzig feststellt.