Ein 25-Jähriger (deutsch) steht im Verdacht, gestern einen Brand in dem Büro einer Hausverwaltung gelegt und anschließend eine Mitarbeiterin (62) mit einem gefährlichen Gegenstand verletzt zu haben. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten den flüchtigen Tatverdächtigen unweit des Tatortes stellen und nahmen diesen nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft fest.

Die verletzte Mitarbeiterin wurde für eine ambulante Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das im Bürogebäude gelegte Feuer konnte ein Zeuge noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschen. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Leipzig ermitteln nun unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Mordes, der schweren Brandstiftung und der gefährlichen Körperverletzung.

Der Beschuldigte wurde heute dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Leipzig vorgeführt. Dieser ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft die vorläufige Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus (sog. Unterbringungsbefehl) an. Nach den bisherigen Ermittlungen sind dringende Gründe für die Annahme vorhanden, dass der Beschuldigte die ihm zur Last gelegte Tat im Zustand der zumindest verminderten Schuldfähigkeit begangen hat. Der Beschuldigte wurde anschließend in eine Klinik gebracht.

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