Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 12. Januar: Überraschungsbesuch, Einbrecher „mit Filmriss“, Ausgeflippter Autofahrer

Während ein Markkleeberger Ehepaar (m/w 73) zum Kurzurlaub im Thüringischen weilte, erhielten sie derweil in ihrer Heimatvilla unliebsamen Besuch – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ Ein dubioser Einbruch trug sich in einem Mehrfamilienhaus in der Christian-Ferkel-Straße zu +++ An der Ampel Friedrich-Ebert-Straße/Käthe-Kollwitz-Straße geriet ein Autofahrer völlig aus der Fasson und ging mit Pfefferspray auf eine Radfahrerin los.

Überraschungsbesuch abscheulicher Art

Während ein Markkleeberger Ehepaar (m/w 73) zum Kurzurlaub im Thüringischen weilte, erhielten sie derweil in ihrer Heimatvilla am Auenplatz unliebsamen Besuch. Somit erwartete die beiden bei ihrer Rückkehr eine bittere Überraschung, denn schon beim Betreten des Hauses erblickten sie die aufgezogenen Schübe des Mobiliars im Erdgeschoss. Was sich dann offenbarte, verschlug ihnen den Atem. Die Diebe hatten eine Vielzahl der Räume durchwühlt, Silberbesteck und hochwertigen Schmuck, darunter Gold- und Perlenketten, Perlenarmband, etliche Ringe sowie Diamantschmuck gestohlen. Ein Teil des Schmuckes waren Erbstücke, die sich schon seit Generationen im Besitz der Familie befanden.

Später zeigte sich auch, wie die Langfinger ins Haus gelangt waren. Sie hatten die Scheibe der Terrassentür eingeschlagen und sich so Zutritt verschafft. Weiterhin waren zwei Türen aufgebrochen, die die Besitzer verschlossen hatten.

Der Hauseigentümer informierte die Polizei, so dass nun die Kripo die Ermittlungen wegen Wohnungseinbruchsdiebstahl führt. Die Höhe des Sachschadens konnte der 73- Jährige noch nicht beziffern. Sicher ist er sich allerdings, dass dieser weit über 25.000 Euro liegt.

Wer konnte in den letzten Tagen ungewöhnliche Begebenheiten oder gar den Einbruch selbst beobachten? Hinweise nimmt die Kripo Leipzig in der Dimitroffstraße 1, 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 entgegen.

Was ist hier nur passiert…

… fragen sich alle Beteiligten in einem Mehrfamilienhaus aber auch die Polizei.

Alles fing damit an, dass ein Bewohner (43) des Mehrfamilienhauses in der Christian-Ferkel-Straße, der gestern aus der Nachtschicht kam bemerkte, dass gewaltsam in eine Nachbarwohnung eingebrochen wurde. Die Polizei wurde gerufen. Der Mieter der Wohnung befand sich nicht in Leipzig, die Frau (28) war ebenfalls nicht zu Hause, konnte telefonisch aber erreicht werden. Sie kam sofort nach Hause. Die Wohnung wurde durchsucht. Nach ihren Angaben wurde nichts entwendet. Allerdings vermisste sie ihren schwarz/braunen Hund „Happy“, ein Mix aus Rottweiler und Terrier. Dafür schlich eine schwarze Katze in der Wohnung herum, die nicht hierher gehörte.

Während noch die erforderlichen Ermittlungen vor Ort geführt wurden, meldete sich ein weiterer Hausbewohner bei der Polizei und teilte diesen mit, dass seine Wohnung total verwüstet war und er nichts mehr weiß. Außerdem suchte er seine schwarze Katze. Dieser 39-jährige Hausbewohner war außerdem am Fuß verletzt. Die Beamten fanden auch in der eingebrochenen Wohnung Blutspuren. Bei der Nachschau der Wohnung des 39-Jährigen fanden die Beamten keine Einbruchsspuren an der Wohnungstür. Weiterhin äußerte der Mieter, dass eine Jacke in der Wohnung herumlag, die ihm nicht gehört. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um die Jacke der 28-jährigen Frau handelte, in deren Wohnung eingebrochen wurde.

