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Diebstahl-Prävention: Polizeistaffel geht mit gutem Beispiel voran

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    Mit gutem Beispiel geht die Fahrradstaffel der Polizeidirektion Leipzig beim Thema "Prävention von Fahrraddiebstahl" voran. Sie hat heute im Beisein von Leipzigs Ordnungsamtsleiter Helmut Loris und Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz ihre Fahrräder vom "Netz kleiner Werkstätten" codieren lassen.

    Aus gutem Grund: „Im Vergleich mit anderen Großstädten in Deutschland zeigt sich, dass Leipzig überproportional mit Fahrraddiebstählen belastet ist“, erläutert Helmut Loris. „Seit 2009 steigt die Zahl der gestohlenen Fahrräder in Leipzig kontinuierlich an. Das muss nicht sein, denn das ‚Netz kleiner Werkstätten‘ zum Beispiel bietet seit 1. April 2006 exklusiv in Leipzig eine Fahrradcodierung an sowie seit 2009 neben vielen anderen Stellen auch die Fahrradregistrierung per Aufkleber.“

    Bei der Codierung wird die Kennzeichnung zum Preis von drei Euro dauerhaft in den Fahrradrahmen graviert. „Die dabei hergestellten Individualnummern werden bei der Polizei erfasst und stehen somit für die polizeiliche Fahndung zur Verfügung“, sagt Polizeichef Bernd Merbitz. „Wie erfolgreich beide Angebote sind, zeigt ein Blick auf die Ermittlungsergebnisse der Polizeidirektion. So konnten beispielsweise im Jahr 2013 rund 800 Fahrräder aufgrund der Fahrradregistrierung bzw. -codierung an die Eigentümer zurückgegeben werden.“

    Das Jugendberufshilfeangebot „Netz kleiner Werkstätten“ ist eine gemeinsame Initiative des Kriminalpräventiven Rates der Stadt Leipzig und der Berufsbildungswerk Leipzig für Hör- und Sprachgeschädigte gGmbH. 56 junge Menschen ohne Abschluss, Ausbildung oder Arbeit bekommen im „Netz kleiner Werkstätten“ über praktisches Arbeiten neue Motivation, Anerkennung und eine Perspektive. Über die Hälfte von Ihnen finden dadurch wieder Anschluss an Bildung und Beruf. „Nach vielen schlechten Erfahrungen, die unsere Jugendlichen zum Teil in ihrem Leben machen mussten, können sie bei uns positive Erlebnisse sammeln. In unseren beiden Fahrradwerkstätten reparieren sie mit Freude und zum Teil beeindruckendem Geschick die Fahrräder unserer Kunden und sind bei Versteigerungen des Ordnungsamtes oder Codierungsaktionen wie heute stolz auf ihre Arbeit“, so Anja Moritz, Leiterin des „Netzes kleiner Werkstätten“. Das „Netz“ ist seit 2002 eines der niedrigschwelligsten Berufshilfeangebote für Jugendliche in Leipzig.

    Die Fahrradstaffel der Leipziger Polizei war am 13. August 2013 von Innenminister Markus Ulbig öffentlichkeitswirksam eingerichtet worden. Seitdem kümmern sich die radelnden Polizisten um die Verkehrssicherheit sowie den Fahrraddiebstahl in der Messestadt.

    Fahrradcodierungen bietet das „Netz kleiner Werkstätten“ zu folgenden Zeiten an:

    – Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr (Mittwoch geschlossen) sowie nach Vereinbarung in der Großen Fleischergasse 12, Tel. 0341 9628311.

    – Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr (Mittwoch geschlossen) sowie nach Vereinbarung in der Markranstädter Straße 9, Tel. 0341 41375054.

    Fahrradregistrierungen sind bei allen Leipziger Polizeirevieren möglich.

    Des Weiteren bietet der Bürgerdienst LE an vielen mobilen Stellen in Leipzig Fahrradregistrierungen an.

    Weitere Infos zur Fahrradcodierung, zur Fahrradregistrierung, dem „Netz kleiner Werkstätten“ sowie zu aktuellen Themen des KPR gibt es auf der Internetseite der Stadt Leipzig http://www.leipzig.de/kpr. Kontakt zur Geschäftsstelle kann über die E-Mail-Adresse kpr@leipzig.de aufgenommen werden.

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