Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 30. Oktober: Audi aufgefunden, Drei Autodiebe in Haft, Gutscheinkarten gestohlen

Unbemerkt verschwanden in der Nacht zwei Audi A5 aus Probstheida. Auf einem Feld nahe Görlitz wurde einer verlassen entdeckt, der zweite wurde in der Nacht auf polnischem Hoheitsgebiet durch Polizeibeamte gestoppt und der Fahrer festgenommen +++ Das wiederholte Auftauchen am Tatort in der Zweifelstraße wurde drei Autodieben zum Verhängnis, die sich zuvor an einem Audi Q5 zu schaffen gemacht hatten. Der Besitzer hatte sie schon beobachtet, die Polizei informiert, die die Täter schließlich festnahmen +++ Ein Ladendieb wurde in einem Einkaufsmarkt in der Portitzer Straße beim Stehlen von insgesamt 45 Gutscheinkarten im Wert von 3.325 Euro ertappt.

Was, mein Fahrzeug war weg?

Fall 1

Ort: Leipzig (Probstheida), Feldstraße, Zeit: 29.10.2018, 20:20 Uhr bis 30.10.2018, 10:30 Uhr

Am heutigen Vormittag klingelten Polizeibeamte bei einem 33-jährigen Mann und fragten, ob er der Halter eines silberfarbenen Audi A5 ist. Er bejahte und wollte auch den Abstellort des Fahrzeugs zeigen, doch dort stand es nicht mehr. Dies hatten die Beamten aber auch nicht anders erwartet, denn Kollegen der fernen Polizeidirektion Görlitz hatten das Fahrzeug (Zeitwert ca. 12.000 Euro) in der Nacht schon auf einem Feld an der S 125 – unweit der Kunnersdorfer Senke – entdeckt. Das Türschloss war entfernt worden, im Zündschloss steckte ein schließfremder Gegenstand und vom Fahrer fehlte jede Spur. Offenbar hatte jener „kalte Füße“ bekommen.

Fall 2

Ort: Leipzig (Probstheida), Russenstraße/Prager Straße, Zeit: 29.10.2018, 22:40 Uhr bis 30.10.2018, 04:00 Uhr

Auch hier klingelten die Beamten an einer Wohnungstür und trafen auf ein Ehepaar, welches sie zum vermeintlichen Abstellort seines grauen Audi A5 führte. Das Fahrzeug stand nicht mehr da, wurde aber in der Nacht auf polnischem Hoheitsgebiet durch Polizeibeamte gestoppt. Der Fahrer konnte festgenommen werden.

Die Sonderkommission „Kfz“ führt die weiteren Ermittlungen. Inwieweit diese Fälle mit dem heute Morgen auf der Autobahn 4 von der Bundespolizei zudem sichergestellten BMW (Tatort im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Dresden) und einem dabei ergriffenen 22-Jährigen im Zusammenhang stehen, gilt es dabei ebenfalls zu prüfen.

Auf frischer Tat gestellt

Ort: Leipzig ( Probstheida), Zweifelstraße, Zeit: 29.10.2018, gegen 01:45 Uhr

Ein 47-jähriger Geschädigter beobachtete zwei Männer, die zielgerichtet um seinen Audi Q5 „schlichen“. Einer schaute in das Fahrzeug, der zweite beobachtete die Gegend. Das Stellplatzareal ist mit einer Schranke zur Ein- und Ausfahrt versehen, welche die beiden Männer alsbald versuchten, gewaltsam zu öffnen. Daraufhin machte sich der 47-Jährige bemerkbar, verjagte die beiden zunächst und sah sie zu einem weißen Ford mit polnischen Kennzeichen wegrennen, in welchen sie einstiegen und verschwanden.