Fazit: Es gibt einen 39-jährigen Tatverdächtigten, der über Nacht einen „Filmriss“ hatte. Er stand unter Tabletten und Alkoholeinfluss. Diese Tatsachen wurden durch eine weitere Hausbewohnerin gestützt, die in der Nacht gegen 01:00 Uhr lauten Lärm vom Dachboden hörte und anschließend sah, wie der 39-Jährige vor ihrer Wohnungstür lag und betrunken herumlallte. Später fand sie noch ein Handy, das dem 39-Jährigen gehört und auch die Katze sah diese Frau im Treppenhaus herumschleichen.

Seine Katze war in der Wohnung, wo eingebrochen wurde und ein Hund wird nun vermisst. Es gibt noch viel zu tun, in diesem merkwürdigen Fall.

Handfest geklärt

Eine Begegnung der besonderen Art erlebte gestern Abend eine 28-Jährige, als sie mit ihrem Fahrrad auf der Käthe-Kollwitz-Straße stadteinwärts fuhr. Die Begegnung hieß: Völlig ausgeflippter Autoinsasse, der wild mit Pfefferspray sein Ego befriedigen will. Was war geschehen?

Während die Radfahrerin nichts Schlimmes ahnend die Straße entlangrollte, ertönte plötzlich aus einem vorbeifahrenden Peugeot aggressives „Gekeife“. Den Inhalt der Botschaft verstand sie allerdings nicht. Dennoch war sie nicht weniger erschreckt. Als sie schließlich an der Ampel Friedrich-Ebert-Straße/Käthe-Kollwitz-Straße bei „Rot“ halten musste, klopfte sie an die Beifahrerscheibe des Renault Kangoos, um den Beifahrer zur Rede zu stellen.

Dieser stieg daraufhin hektisch aus der „Droschke“ aus und stieß dabei die Beifahrertür soweit auf, dass er sowohl das Fahrrad als auch die 28-Jährige zu Fall brachte. An dieser Stelle sei gesagt, war des Handgemenges noch nicht genug.

Nachdem sich die Frau wieder hochgerappelt hatte, eskalierte dieses derart, dass der Mann ein Pfefferspray auspackte und damit die Frau komplett einnebelte. Tränende Augen und gereizte Schleimhäute waren die Folge. Doch auch der Unbekannte kam nicht ganz ungeschoren davon, er litt ebenso unter den Folgen seiner Attacke.

Eine Zeugin, die den Vorfall beobachtet hatte, bot der 28-Jährigen Hilfe an. Diese erklärte, dass alles in Ordnung sei, stieg auf ihr Fahrrad und fuhr davon. Später erstattete sie bei der Polizei Anzeige und beschrieb den Mann folgendermaßen: 170 – 175 cm groß, europäischer Typ, dunkelblondes bis blondes, glattes Haar, schmaler Körper, leicht hervorstehende Augen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Nero erschnüffelt 22 gefüllte Cliptütchen mit Marihuana

Am Donnerstagmittag hatte unser Diensthund „Nero“ wieder einmal einen guten Riecher. Er erschnüffelte ein kleines Depot an betäubungsmittelverdächtigen Substanzen in der Nähe des Schwanenteichs. Zum Verkauf vorbereitet und verpackt in einer blauen Tüte, wurden in Ufernähe des Teiches insgesamt 22 kleine Cliptütchen mit einer grünen, pflanzlichen Substanz sichergestellt. Im Polizeirevier wurde der Fund mittels ESA-Test überprüft und brachte die Tatsache, dass es sich bei den Substanzen in den Cliptütchen um Marihuana handelt. Wer dieses Depot anlegte, bleibt allerdings offen. (St)

Angestellte verfolgen Dieb

Ziemlich dreist verhielt sich ein Dieb am Donnerstagnachmittag. Ohne schlechtes Gewissen entnahm er aus einem Warenträger einen Jogginganzug und verließ wie selbstverständlich das Sportartikelgeschäft am Brühl. Ein mutiger Mitarbeiter bekam den Diebstahl mit und nahm die Verfolgung auf. Nach wenigen Metern konnte er den Dieb stoppen und ihm seiner zeitweiligen Beute wieder entledigen. In der Zwischenzeit kam auch der verständigte Wachdienst hinzu, um den Dieb bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die ganze Situation bekamen wohl die Freunde des unbekannten Diebes mit und eilten ihrem Freund zu Hilfe.

