Mit Blick auf den Winterabschiebestopp in Schleswig-Holstein und Thüringen erneuern die Jusos Sachsen ihre Forderung zu einem vergleichbaren Vorgehen in Sachsen. Dazu erklärt die Juso-Landesvorsitzende Katharina Schenk: "Abschiebungen im Winter auszusetzen ist eine humanitäre Notwendigkeit. Vor Kurzem wurden Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt.

Diesen Schritt haben wir Jusos scharf kritisiert. Die Situation für Flüchtlinge aus diesen Staaten wurde massiv verschlechtert. Gerade Roma leben aufgrund von Diskriminierung in ihren Herkunftsländern oft unter ärmlichsten Bedinungen. In den kalten Wintern, die die meisten von ihnen ohne festen Wohnsitz oder Heizung überdauern müssen, ist es notwendig ein Mindestmaß an Menschlichkeit walten zu lassen. Wir Jusos fordern daher in Sachsen zügig einen Winterabschiebestopp einzuführen.”

Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (kurz Jusos) sind mit 1.500 Mitgliedern der größte politische Jugendverband Sachsens. Zugleich ist jedes vierte Mitglied der SPD Sachsen Juso.

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar