Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 12. Januar: Überraschungsbesuch, Einbrecher „mit Filmriss“, Ausgeflippter Autofahrer

Während ein Markkleeberger Ehepaar (m/w 73) zum Kurzurlaub im Thüringischen weilte, erhielten sie derweil in ihrer Heimatvilla unliebsamen Besuch – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ Ein dubioser Einbruch trug sich in einem Mehrfamilienhaus in der Christian-Ferkel-Straße zu +++ An der Ampel Friedrich-Ebert-Straße/Käthe-Kollwitz-Straße geriet ein Autofahrer völlig aus der Fasson und ging mit Pfefferspray auf eine Radfahrerin los.

Überraschungsbesuch abscheulicher Art

Während ein Markkleeberger Ehepaar (m/w 73) zum Kurzurlaub im Thüringischen weilte, erhielten sie derweil in ihrer Heimatvilla am Auenplatz unliebsamen Besuch. Somit erwartete die beiden bei ihrer Rückkehr eine bittere Überraschung, denn schon beim Betreten des Hauses erblickten sie die aufgezogenen Schübe des Mobiliars im Erdgeschoss. Was sich dann offenbarte, verschlug ihnen den Atem. Die Diebe hatten eine Vielzahl der Räume durchwühlt, Silberbesteck und hochwertigen Schmuck, darunter Gold- und Perlenketten, Perlenarmband, etliche Ringe sowie Diamantschmuck gestohlen. Ein Teil des Schmuckes waren Erbstücke, die sich schon seit Generationen im Besitz der Familie befanden.

Später zeigte sich auch, wie die Langfinger ins Haus gelangt waren. Sie hatten die Scheibe der Terrassentür eingeschlagen und sich so Zutritt verschafft. Weiterhin waren zwei Türen aufgebrochen, die die Besitzer verschlossen hatten.

Der Hauseigentümer informierte die Polizei, so dass nun die Kripo die Ermittlungen wegen Wohnungseinbruchsdiebstahl führt. Die Höhe des Sachschadens konnte der 73- Jährige noch nicht beziffern. Sicher ist er sich allerdings, dass dieser weit über 25.000 Euro liegt.

Wer konnte in den letzten Tagen ungewöhnliche Begebenheiten oder gar den Einbruch selbst beobachten? Hinweise nimmt die Kripo Leipzig in der Dimitroffstraße 1, 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 entgegen.

Was ist hier nur passiert…

… fragen sich alle Beteiligten in einem Mehrfamilienhaus aber auch die Polizei.

Alles fing damit an, dass ein Bewohner (43) des Mehrfamilienhauses in der Christian-Ferkel-Straße, der gestern aus der Nachtschicht kam bemerkte, dass gewaltsam in eine Nachbarwohnung eingebrochen wurde. Die Polizei wurde gerufen. Der Mieter der Wohnung befand sich nicht in Leipzig, die Frau (28) war ebenfalls nicht zu Hause, konnte telefonisch aber erreicht werden. Sie kam sofort nach Hause. Die Wohnung wurde durchsucht. Nach ihren Angaben wurde nichts entwendet. Allerdings vermisste sie ihren schwarz/braunen Hund „Happy“, ein Mix aus Rottweiler und Terrier. Dafür schlich eine schwarze Katze in der Wohnung herum, die nicht hierher gehörte.

Während noch die erforderlichen Ermittlungen vor Ort geführt wurden, meldete sich ein weiterer Hausbewohner bei der Polizei und teilte diesen mit, dass seine Wohnung total verwüstet war und er nichts mehr weiß. Außerdem suchte er seine schwarze Katze. Dieser 39-jährige Hausbewohner war außerdem am Fuß verletzt. Die Beamten fanden auch in der eingebrochenen Wohnung Blutspuren. Bei der Nachschau der Wohnung des 39-Jährigen fanden die Beamten keine Einbruchsspuren an der Wohnungstür. Weiterhin äußerte der Mieter, dass eine Jacke in der Wohnung herumlag, die ihm nicht gehört. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um die Jacke der 28-jährigen Frau handelte, in deren Wohnung eingebrochen wurde.