Während hinzugerufene Polizeibeamte die Anzeige aufnahmen, bemerkte der 47-Jährige, dass der weiße Ford wieder auftauchte. Die Beamten reagierten schnell, verfolgen das Fahrzeug und hielten es an. Im Fahrzeug befanden sich drei Personen (m43, m24, w21). Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeuges und der Personen wurden technische Geräte und Werkzeuge aufgefunden, die wohl dem elektronischen Öffnen und Entwenden abgestellter Fahrzeuge dienen. Außerdem fanden die Beamten noch mehrere Mobiltelefone, Navigationsgeräte und andere Fahrzeugschlüssel, die nicht zum Ford passten. Das Trio wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Leipzig beantragte mittlerweile beim Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig drei Haftbefehle.

Langfinger stahl Gutscheinkarten

Ort: Taucha, Portitzer Straße, Zeit: 29.10.2018, gegen 20:00 Uhr

Eine Mitarbeiterin eines Einkaufsmarktes beobachtete am Montagabend drei Männer, die sich auffällig lange am Warenträger mit Gutscheinkarten aufhielten. Zwei verließen dann sehr zügig den Verkaufsraum. Der dritte im Bunde passierte wenig später die Kundenschlange an einer der Kassen. Die Mitarbeiterin verfolgte ihn, sprach ihn kurz vor dem Ausgang an und forderte ihn auf, seinen Rucksack zu öffnen. Darin kamen Gutscheinkarten verschiedener Anbieter zum Vorschein.

Mit Hilfe von Kollegen bat sie den Mann ins Büro und informierte die Polizei. Die Beamten stellten fest, dass der offensichtliche Ladendieb (32) insgesamt 45 Gutscheinkarten im Wert von 3.325 Euro eingesteckt hatte. Die Polizisten nahmen den Mann mit aufs Revier. Bei der Überprüfung seiner Person stellte sich heraus, dass der 32-Jährige schon wegen ähnlicher Delikte mehrmals in Erscheinung getreten war und er sich überdies unerlaubt in Deutschland aufhält. Er hat sich nun erneut strafrechtlich zu verantworten.

Bewohner bemerkten nichts

Ort: Leipzig (Wahren), Zeit: 28.10.2018, 22:30 Uhr bis 29.10.2018, 09:00 Uhr

Offenbar während der Nachtstunden drang der Täter, unbemerkt von den im Obergeschoss schlafenden Bewohnern, auf noch nicht bekannte Art und Weise ins Eigenheim ein. Er schlich durch die Räumlichkeiten im Erdgeschoss, durchsuchte alles und stahl neben zwei Fahrzeugschlüsseln zu einem Audi und einem BMW – die beide noch vor dem Grundstück standen – diverse Personaldokumente, eine EC-Karte, mehrere Kreditkarten, einen Führerschein sowie einen geringen Bargeldbetrag. Mit dem Diebesgut verschwand er. Zum entstanden Stehl- und Sachschaden liegen der Polizei bisher noch keine detaillierten Angaben vor. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Einbruch in Bäcker, Schnellrestaurant & Co.

Ort: Leipzig (Leutzsch/Schleußig) und Taucha, Zeit: 27.10.2018, 20:00 Uhr – 29.10.2018, 05:48 Uhr

Eigentlich wollten die Langfinger in Leutzsch in einen Einkaufsmarkt einbrechen, doch die Tür ließ sich einfach nicht öffnen. So änderten sie wohl die Taktik und brachen durch die Tür einer im Markt ansässigen Bäckerei ein. Deren Kundenräume durchsuchten sie flüchtig, widmeten sich dann aber einem Aufenthaltsraum und einer Kühlzelle. Sie brachen die Türen auf und durchwühlten Schränke und Ablagen. Schließlich fielen ihnen eine Geldkassette und eine Tasche in die Hände, in denen summa summarum ein niedriger dreistelliger Geldbetrag lagerte. Das Geld nahmen die Langfinger und verschwanden. Zuvor aber durchsuchten sie noch eine kleine Küchenzeile in der Backstube, scheinen dort aber keine Wertgegenstände gefunden zu haben.

