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Wasserballer der HSG TH Leipzig finden neues sportliches Zuhause beim SC DHfK Leipzig

Der SC DHfK Leipzig bekommt sportlichen Zuwachs und darf sich künftig über eine weitere Mannschaftssportart in seinen Reihen freuen. Die Wasserballer der HSG TH Leipzig werden Leipzigs mitgliederstärkstem Verein beitreten – dies wurde kürzlich auf der Präsidiumssitzung des SC DHfK bestätigt. Neben den Wasserballern werden auch die Schwimmer und Triathleten der HSG beim SC DHfK eine neue sportliche Heimat finden.

Herzlich willkommen zurück! Unter diesem Titel könnte man den Wechsel der Wasserballer der HSG TH Leipzig zum SC DHfK Leipzig zusammenfassen. Nachdem ihre Sportart bereits von 1954 bis 1965 im Sportclub beheimatet war, kehren die circa 160 Wasserballer der HSG ab diesem Sommer in ihr neues/altes sportliches Zuhause zurück. Auch etwa 140 HSG-Schwimmer und -Triathleten werden künftig unter dem Vereinsdach des SC DHfK trainieren. Dem stimmte das Präsidium des SC DHfK in seiner letzten Sitzung einstimmig zu.

Angelika Noack, Vizepräsidentin Leistungssport beim SC DHfK, freut sich über den Zuwachs in der grün-weißen Sportfamilie: „Wir freuen uns, den Wasserballern, Schwimmern und Triathleten der HSG TH eine neue sportliche Heimat bieten zu können und mit dem Wasserball eine weitere olympische Sportart und ehemalige Mannschaftssportart unseres Vereins wieder bei uns aufzunehmen. Mit Blick auf die engagierte Nachwuchsarbeit und die leistungssportliche Orientierung im Herrenbereich passen die Wasserballer sehr gut zur Ausrichtung unseres Vereins.“ Seit 1,5 Jahren seien positive Gespräche zwischen beiden Vereinen geführt worden.

Hintergrund für den Vereinswechsel der HSG-Wasserballer war der Wunsch nach Planungssicherheit in einem neuen Club – laut aktuellem Stand ist die Position der Vereinsführung der HSG TH ab dem kommenden Jahr vakant, eine Ablösung für den sich in den Ruhestand verabschiedenden Vereinsvorsitzenden Klaus Bernhardt nicht in Sicht, die Zukunft schien ungewiss.

Auch deshalb sieht der scheidende HSG-Vereinsvorsitzende Klaus Bernhardt dem Wechsel positiv entgegen: „Ich freue mich, dass es nach 12 Jahren gemeinsamem Weg bei der HSG TH Leipzig für unsere größte Abteilung Schwimmen, Wasserball, Triathlon in einem bedeutenden Leipziger Sportverein für alle Sportfreunde weitergehen kann.

Mit einem lachenden Auge blicke ich auf unsere erfolgreiche gemeinsame Zeit zurück. Und mit einem weinenden Auge heißt es, Abschied zu nehmen. Aber jeder Abschied ist ein neuer Anfang! Ich freue mich, dass wir den Übergang gemeinsam so gut organisiert bekommen und danke dem SC DHfK herzlich für die Bereitschaft.“

Sportlich darf sich der SC DHfK nicht nur auf Zuwachs im Kinder- und Jugendbereich freuen, sondern auch auf ambitionierten Leistungssport in Form der ersten Wasserball-Herrenmannschaft, die in der 2. Bundesliga Ost spielt. Auch sind die Gespräche über die Installation eines Regionaltrainers Wasserball des Sächsischen Schwimmverbandes e.V. sehr weit fortgeschritten.

Die Leipziger Wasserballer sind zudem die Einzigen, welche die älteste olympische Mannschaftssportart in der Messestadt betreiben. „Um den lückenlosen Spielbetrieb aufrechterhalten zu können und das Startrecht zu erhalten, ist es wichtig, den Vereinswechsel in den Monaten August/September zu vollziehen“, sagt Ralf Noack, Leiter Kommunikation & Marketing der Wasserballer.

Am 23. September soll auf der Delegiertenkonferenz des SC DHfK Leipzig die offizielle Aufnahme der Wasserballer als eigenständige Abteilung des Vereins beschlossen werden – ebenso wie die der Faustballer, die aktuell eine Sparte in der Abteilung Fitness- und Gesundheitszentrum des Vereins bilden. Mit der Aufnahme der Wasserballer und Schwimmer der HSG TH Leipzig wird der SC DHfK mit knapp 1.000 Mitgliedern zum zweitgrößten Verein im Sächsischen Schwimm-Verband e.V. hinter dem Dresdner SC 1898

Machtgefälle im Kopf. Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 80 ist da: Was zählt …

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SC DHFK: Das wird am Spieltag anders + Update
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Foto: Jan Kaefer

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Soziale Mindestsicherung in Sachsen. Karte: Freistaat Sachsen / Statistisches Landesamt

Karte: Freistaat Sachsen / Statistisches Landesamt

Für alle LeserAm 20. Oktober feierten auch Sachsens Statistiker den Weltstatistikertag auf ihre Weise. Sie veröffentlichten ein Sonderheft mit dem schönen Titel „Sachsen in Karten“. Denn im Geografie-Unterricht dereinst in der Schule waren die angehenden Statistiker/-innen jene Kinder, die beim Aufschlagen der bunten Karten im Lehrbuch glänzende Augen bekamen. Denn Karten können eine Wirklichkeit zeigen, gegen die das politische Geplänkel regelrecht albern wirkt.