Auch zum Auftakt der Rückrunde waren die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen nicht zu stoppen. Beim Aufsteiger HSG Freiburg setzten sich die Leipzigerinnen souverän mit 29:20 (15:11) durch. Matchwinnerin beim souveränen Spitzenreiter war diesmal Torhüterin Nele Kurzke mit 12 Paraden.
Überragende Werferin des Teams war Lilly Glimm. Die Linksaußen mit der Trikotnummer 22 erzielte neun Tore. Da Konkurrent Füchse Berlin überraschend beim Bergischen HC mit 23:27 verlor konnten die Blau-Gelben ihren Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausbauen. Zweitplatzierter ist nun die TG Nürtingen mit acht Punkten Rückstand auf den HCL.
„Es war das erwartet schwere Spiel. Wir haben uns am Anfang etwas schwer getan – auch mit der etwas härteren Linie der Schiedsrichter“, zeigte sich Trainer Erik Töpfer nach dem 15. Sieg im 15 Saisonspiel erleichtert: „Je länger das Spiel gedauert hat, umso besser sind wir ins Spiel gekommen. Dank einer guten Abwehr- und Torhüterleistung konnten wir unser Tempospiel aufziehen, haben aber im Angriff wieder einiges liegen gelassen. Am Ende war es ein Arbeitssieg. Wir hoffen, dass wir es im nächsten Spiel wieder besser machen können.“
Konzentrierte Anfangsphase
Aufgrund der langen Anfahrtsstrecke waren die Leipzigerinnen bereits am Vortag angereist, was sich zu Beginn auch auszahlte. Vom Anpfiff an waren die Messestädterinnen voll da und lieferten sich mit den Gastgeberinnen eine spannende Anfangsphase. Nach zwölf Minuten führten das HCL-Team mit 7:3 – auch, weil Torhüterin Nele Kurzke einige starke Paraden zeigte und damit ihre Team auf Abstand brachte.
Dann stockte der Spielfluss der Leipzigerinnen durch einige leichte technische Fehler allerdings erheblich, so dass die Freiburgerinnen auf 7:8 herankamen (16. Minute). In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit steigerten sich die HCL-Spielerinnen aber wieder und konnten die Führung bis zum Halbzeitpfiff auf 15:11 ausbauen.
Dreierpack von Wiebke Meyer sorgt für Sicherheit
Zu Beginn der zweiten Halbzeit knüpfte Torhüterin Nele Kurzke an ihre starke Leistung aus der ersten Halbzeit an. In der Offensive lief dagegen nicht viel zusammen. Bis zur 37. Minute erzielten die Leipzigerinnen nur einen Treffer (16:13). Dank dreier Tore von Wiebke Meyer in Folge zum 19:14 (42.) platzte der Knoten wieder und der Weg zum Sieg war endgültig frei.
Mit einer starken Abwehr und schnellem Tempospiel erzwang das Team von Trainer Erik Töpfer immer wieder leichte Fehler der Gastgeberinnen und konnte den Vorsprung in der Folgezeit auf 24:16 ausbauen. In der Schlussphase ging es dann wieder hin und her, sodass am Ende ein 29:20 für die Leipzigerinnen stand.
Am kommenden Sonntag (8. Januar, Anwurf: 16 Uhr) empfangen die Leipzigerinnen in der heimischen Sporthalle Brüderstraße mit dem Rostocker HC einen weiteren Aufsteiger. Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
HC Leipzig:
Nele Kurzke (12 Paraden), Janine Fleischer (1); Pauline Uhlmann (6 Tore/0 Siebenmeter), Kim Angelina Lang (1), Emely Theilig, Alina Gaubatz (1), Laura-Sophie Klocke (1), Hanna Ferber-Rahnhöfer (1), Lilly Glimm (9), Lara Tauchmann, Wiebke Meyer (4), Lisa Lammich (3), Jana Walther (3/1).
Siebenmeter
Freiburg 4/5; HCL 1/2
Strafminuten
Mainz 4; HCL 8
Zuschauer: 248






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