Auch der Besitzer eines Asia-Imbisses in Schleußig wurde am Montag von der bitteren Nachricht überrascht, dass Langfinger seine Geschäftsräume heimgesucht hatten. Die Diebe waren durch eine im Treppenhaus nutzbare Tür in den Imbiss gelangt und hatten mehrere Spinde durchsucht. Letztlich interessierten sie sich aber lediglich für einen Rucksack samt der darin aufbewahrten Personaldokumente und einem Küchenmesser. Beides steckten sie ein und verschwanden.

Unliebsame Gäste musste zudem eine Tauchaer Firma vermelden. Jene hatten Diesel geklaut, nach dem sie in einen kleinen Raum der Firma eingebrochen waren. Dort zapften sie aus einem fest installierten Tank ca. 1.200 Liter Diesel im Wert von ca. 1.600 Euro ab und flüchteten. Zuvor bedienten sie sich noch in einer firmenzugehörigen Werkstatt und nahmen Werkzeuge wie Bohrmaschine, Winkelschneider, Trennscheiben, Schneidwerkzeug, Pumpe und Zubehör im Gesamtwert von ca. 2.000 Euro an sich. Dann flüchteten sie mit der Beute.

In allen Fällen hat die Polizei die Ermittlungen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall aufgenommen.

Junge von Hund gebissen

Ort: Leipzig (Möckern), Friedrich-Bosse-Straße, Zeit: 29.10.2018, gegen 13:25 Uhr

Kaum war die Schule aus, begab sich ein 11-Jährige auf den Heimweg. Kurz vor dem Ziel aber begegnete er einem Hund, was für den Jungen letztlich schmerzhaft endete. Ein 59-Jähriger wartete mit dem Husky und hatte den Vierbeiner „absitzen“ lassen. Doch dieser sprang just in dem Moment auf, als der Junge vorbeilief und biss ihm in den linken Oberarm. Erschrocken riss sich der 11-Jährige los und rannte nach Hause. Später zeigte sich, dass die Jacke des Jungen eingerissen war und er selbst ein Hämatom und Prellungen am Oberarm erlitten hatte. Daraufhin wandten sich die Eltern des 11-Jährigen an die Polizei, die daraufhin eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung aufnahmen.

Tief und fest geschlafen …

Ort: Leipzig (Lindenau), Zschochersche Straße, Zeit: 29.10.2018, gegen 18:45 Uhr

… hatte gestern Abend der Fahrer eines Mercedes in seinem Fahrzeug. Dies stand mit eingeschaltetem Motor auf der Kreuzung Zschochersche Straße/Lützner Straße und blockierte den Weg einer Straßenbahn der Linie 3, deren Fahrerin gerade von der Angerbrücke in Richtung Zschochersche Straße unterwegs war. Die Frau stieg aus und zog kurzerhand den Fahrzeugschlüssel ab, was vom Schlafenden jedoch unbemerkt blieb. Zudem war der Mann auch nicht ansprechbar. Die Zeugin informierte sofort die Polizei.

Die Beamten nahmen Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes wahr. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,80 Promille. Von den Beamten befragt gab er an, selbst gefahren zu sein. Er habe wegen familiärer Probleme getrunken und sich dann hinters Steuer gesetzt. Der 30-jährige Leipziger wurde mit aufs Revier genommen, wo die Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein eingezogen wurde. Da er dann über gesundheitliche Probleme klagte, informierten Polizisten das Rettungswesen. Der Mann wurde in eine Klinik gebracht. Sein Pkw war zuvor von einem Beamten auf einem Parkplatz gesichert abgestellt worden. Gegen den 30-Jährige wird wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Nachmeldung – Schwerer Verkehrsunfall zwischen Pkw und Schulbus

Ort: Colditz, B 107, zwischen Schönbach und Leisenau, Zeit: 29.10.2018, gegen 07:25 Uhr

