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Sprecherin der jungen SPD-Abgeordneten warnt vor Benachteiligung junger Menschen bei Mindestlohn

Von Daniela Kolbe, Mitglied des Deutschen Bundestages
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    Zu Forderungen aus der CDU die Altersgrenze für den Mindestlohn auf bis zu 25 Jahre hochzusetzen erklärt Daniela Kolbe, Sprecherin der "Youngsters" in der SPD-Bundestagsfraktion: "Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn muss ausnahmslos für alle Beschäftigten gelten. Die von Teilen der Union geforderten weitgehenden Ausnahmeregelungen nach Alter sind eine Einladung zum Missbrauch auf Kosten der Jungen.

    Mit den abenteuerlichen Forderungen einzelner Unionsmitglieder würde es einen Anreiz zum Austausch kompletter Belegschaften durch Unter-25-jährige geben. Die Union riskiert einen neuen riesigen Niedriglohnsektor durch Jugenddiskriminierung zu schaffen.

    Eine abgeschlossene Berufsausbildung schafft Sicherheit, Anerkennung und Einkommensmöglichkeiten weit jenseits der Niedrigeinkommen von 8,50 Euro Stundenlohn. Die Schulabgängerinnen und -abgänger in Deutschland sind sich der Stärken des dualen Ausbildungssystems sehr wohl bewusst, und werden auch nach der Einführung eine Mindestlohns zum übergroßen Teil eine Ausbildung oder ein Studium aufnehmen. Die angeführten Vergleiche mit Frankreich hinken zudem. Unser Nachbarland verfügt gerade nicht über ein duales Ausbildungssystem.

    Ich appelliere an die jungen Kolleginnen und Kollegen der Union: Nehmen Sie jungen Menschen nicht die Chancen auf ein gerechtes Einkommen, gehen Sie gegen die Benachteiligung junger Menschen vor! Generationengerechtigkeit verlangt, dass gleicher Lohn für gleiche Arbeit gezahlt wird – für jedes Alter.“

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