Die Unterstützung erfolgte, indem sie die beiden Securitymitarbeiter so bedrängten und ablenken konnten, dass der Dieb noch vor Eintreffen der Polizei unerkannt flüchten konnte. Zeugen konnten den unbekannten Mann anhand seiner Kleidung wie folgt beschreiben: Er trug eine rote Softschelljacke, einen grünen Kapuzenpullover und eine dunkelblaue Jeans bei seiner Tatausführung. Besonders auffällig waren jedoch seine großen weißen Kopfhörer. Bislang gibt es aber noch keinerlei Hinweise zum möglichen Tatverdächtigen. (St)

Fahrzeug entwendet

Unbekannter Täter betrat gestern Nachmittag das Objekt einer Pflegeeinrichtung in der Schongauerstraße und gelangte auf bisher unbekannte Art und Weise in die Umkleideräume. Hier öffnete er gewaltsam einen Spind und entwendete aus diesem einen Autoschlüssel und Wohnungsschlüssel. Anschließend entwendete er mit dem aufgefunden Originalschlüssel das dazugehörige Fahrzeug, einen violetten Fiat 500 Cabrio vom Parkplatz. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 12.000 Euro.

Unfall im Kreuzungsbereich

Ein 21-jähriger Fahrer eines Fiat Ducato fuhr heute Nacht mit seinem Fahrzeug die Zweinaundorfer Straße entlang. An der Kreuzung Sommerfelder Straße übersah er mit hoher Wahrscheinlichkeit das Schild „Vorfahrt beachten“ welches gilt, wenn die Ampelanlage auf Grund der Nachtzeit außer Betrieb ist. Während er in den Kreuzungsbereich einfuhr, bemerkte er seinen Fehler und bremste. Aber zu spät. Es kam zur Kollision mit dem vorfahrtsberechtigten LKW des 57-jährigen Fahrers. Durch den Zusammenstoß wurde der Dieseltank des Lkw beschädigt und ca. 200 Liter Diesel liefen aus. Die Kreuzung wurde komplett gesperrt. Die Kameraden der Feuerwehr waren ebenso am Ort, wie eine hinzugezogene Fachfirma, die sich um das ausgelaufene Diesel kümmerte. Der LKW musste durch eine Firma abgeschleppt werden. Gegen 07:30 Uhr war die Kreuzung wieder frei. Personen wurden keine verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 18.000 Euro an beiden Fahrzeugen.

Gefahren des Linksabbiegens

Mit ihrem Ford Focus erfasste eine 35-Jährige gestern Morgen eine Fußgängerin (31) und verletzte sie leicht. Was war geschehen? Die Ford-Fahrerin, die auf der Ludolf- Colditz-Straße in nördliche Richtung fuhr und anschließend nach links in die Lausicker Straße abbog, übersah offensichtlich die 31-Jährige, die zu der Zeit die Straße überquerte. So wurde diese vom Ford erfasst und leicht verletzt, woraufhin eine medizinische Versorgung in einem Leipziger Krankenhaus notwendig wurde. Am Focus selbst entstand ein Sachschaden von 50 Euro.

Vorsicht bei der Grundstückseinfahrt!

In den Nachmittagsstunden ereignete gestern sich im Leipziger Nordwesten ein etwas seltsamer Unfall: Ein Radfahrer (29) radelte den Zöllnerweg in stadteinwärtige Richtung. Kurz vor einer Grundstückseinmündung wollte der Fahrer eines grauen Mazdas (86) direkt in das betreffende Grundstück noch vor dem Radfahrer abbiegen, schafft es dabei aber nicht, den 29-Jährigen vollständig zu überholen. Der 86-jährige Mazda-Fahrer bog trotzdem ab, was dazu führte, dass der Radfahrer nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte, stürzte und durch das Auto mit in die Grundstückseinmündung gezogen wurde. Nach etwa 20 Metern hielt der Rentner dann endlich an. Vorher hatte er nach eigenen Angaben nicht mitbekommen, dass er den Fahrradfahrer mitgeschliffen hat. Der Radfahrer kam zum Glück mit einem leichten Schock und Schürfwunden davon.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
2 Kommentare


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Debattenkultur im Schumann-Haus mit Sebastian Krämer und Max Czollek
Theatrale und philosophische Gratwanderung – „Great Depressions“ in Leipzig
„Grillenkäfig und Wasserpfeife: Das chinesische Gelehrtenhaus – Kulturexport um 1900“
Zukunftstag an der Uni Halle: Schnuppervorlesungen und Laborbesuche
Skullbreakerchallenge: „Bitte lasst das bleiben!“
Lausitzer Neiße wird durchgängig: Flächenentsiegelung durch Abriss der ehemaligen Tuchfabrik
Wissenschaftsministerium fördert Forschungsprojekt ARAILIS mit 1,5 Millionen Euro
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Sächsisches Oberbergamt ignorierte bei der Kiesgrube Rehbach die Beteiligungsrechte der Stadt Leipzig
Der Kiesabbau zwischen Rehbach und Knauthain. Karte: Google Maps

Karte: Google Maps

Für alle LeserDie Kiesgrube Rehbach liegt auf Leipziger Flur. Wenn der Betreiber hier über die vertraglich vereinbarte Zeit weiter Kies abbauen will, muss die Stadt Leipzig zwangsläufig gefragt werden. Aber das hielt das Sächsische Oberbergamt im August 2019 nicht für nötig und erstellte einfach einen Zulassungsbescheid, mit dem die Mitteldeutsche Baustoffe GmbH (MDB) ihren Kiestagebau bis 2025 verlängern kann.
Leipzigs Verkehrsplaner schlagen erste Lösungen für die Rödelstraße in Schleußig vor
Blick über die Rödelstraße Richtung Schnorrstraße. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAuf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Stadtrat hin meinte Leipzigs Planungsdezernat im November noch, dass man keine Änderungen an der Rödelstraße in Schleußig geplant habe. Am 22. Januar übergab dann Thomas Gentsch, der die Petition zur Rödelstraße gestartet hatte, die Petition samt Unterschriften an OBM Burkhard Jung. Und siehe da: In seiner Stellungnahme zur Petition kann sich das Planungsdezernat durchaus ein paar zeitnahe Änderungen an der unübersichtlichen Kreuzung vorstellen.
Wie LVZ und ADAC gemeinsam für die Verkehrsvorstellungen von vor 30 Jahren kämpfen
Abends am Goerdelering. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEinen richtigen Satz schrieb die LVZ tatsächlich am Freitag, 21. Februar, als sie versuchte, die Sache mit der Verkehrspolitik im OBM-Wahlkampf ein bisschen zu erklären. So aus ihrer Sicht. Der Satz lautet: „Denn die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren schrittweise von den Verkehrskonzepten der Nach-Wende-Zeit verabschiedet.“ Die LVZ hat das freilich nicht geschafft. Und der ADAC Sachsen erst recht nicht.
Livestream zur 1. Leipziger Townhall am 23. Februar 2020 in der Peterskirche
Die erste Leipziger Townhall anläßlich der OBM-Wahl in der Peterskirche. Grafik: L-IZ.de

Grafik: L-IZ.de

Für alle LeserVideoEs ist ein Experiment, ein erster Versuch. Die Leipziger „Townhall“ am heutigen Sonntag, 23. Februar 2020 soll eine neue Art von niederschwelliger, freier und verständlicher Politikdebatte in Leipzig eröffnen, welche mindestens einmal im Jahr aktuelle Fragen und Probleme der Bürger aufgreift und direkt an die Stadtspitze transportieren. Gestaltet wird dieses Format stets von engagierten Bürgervereinen, Initiativen und Verbänden, die der Debatte die fachliche und sachliche Richtung geben sollen. Der Anlass für den Auftakt ist nicht zufällig die OBM-Wahl am 1. März. Ein sehr guter Grund, über die Zukunft Leipzigs zu diskutieren.
Leichtathletik-DHM 2020: Medaillen aus dem Kugelstoßring
Dennis Lewke (links) und David Storl sorgten am Samstag im Kugelstoßen für die ersten (und bisher einzigen) Leipziger Medaillen. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserDavid Storl ist zurück. Nach dem verletzungsbedingten Saisonabbruch im Vorjahr, scheint der Kugelstoßer vom SC DHfK in Sachen Olympia-Vorbereitung auf einem guten Weg zu sein. Bei den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in der Arena Leipzig setzte der 29-Jährige mit seinem goldenen Auftritt das Highlight für die Farben der Gastgeber-Stadt. Teamkollege Dennis Lewke erkämpfte sich zudem im selben Wettbewerb Bronze und übertraf erstmals die magische 20-Meter-Marke.
Fakten zur Oberbürgermeisterwahl am 1. März
Die acht Kandidaten der OBM-Wahl beim Wahlpodium der IHK zu Leipzig. Ganz links im Bild: IHK-Präsident Kristian Kirpal. © Michael Freitag

© Michael Freitag

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 76, seit 21. Februar im HandelEs ist eine ungewöhnliche Konstellation, in der die Oberbürgermeisterwahl am Sonntag, den 1. März, auf die Zielgerade geht. Eigentlich müsste man Sebastian Gemkow, den Bewerber der CDU, als Herausforderer von Amtsinhaber Burkhard Jung (SPD) bezeichnen. Schließlich möchte er den wichtigsten Posten im Rathaus nicht verteidigen, sondern erobern. Doch es war Gemkow, der den ersten Wahlgang am 2. Februar knapp für sich entscheiden konnte.
Leipziger Forschungsergebnis: Ein schwaches Herz schadet auch dem Gehirn
Joggen hilft auch, das Gehirn fit zu halten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas menschliche Gehirn ist ein Hochleistungsorgan. „Das Gehirn benötigt bis zu 20 Prozent des Energieverbrauchs und ist damit unter den Organen ein regelrechter Energiefresser“, schrieb zum Beispiel die „Welt“ in einem Beitrag zum Thema im Jahr 2009. Die Denkvorgänge selbst fressen gar nicht so viel Energie. Doch die „Hardware“ bekommt sehr schnell Probleme, wenn sie nicht mehr ausreichend durchblutet wird.
Debattenkultur im Schumann-Haus mit Sebastian Krämer und Max Czollek
Das Schumann-Haus in der Inselstraße. Foto: Christian Kern

Foto: Christian Kern

Streiten kann so schön sein – auch und gerade in der Öffentlichkeit. Mit der neuen Reihe im „Krämers Gedankensalon“ im Schumann-Haus haben Irrtümer, Ressentiments und Fantasielosigkeit keinen Platz. Ein lebhafter Zustrom von Gedanken ist am Samstag, 29. Februar, 19 Uhr, explizit erwünscht! In „Krämers Gedankensalon“ diskutieren Chansonnier Sebastian Krämer und Philosoph Felix Krämer mit Persönlichkeiten aus Literatur, Forschung oder Publizistik. Gast der ersten Ausgabe ist der Schriftsteller Max Czollek.
Theatrale und philosophische Gratwanderung – „Great Depressions“ in Leipzig
Quelle: Schaubühne Lindenfels

Quelle: Schaubühne Lindenfels

In Jan Philipp Stanges Inszenierung äußert ein Schauspieler im Fellgewand seine Gedanken zu Leistungsgesellschaft, Depression und Männlichkeit. Das Stück verknüpft die individuelle Geschichte der Depressionserkrankung des Darstellers und des Suizids seines Bruders mit der historischen Erzählung der Entdeckung des Neandertalers. Die Schaubühne Lindenfels zeigt das Gastspiel im Rahmen ihrer Reihe „Science & Fiction“.
„Grillenkäfig und Wasserpfeife: Das chinesische Gelehrtenhaus – Kulturexport um 1900“
Mit dem EU-China-Gipfel und der Konferenz der European Association for Chinese Studies ist China dieses Jahr in Leipzig sehr präsent. Im Kontext dieser Ereignisse präsentiert das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek einen ganz besonderen Kulturexport: Das Chinesische Gelehrtenhaus, das 1914 auf der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik (Bugra) in Leipzig ein besonderer Publikumsmagnet war.
Im März gibt es Straßensperrungen im Leipziger Osten und auch Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr
Die alte Bahnbrücke an der Cunnersdorfer Straße. Foto: Deutsche Bahn

Foto: Deutsche Bahn

Für alle LeserSchon seit dem vergangenen Jahr arbeitet die Deutsche Bahn im Leipziger Osten an der Erneuerung von sieben wichtigen Eisenbahnbrücken. Das ist Teil der Modernisierung des Eisenbahnknotens Leipzig im Streckenabschnitt Leipzig-Engelsdorf–Leipzig-Stötteritz. Das bringt Anfang März wieder einige Straßensperrungen im Leipziger Osten mit sich.
Stadtgeschichtliches Museum und Mendelssohn-Haus verlängern Leihvertrag für Mendelssohns Möbel
Jürgen Ernst (Geschäftsführender Vorstand, Direktor Mendelssohn-Haus), Dr. Skadi Jennicke (Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur) und Dr. Anselm Hartinger (Direktor Stadtgeschichtliches Museum Leipzig). Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Für alle Leser1969 gelang dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig mit dem Familiennachlass von Hugo Wach, einem Enkel von Elisabeth Wach, die vor ihrer Heirat den Namen Mendelssohn trug, ein außergewöhnlicher Ankauf. Sie war die jüngste Tochter des Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdys. Weite Teile des Nachlasses aus dem Hause des großen Gewandhauskapellmeisters, mit originalen Möbeln, Gemälden und Kunstgegenständen, werden seit 50 Jahren ausgestellt, seit 1997 als Dauerleihgabe im Mendelssohn-Haus in Leipzig.
Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #21
Von Menschen-Männchen oft beneidet: Bartaffe im Leipziger Zoo. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserDonald Trump ist der große Bartender politischer Programme und Philosophien. Was einst vereinbart war, gilt für ihn nicht. Er „gebärtet“ sich, wie's ihm beliebt. Mal gibt er den Libertären, der dem Anarcho-Kapitalismus huldigt, dann wieder den autoritär Konservativen, der staatliche Investitionen (und Interventionen!) bedient und an Ideen festhält, die soooo einen Bart haben. Dabei hat er selbst – keinen. Wie überhaupt seit nunmehr 107 Jahren kein amerikanischer Präsident mehr Gesichtsbehaarung trägt.
Wie LVZ und CDU dafür kämpfen, dass Leipzig ein wertvolles Grundstück am Sportforum unbedingt an RB Leipzig verkauft
Der Parkplatz auf der Fläche des ehemaligen Schwimmstadions. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„RB-Chef Mintzlaff: ,Klub-Entwicklung darf nicht auf dem Altar des Wahlkampfes geopfert werden‘“, titelte die LVZ am 20. Februar. Am selben Tag schob sie gleich noch einen Artikel nach: „Riesenzoff um Parkhaus-Neubau am Stadion von RB Leipzig“. Was war passiert? Nach zwei Jahren zeigt die Forderung der Grünen-Fraktion im Stadtrat, am Sportforum eben kein neues Parkhaus zu errichten, endlich Wirkung. Dumm nur, dass das die Verwaltung mal wieder auf dem falschen Fuß erwischte, die mit RB schon über den Verkauf des Grundstücks verhandelte.
Auch zu Arndts Zeiten war Antisemitismus keine entschuldbare Haltung
Arndtstraße / Ecke Kochstraße. Foto: Alexander John

Foto: Alexander John

Für alle LeserEifrig trommelt die LVZ gegen die Umbenennung der Arndtstraße im Leipziger Süden, auch wenn das – wie am 20. Februar – wie eine hübsch ausgeglichene Berichterstattung aussieht. „Umbenennung der Leipziger Arndtstraße – Für und Wider unter Bewohnern“. Eifrig unterstützt man eine Petition gegen die Umbenennung, obwohl der Stadtrat diese am 22. Januar beschlossen hat. Selbst zur Überraschung von Thomas Kumbernuß (Die PARTEI), der den Antrag dazu geschrieben hatte.