Neben dem schwerverletzten Autofahrer, der stationär in einem Krankenhaus aufgenommen wurde, sowie den vier leichtverletzten Kindern und Jugendlichen (w13, w18, m11 und m14) sowie der Busfahrerin (47), die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurden oder zur Beobachtung über Nacht im Krankenhaus bleiben mussten, gab es noch acht weitere, leicht verletzte Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 11 und 15 Jahren. Diese wurden am Unfallort medizinisch versorgt und anschließend ihren Eltern übergeben. Die unverletzten Schülerinnen und Schüler wurden entweder an ihre Eltern übergeben oder mit einem Ersatzbus zu deren Schulen gefahren.

PolizeiMelder
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> „Chaos macht Schule“ – Junghackertag am 28. Dezember
Weltklimakonferenz: Freifahreranreize vermeiden
Markkleeberg: Rathaus und Stadtbibliothek über Weihnachten und Neujahr geschlossen
Podiumsdiskussion zum Nahverkehrsplan: Kriegt Leipzig jetzt die Kurve zur Verkehrswende?
Für die Bürger in Rathen wird es leiser
„Rund ums Eis“ mit Kreativmarkt, Kinderkino und Krippenspiel
Fischer-Art Bushaltestelle wird gebaut
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Am 10. Dezember bekommt das Naturkundemuseum wertvolle Arbeiten des Leipzige Präparators ter Meer aus Berlin zurück
Herman H. ter Meer mit einer seiner Orang-Utan-Plastiken. Foto: Naturkundemuseum Leipzig

Foto: Naturkundemuseum Leipzig

Für alle LeserDas Naturkundemuseum Leipzig erhält am 10. Dezember 2019 vom Museum für Naturkunde in Berlin die Hauptwerke des revolutionären Tierpräparators Herman H. ter Meer. Über 50 Jahre weilten die Exponate nicht in Leipzig, nun kehren sie an ihren Entstehungsort zurück: zwei Primatengruppen aus jeweils drei Gorillas und drei Orang Utans, eine Robbe und ein Zebra.
Podiumsdiskussion zum Nahverkehrsplan: Kriegt Leipzig jetzt die Kurve zur Verkehrswende?
Franziska Riekewald (Die Linke) ist am 21.08.1980 in Halle/S. geboren und Betriebswirtin (VWA). Foto: Die Linke Leipzig

Foto: Die Linke Leipzig

Bei der nächsten Ratsversammlung am 11. Dezember soll die Fortschreibung des Nahverkehrsplans beschlossen werden. Es ist höchste Eisenbahn! Der letzte Beschluss liegt mehr als zehn Jahre zurück, die Busse und Bahnen in Leipzig fahren mit Taktzeiten von 2007. Seitdem hat die Stadt an Zuwachs gewonnen, längst veraltete Regelungen stoßen bei steigenden Fahrgastzahlen an ihre Grenzen.
Neue Grabungen geben erstmals Einblick in die früheste Geschichte der Tempelstadt Heliopolis
Das Grabungsgebiet in Kairo. Foto: Universität Leipzig