Fazit: Es gibt einen 39-jährigen Tatverdächtigten, der über Nacht einen „Filmriss“ hatte. Er stand unter Tabletten und Alkoholeinfluss. Diese Tatsachen wurden durch eine weitere Hausbewohnerin gestützt, die in der Nacht gegen 01:00 Uhr lauten Lärm vom Dachboden hörte und anschließend sah, wie der 39-Jährige vor ihrer Wohnungstür lag und betrunken herumlallte. Später fand sie noch ein Handy, das dem 39-Jährigen gehört und auch die Katze sah diese Frau im Treppenhaus herumschleichen.

Seine Katze war in der Wohnung, wo eingebrochen wurde und ein Hund wird nun vermisst. Es gibt noch viel zu tun, in diesem merkwürdigen Fall.

Handfest geklärt

Eine Begegnung der besonderen Art erlebte gestern Abend eine 28-Jährige, als sie mit ihrem Fahrrad auf der Käthe-Kollwitz-Straße stadteinwärts fuhr. Die Begegnung hieß: Völlig ausgeflippter Autoinsasse, der wild mit Pfefferspray sein Ego befriedigen will. Was war geschehen?

Während die Radfahrerin nichts Schlimmes ahnend die Straße entlangrollte, ertönte plötzlich aus einem vorbeifahrenden Peugeot aggressives „Gekeife“. Den Inhalt der Botschaft verstand sie allerdings nicht. Dennoch war sie nicht weniger erschreckt. Als sie schließlich an der Ampel Friedrich-Ebert-Straße/Käthe-Kollwitz-Straße bei „Rot“ halten musste, klopfte sie an die Beifahrerscheibe des Renault Kangoos, um den Beifahrer zur Rede zu stellen.

Dieser stieg daraufhin hektisch aus der „Droschke“ aus und stieß dabei die Beifahrertür soweit auf, dass er sowohl das Fahrrad als auch die 28-Jährige zu Fall brachte. An dieser Stelle sei gesagt, war des Handgemenges noch nicht genug.

Nachdem sich die Frau wieder hochgerappelt hatte, eskalierte dieses derart, dass der Mann ein Pfefferspray auspackte und damit die Frau komplett einnebelte. Tränende Augen und gereizte Schleimhäute waren die Folge. Doch auch der Unbekannte kam nicht ganz ungeschoren davon, er litt ebenso unter den Folgen seiner Attacke.

Eine Zeugin, die den Vorfall beobachtet hatte, bot der 28-Jährigen Hilfe an. Diese erklärte, dass alles in Ordnung sei, stieg auf ihr Fahrrad und fuhr davon. Später erstattete sie bei der Polizei Anzeige und beschrieb den Mann folgendermaßen: 170 – 175 cm groß, europäischer Typ, dunkelblondes bis blondes, glattes Haar, schmaler Körper, leicht hervorstehende Augen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Nero erschnüffelt 22 gefüllte Cliptütchen mit Marihuana

Am Donnerstagmittag hatte unser Diensthund „Nero“ wieder einmal einen guten Riecher. Er erschnüffelte ein kleines Depot an betäubungsmittelverdächtigen Substanzen in der Nähe des Schwanenteichs. Zum Verkauf vorbereitet und verpackt in einer blauen Tüte, wurden in Ufernähe des Teiches insgesamt 22 kleine Cliptütchen mit einer grünen, pflanzlichen Substanz sichergestellt. Im Polizeirevier wurde der Fund mittels ESA-Test überprüft und brachte die Tatsache, dass es sich bei den Substanzen in den Cliptütchen um Marihuana handelt. Wer dieses Depot anlegte, bleibt allerdings offen. (St)

Angestellte verfolgen Dieb

Ziemlich dreist verhielt sich ein Dieb am Donnerstagnachmittag. Ohne schlechtes Gewissen entnahm er aus einem Warenträger einen Jogginganzug und verließ wie selbstverständlich das Sportartikelgeschäft am Brühl. Ein mutiger Mitarbeiter bekam den Diebstahl mit und nahm die Verfolgung auf. Nach wenigen Metern konnte er den Dieb stoppen und ihm seiner zeitweiligen Beute wieder entledigen. In der Zwischenzeit kam auch der verständigte Wachdienst hinzu, um den Dieb bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die ganze Situation bekamen wohl die Freunde des unbekannten Diebes mit und eilten ihrem Freund zu Hilfe.

Die Unterstützung erfolgte, indem sie die beiden Securitymitarbeiter so bedrängten und ablenken konnten, dass der Dieb noch vor Eintreffen der Polizei unerkannt flüchten konnte. Zeugen konnten den unbekannten Mann anhand seiner Kleidung wie folgt beschreiben: Er trug eine rote Softschelljacke, einen grünen Kapuzenpullover und eine dunkelblaue Jeans bei seiner Tatausführung. Besonders auffällig waren jedoch seine großen weißen Kopfhörer. Bislang gibt es aber noch keinerlei Hinweise zum möglichen Tatverdächtigen. (St)

Fahrzeug entwendet

Unbekannter Täter betrat gestern Nachmittag das Objekt einer Pflegeeinrichtung in der Schongauerstraße und gelangte auf bisher unbekannte Art und Weise in die Umkleideräume. Hier öffnete er gewaltsam einen Spind und entwendete aus diesem einen Autoschlüssel und Wohnungsschlüssel. Anschließend entwendete er mit dem aufgefunden Originalschlüssel das dazugehörige Fahrzeug, einen violetten Fiat 500 Cabrio vom Parkplatz. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 12.000 Euro.

Unfall im Kreuzungsbereich

Ein 21-jähriger Fahrer eines Fiat Ducato fuhr heute Nacht mit seinem Fahrzeug die Zweinaundorfer Straße entlang. An der Kreuzung Sommerfelder Straße übersah er mit hoher Wahrscheinlichkeit das Schild „Vorfahrt beachten“ welches gilt, wenn die Ampelanlage auf Grund der Nachtzeit außer Betrieb ist. Während er in den Kreuzungsbereich einfuhr, bemerkte er seinen Fehler und bremste. Aber zu spät. Es kam zur Kollision mit dem vorfahrtsberechtigten LKW des 57-jährigen Fahrers. Durch den Zusammenstoß wurde der Dieseltank des Lkw beschädigt und ca. 200 Liter Diesel liefen aus. Die Kreuzung wurde komplett gesperrt. Die Kameraden der Feuerwehr waren ebenso am Ort, wie eine hinzugezogene Fachfirma, die sich um das ausgelaufene Diesel kümmerte. Der LKW musste durch eine Firma abgeschleppt werden. Gegen 07:30 Uhr war die Kreuzung wieder frei. Personen wurden keine verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 18.000 Euro an beiden Fahrzeugen.

Gefahren des Linksabbiegens

Mit ihrem Ford Focus erfasste eine 35-Jährige gestern Morgen eine Fußgängerin (31) und verletzte sie leicht. Was war geschehen? Die Ford-Fahrerin, die auf der Ludolf- Colditz-Straße in nördliche Richtung fuhr und anschließend nach links in die Lausicker Straße abbog, übersah offensichtlich die 31-Jährige, die zu der Zeit die Straße überquerte. So wurde diese vom Ford erfasst und leicht verletzt, woraufhin eine medizinische Versorgung in einem Leipziger Krankenhaus notwendig wurde. Am Focus selbst entstand ein Sachschaden von 50 Euro.

Vorsicht bei der Grundstückseinfahrt!

In den Nachmittagsstunden ereignete gestern sich im Leipziger Nordwesten ein etwas seltsamer Unfall: Ein Radfahrer (29) radelte den Zöllnerweg in stadteinwärtige Richtung. Kurz vor einer Grundstückseinmündung wollte der Fahrer eines grauen Mazdas (86) direkt in das betreffende Grundstück noch vor dem Radfahrer abbiegen, schafft es dabei aber nicht, den 29-Jährigen vollständig zu überholen. Der 86-jährige Mazda-Fahrer bog trotzdem ab, was dazu führte, dass der Radfahrer nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte, stürzte und durch das Auto mit in die Grundstückseinmündung gezogen wurde. Nach etwa 20 Metern hielt der Rentner dann endlich an. Vorher hatte er nach eigenen Angaben nicht mitbekommen, dass er den Fahrradfahrer mitgeschliffen hat. Der Radfahrer kam zum Glück mit einem leichten Schock und Schürfwunden davon.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
2 Kommentare


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> IG Metall ruft zum Warnstreik bei BMW Leipzig und Schnellecke auf
11. Integrationsmesse Leipzig am 18. Mai 2018: Beteiligungsmöglichkeit für Unternehmen, Vereine und Akteure
Leipzig-SPD empfiehlt Aufnahme von Koalitionsverhandlungen
Zum 10. Mal Notenspur-Salons an authentischen Musikerbe-Stätten
Polizeibericht, 17. Januar: Zeugin gesucht, Vermeintlicher KWL-Mitarbeiter, Brutaler Taxiräuber ergriffen
Verena Meiwald (Linke): Bürgschafts-Reste und Haushaltsüberschuss den Menschen zurückgeben, anstatt damit Schatzkisten zu füllen
Verkauf von ehemaligem Sachsen-LB-Portfolio
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Nicht einmal ein Bekenntnis zur Petition der Bürgerinitiativen kriegt das Dialogforum Flughafen Leipzig / Halle noch fertig
Eine AN 225 bei der Landung auf dem Flughafen Leipzig / Halle. Foto: Flughafen Leipzig / Halle, Uwe Schoßig

Foto: Flughafen Leipzig / Halle, Uwe Schoßig

Für alle LeserEs wird noch lauter am Flughafen Leipzig / Halle. Das kündigte Verkehrsminister Martin Dulig am Freitag, 19. Januar, an. Denn während die Flughafenanwohner seit zehn Jahren vergebens darum kämpfen, dass die Zusagen aus dem Planfeststellungsverfahren eingehalten werden, hat Sachsen schon mal den nächsten Vertrag mit China ausgehandelt.
Leipzigs Verkehrsbetriebe stecken noch immer im Nachhol- und Reparaturmodus, ein Plan für den Netzausbau fehlt
LVB-Haltestelle Hauptbahnhof. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Uns freut, dass der Freistaat Sachsen die Verkehrsunternehmen in der Region Leipzig und Nordsachsen dieses Jahr mit mehr Mitteln – insgesamt 43,4 Millionen Euro – unterstützt", freuten sich am Donnerstag, 18.Januar, die Leipziger Landtagsabgeordneten Holger Mann und Dirk Panter (beide SPD). Kurz zuvor hatte das SPD-geführte Verkehrsministerium die Summe für das ÖPNV-Landesinvestitionsprogramm 2018 bekannt gegeben; 136,7 Millionen Euro. Das klingt viel. Ist es aber nicht.
Der neue Nahverkehrsplan des ZVNL, eine Analyse – Teil 3
Der Ausbau des S-Bahn-Angebots wird eine wichtige Rolle im Leipziger Verkehr spielen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn den ersten beiden Beiträgen dieser Serie habe ich dargelegt, welche Fahrgastzahlen für den Citytunnel und das Mitteldeutsche S-Bahnnetz erwartet wurden und wo man gerade steht. Im Dritten Teil geht es darum, die Potentiale zu nutzen. Als am 22. Juni 2017 der Entwurf zur 3. Fortschreibung des Nahverkehrsplans zur Öffentlichkeitsbeteiligung herauskam, verblieb noch 1 (in Worten: ein) Arbeitstag vor den Sommerferien, um rechtzeitig zum 31. Juli 2017 eine Stellungnahme zum 173-seitigen Werk abzugeben.
Das Leipziger S-Bahn-Netz ist noch immer ein Käse mit riesigen Löchern drin
City-Tunnel-Station Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSagen wir es mal so: Es ist wieder einmal eine hochgradig scheinheilige Debatte, die die Leipziger Volkszeitung derzeit rund um den zweiten Leipziger City-Tunnel führt. Und der OBM springt über das Stöckchen, obwohl selbst der ihm vorliegende "Nahverkehrsplan 2017" sagt: Es gibt überhaupt keinen Handlungsdruck für so einen Tunnel. Das S-Bahn-Netz steckt noch voller (eingeplanter) Potenziale, die bis heute überhaupt nicht genutzt werden.
Linke beantragt Gelder für „100 Jahre Frauenwahlrecht“
Von Männern geliebt: Frauen in gehobener Position. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser2018 ist in Leipzig das Jahr "Demokratie leben – Demokratie lebt". Und das trifft sich ganz überraschend mit einem Jubiläum, das fest vergessen ist, obwohl es eng verbunden war mit der Revolution von 1918. Denn die machte etwas möglich, worum die deutsche Frauenbewegung ein halbes Jahrhundert vergebens gekämpft hatte: das Wahlrecht für Frauen. Das sollte im Demokratiejahr unbedingt bedacht werden, findet Leipzigs Linksfraktion.
Oberbergamt hat LEAG nun doch noch zu Sicherheitsleistungen für die Tagebaue in der Lausitz verpflichtet
Bagger der Mibrag im Tagebau Espenhain. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserAn der Kohlepolitik der sächsischen Staatsregierung hat sich zwar seit dem Wechsel im Amt des Ministerpräsidenten im Dezember noch nichts geändert. Noch am 11. Januar meldete die "Sächsische Zeitung": "Kretschmer hält Braunkohle noch etwa 30 Jahre für unverzichtbar, 'um die Menschen in der Region auf dem langen Weg des Strukturwandels mitzunehmen'." Aber hinter den Kulissen geht eine leise Besorgnis um. Die hat mit den Bergbaufolgekosten zu tun.
Grüne fordern ein Zweckentfremdungsverbot für Leipzig
Im Waldstraßenviertel. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMit einer Anfrage im Stadtrat hat die SPD-Fraktion die weitreichende Fremdnutzung des rar gewordenen Mietwohnungsraums als Ferienwohnungen zum Thema gemacht. Auf Portalen wie Airbnb nutzen Anbieter die Gelegenheit, die Wohnungen sogar dauerhaft an Feriengäste zu vermieten. Schon im April 2017 hatten die Grünen deshalb auf Landesebene die Einführung eines Zweckentfremdungsverbots zur Sprache gebracht. Da schien das Problem auch in Leipzig nur klein zu sein.
Sozialdezernat will sozial flicken, Linke fordert Schulerfolge unabhängig vom Geldbeutel der Eltern
Eine höchst kompetente leere Tafel. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 17. Januar veröffentlichte die LVZ ein paar Zahlen, die so eigentlich längst bekannt waren. Das "Bildungsdezernat" habe "mit Blick auf die Jahre 2015 bis 2017 einen Mittelwert für alle kommunalen Grundschulen berechnet", und zwar zur Quote der Bildungsempfehlungen in den 66 Leipziger Grundschulen. Es läuft auf das hinaus, was die L-IZ immer wieder zu den veröffentlichten Zahlen der Bildungsempfehlung resümieren kann: "Chancen fürs Gymnasium sind in reichen Stadtvierteln vier Mal höher als in armen". Sachsen hat ein elitäres Schüler-Auslese-System. Und die Stadt Leipzig kann wenig daran ändern.
Der neue Nahverkehrsplan des ZVNL, eine Analyse – Teil 2
S-Bahn in der Station Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Zweckverband Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat mit der 3. Fortschreibung des Nahverkehrsplans in seiner Analyse deutlich gezeigt, dass man von den Prognosen für das Fahrgastaufkommen in der Mitteldeutschen S-Bahn noch sehr weit entfernt ist. Das Netz ist ja auch noch nicht fertig. Es gibt noch viel zu tun. Ein Blick in die Prognosen.
Ein Leben mit Ecken und Kanten in Kriegs- und Nachkriegs-, Vor- und Nachwendezeiten zwischen Oelsnitz und Leipzig
Bernd Sikora: Balanceakte. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Nach Bernd Göbels großem Erinnerungsbuch "Verschiedenes Hell" ist auch das hier ein richtig dickes Lebensbuch aus dem Mitteldeutschen Verlag, geschrieben von einem, den die Leipziger als umtriebigen Kenner der Baugeschichte, des Waldstraßenviertels und der Westvorstadt kennen: Bernd Sikora. Mitgründer von Pro Leipzig und Neue Ufer. Wenn einer 77 wird, ist die Öffentlichkeit oft überrascht. Und natürlich hat er was zu erzählen. Das Lebensdrama beginnt im Erzgebirge.
Silvesterknaller, Treuhandschatten, Sondierungs-Gerumpel und eine Stadt in der Nahverkehrs-Klemme
Die Leipziger Zeitung Nr. 51. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

LZ/Inhalte der Ausgabe 51Für alle LeserDa mischte dann auch "Friederike" noch ein bisschen mit. Ganz vorsichtig brachte der Fahrer die druckfrischen Exemplare der Leipziger Zeitung ins Büro. Morgen werden auch die Verkaufsstellen beliefert. Bei so einem Sturm darf man sich auch um die Auslieferer sorgen, die das mit dem Fahrrad machen. Eigentlich das richtige Fahrzeug für eine bodenständige Leipziger Zeitung. Nur der Sturm ...
Sozialdezernat sieht keinen Grund für eine Extra-Anpassung der KdU-Sätze in Leipzig
Bitte warten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAuch Leipzigs Verwaltung spricht in Leipzig nur noch von einer Wohnungsmarktreserve von 2 Prozent. So niedrig ist der Wohnungsleerstand mittlerweile. Der Wohnungsneubau aber nimmt nicht wirklich Fahrt auf. Was auch daran liegt, dass das wichtigste Wohnungsmarktelement beim Neubau noch völlig fehlt: der sozial geförderte Wohnungsbau. In einigen Stadtquartieren steigen die Mieten. Da sollten auch die KdU-Sätze stärker steigen, hatte die Linksfraktion im Herbst beantragt.
Nicht die Stellen fehlen im Land, sondern die anständige Bezahlung für real geleistete Arbeit
Kassensturz mit letztem Knopf. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserUnseren Beitrag „Dem Osten fehlt heute schon die Hälfte des benötigten Ausbildungsnachwuchses“ kommentierte „Olaf“ mit den Worten: „Wenn es denn zuträfe, dass es zu wenig Arbeitnehmer gäbe, müsste sich dies nach den Regeln des Marktes auch in den Arbeitsverhältnissen widerspiegeln. Sowohl in Quantität als auch in Qualität (Leiharbeit, befristete AV, Werkverträge, Entlohnung). Das ist nicht der Fall.“ Und dann verlinkte er auf einen Beitrag der „Frankfurter Neuen Presse“, in dem das scheinbar erklärt wird.
Rechtsgerichtete Verlage kann man von der Leipziger Buchmesse nicht ausschließen, aber man kann ihr Gedankengut kritisch hinterfragen
Leipziger Buchmesse 2017. Foto: Leipziger Messe

Foto: Leipziger Messe

Für alle LeserDie Vorfälle auf der Frankfurter Buchmesse sorgten im Oktober für eine Menge Aufmerksamkeit. Dort geriet die kritische Auseinandersetzung mit den auftretenden rechtsradikalen Verlegern teilweise regelrecht tumultuarisch. Die bundesweite Diskussion dazu nahm geradezu opulente Züge an. Und die Linksfraktion im Leipziger Stadtrat beantragte hernach, dass die Stadt dafür sorgen möge, dass die Rechtsausleger auf der Leipziger Buchmesse nicht mehr ausstellen dürfen.
Der Moderne Prometheus erlebt im Westflügel seine Wiederaufnahme
Frankenstein oder Der moderne Prometheus. Foto: Dana Ersing

Foto: Dana Ersing

Für alle LeserEigentlich hatten es schöne Sommertage am Genfer See werden sollen, die ein paar der berühmtesten englischen Dichter gemeinsam verbringen wollten. Doch dann war das Wetter „nass, stürmisch und gewitterreich“, wie sich Mary Shelley erinnert. Die fünf verbrachten die Tage zwangsläufig im Haus und erzählten sich Schauergeschichten. Und das berühmte Ergebnis dieses Sommers war jenes Buch, das 1818 unter dem Titel „Frankenstein or The Modern Prometheus“ erschien. Die Schaubühne feiert das 200-jährige jetzt auf ihre Art.