Foto: Universität Leipzig

Für alle LeserSeit rund zwei Jahrzehnten forscht Dr. Dietrich Raue, Ägyptologie und seit 2010 Kustos des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig, bei Grabungen in Ägypten zur Geschichte dieses faszinierenden Landes. In den letzten Jahren machte dabei eine Notgrabung unter Raues Leitung am Standort der einstigen Tempelstadt Heliopolis Schlagzeilen. Jetzt wurden dort wieder ein paar überraschende Fundstücke ausgegraben.
Zahlen der Polizei sprechen gegen ein gewalttätiges Connewitz und Grüne bringen Antrag für Quartierladen ein
Couch und Graffiti in Connewitz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJohannes Hansmann ist nicht der Einzige, der sich darüber wundert, warum Zeitungen wie die LVZ jetzt auf einmal so eine Kampagne fahren, um (wieder einmal) Leipziger Stadtteile wie den Osten oder Connewitz zum brandgefährlichen Pflaster zu machen. Gleich nach dem Auftaktartikel am 27. November („Wie die Gewalt nach Connewitz kam“) fasste sich ja selbst SPD-Stadtrat Christopher Zenker an den Kopf: In was für einer Stadt leben die LVZ-Redakteure eigentlich?
CDU, SPD und Grüne haben gar nicht vor, die Schuldenbremse in Sachsen außer Kraft zu setzen
Schöner Sachsen-Euro. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 4. Dezember tobte eine Meldung durch die Medien, der gerade erst beschlossene Koalitionsvertrag würde Sachsen 12 Milliarden Euro kosten. In die Welt posaunt hatte diese Zahl die „Sächsische Zeitung“. Sie munkelte von einen „internen Papier“, in dem das so stehen sollte. Postwendend sprang im Feuereifer die FDP auf das Thema an. Motto: Die können ja nicht mit Geld umgehen, nur wir!
Wie schlechte journalistische Arbeit das Vertrauen der Bevölkerung zur Presse schädigt
Die Biedermannstraße in Connewitz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIch bin nur ein einfacher Leser diverser Zeitschriften und Magazine. Und ich lebe schon länger in Leipzig. Ich kenne natürlich auch einige andere Menschen aus Leipzig. Ich kenne junge und alte Menschen, reiche und arme, und ich kenne auch andere Stadtteile von Leipzig, nicht nur den, in dem ich zufälligerweise wohne. Aber immer mehr wundert es mich, wie über Leipzig in der Presse und wie in Leipzig über Geschehnisse berichtet wird.
Wiechert, Mintrop & Co.: Die Männer, die 1922 in Leipzig die Deutsche Seismologische Gesellschaft gründeten
Franz Jacobs, Michael Börngen: Wiechert, Mintrop & Co. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEin Stein steht seit 2013 in der Talstraße/Ecke Liebigstraße auf der Wiese des kleinen Parks, der so tut, als wäre er schon immer dagewesen. Jedenfalls nicht in dieser Größe. Auf alten Luftaufnahmen sieht man hier nämlich noch ein imposantes Gebäude stehen: Talstraße 38, das Mineralisch-Petrographische Institut der Universität Leipzig. 1943 wurde es von Bomben getroffen und vernichtet. Aber der Stein erinnert nur beiläufig an das verschwundene Gebäude.
Pyrotechnik bei RBL und Antisemitismus in der LVZ
RBL-Gästeblock zu Beginn der Saison in Osnabrück. Foto: Gepa Pictures

Foto: Gepa Pictures

Für alle LeserDer Fußballverein RB Leipzig hat nach eigenen Angaben elf Hausverbote gegen eigene Fans ausgesprochen. Diese sollen beim Auswärtsspiel in Paderborn am Samstag, den 30. November, an einem Pyrotechnik-Einsatz beteiligt gewesen sein. Ein Sportjournalist der LVZ bezeichnete die Zündler als „Brunnenvergifter“ und griff damit ein jahrhundertealtes antisemitisches Stereotyp auf.
Deutschland nutzt auch Ökosysteme in weit entfernten, oftmals ärmeren Regionen
Zugvögel über Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWenn wir an unseren ökologischen Fußabdruck denken, dann denken wir nur an all die Produkte und Leistungen, die wir konsumieren, die weit über die Leistungskraft unseres Landes hinausgehen. Aber Deutschland profitiert nicht nur von Arbeit und Ressourcen vieler ärmerer Länder. Es nutzt auch wie selbstverständlich die Leistungen der dort befindlichen Ökosysteme. Ein Vorgang, auf den jetzt das in Leipzig heimische Umweltforschungszentrum aufmerksam macht.
INTER will Erfolgsserie auch gegen Aufsteiger aus Martinroda fortsetzen
Torgauer Hafenstadion. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Neuer Gast im Torgauer Hafenstadion: Am kommenden Sonntag erwartet der FC International Leipzig erstmalig den thüringischen Landesmeister FSV Martinroda zum letzten Spiel der Hinrunde in der Oberliga-Süd. Angestoßen wird um 13 Uhr unter der Leitung von Schiedsrichter Max Mangold und seinen Assistenten Jonas Belke und Max Stramke.
#Leipzigbecher kommen doch: Die RECUP GmbH hat nun doch noch eine Leipziger Edition aufgelegt
Die neuen RECUP-Becher mit Leipzig-Motiv. Foto: BUND Leipzig

Foto: BUND Leipzig

Für alle LeserDas Projekt ist manchmal eine echte Zitterpartie. Kaum war es angelaufen, drohte dem BUND Leipzig die geförderte Stelle wegzufallen, mit der überhaupt erst einmal genug Partner für das neue Kaffee-Pfandbecher-System gewonnen werden sollten. Die Stelle wurde gesichert. Dafür tat sich dann nach den Sommerferien ein Crowdfunding-Projejkt schwer, mit dem Geld für echte Leipzig-Pfandbecher gesammelt werden sollte.
Heute Premiere in der naTo: Reise ins Unbekannte – Der Kinderplanet
Quelle: Soziokulturelles Zentrum die naTo

Quelle: Soziokulturelles Zentrum die naTo

Innerhalb des soziokulturellen naTo-Projekts »Der Kinderplanet« haben Grundschüler/-innen der Kurt-Masur-Schule ein Theaterstück erarbeitet. Dieses feiert am 5. Dezember nun seine öffentliche Premiere in der naTo.
Linke Abgeordnete will wissen, wie die neue Regierung jetzt beim sozialen Wohnungsbau vorzugehen gedenkt
Zweckentfremdete Wohnungen verschärfen das Wohnungsproblem in den Großstädten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserFür die linke Bundestagsabgeordnete Caren Lay sieht es wie eine drastische Kürzung aus, für Bundesinnenminister Horst Seehofer ist es eine Fortsetzung der Unterstützung: Nur noch 1 Milliarde Euro wird der Bund ab 2020 für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stellen, eine halbe Milliarde weniger als bisher. Eine dramatische Entwicklung, findet Juliane Nagel, Stadträtin und Landtagsabgeordnete der Linken. Denn schon jetzt gibt Sachsen zu wenig Geld für Sozialwohnungen.
Neue Regeln zum Bewohnerparken im Waldstraßenviertel
Parkscheinautomat im Waldstraßenviertel. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 3. Dezember veröffentlichte die Stadt Leipzig ihre Mitteilung zu den neuen Regeln zum Bewohnerparken im Waldstraßenviertel, das am 1. Januar starten soll. Eine Regelung, die zwar irgendwie dem Vorschlag der Freibeuter-Fraktion ähnelte. Aber Sven Morlok, Fraktionsvorsitzender der Freibeuter im Leipziger Stadtrat, kritisiert die von Oberbürgermeister Burkhard Jung vorgeschlagene Ungleichbehandlung trotzdem auf ganzer Linie.
Beim nächsten Auengespräch geht es erstmals um die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für die Leipziger Nordwestaue
Wehr der Neue Luppe. Foto: Maria Vlaic – NABU Sachsen

Foto: Maria Vlaic – NABU Sachsen

Für alle LeserAm Mittwoch, 11. Dezember, gibt es wieder ein Auengespräch auf Einladung des Projekts Lebendige Luppe. Diesmal geht es um die Arbeitsgruppe, die sich mit dem naturschutzfachlichen Leitbild für die Leipziger Nordwestaue beschäftigt. Die hat sich 2018 gegründet, als so langsam klar wurde, dass man das Problem der Leipziger Aue größer denken muss. Auch der NABU, der im Projekt „Lebendige Luppe“ federführend ist, weiß, dass man darin nur kleine, eigentlich zu kleine Schritte gehen kann.